LOKALES
23. MAI 2026 NR. 21
Einsatzgedanken
Ausstellung in der Universität der Bundeswehr
HAMBURG Für viele junge Männer ist
die Bundeswehr aktuell ein wichtiges Thema, auch wenn nach den
neuen Regelungen für den Wehrdienst weiter das Prinzip der Freiwilligkeit gilt. Ab dem Geburtsjahrgang
2008 müssen seit Januar diesen
Jahres alle zur Musterung. Doch
was genau heißt es eigentlich, Soldat
zu sein? Viele haben Bilder von Gepäckmärschen und dem sprichwörtlichem Robben im Schlamm im
Kopf, doch wer wirklich beruflich in
den deutschen Streitkräften Karriere machen möchte, sollte sich auch
mit Auslandseinsätzen in Kriegsgebieten auseinandersetzten. Die HSU,
Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg, präsentiert zum
Thema die Fotoausstellung Einsatzgedanken. Bis zum 31. August
sind Fotos von Hauptfeldwebel Mathias P. dort ausgestellt, der bei drei
Auslandseinsätzen in Mali dabei
war und seine Eindrücke mit der
Kamera festgehalten hat. Vor fast
genau drei Jahren, am 26. Mai 2023,
beschloss der Deutsche Bundestag,
die Beteiligung der Bundeswehr
an der UN-Friedensmission in Mali
zu beenden. Nur kurze Zeit später
stimmten auch die Vereinten Nationen für ein Ende des gesamten Blauhelm-Einsatzes. Insgesamt zehn
Jahre hatte sich die Bundeswehr an
den Bemühungen, die ehemaligen
Bürgerkriegsparteien in dem westafrikanischen Wüstenstaat zu befrieden, beteiligt. Das Engagement
der Bundeswehr in Mali galt als
einer ihrer gefährlichsten Einsätze
unter dem Mandat der Vereinten
Nationen. Während dieses Einsatzes dienten dort rund 20.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten. Die
Fotos von Hauptfeldwebel Mathias
P., die in der Ausstellung zu sehen
sind, hat er hauptsächlich bei seinem dritten Einsatz aufgenommen.
Die Ausstellung ist in erster Linie
den Kameradinnen und Kameraden
gewidmet, die den Einsatz mit mir
bestritten haben, sagt der Hauptfeldwebel. Sie mögen aber auch
denen eine Stimme geben, die mit
ihren Einsatzgedanken kämpfen
und oft darüber schweigen. Für ihn
selbst seien die Fotos Erinnerungen,
die blieben und ihn ein Leben lang
begleiten würden im Guten wie
im Schlechten. Die Schau regt zum
Nachdenken an und ist sehenswert
für alle, die sich ein eigenes Bild
über Auslandseinsätze machen
möchten. (sh)
Bis 31. August, MoDo, 916 Uhr,
Fr, bis 14 Uhr, Bibliothek HelmutSchmidt-Universität Universität
der Bundeswehr Hamburg. Holstenhofweg 85, Eintritt: frei, Personalausweis mitbringen
Auf Patrouille in Mali.
Hauptfeldweben Mathias
P. fotografierte bei seinem
Auslandseinsatz in Afrika.
Hauptfeldwebel Mathias P.
Hamburg im olympischen Glanz
eine Chance für die ganze Stadt
HAMBURG Am 31. Mai entscheiden
die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Referendum darüber, ob sich die Hansestadt um die
Olympischen und Paralympischen
Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben soll.
Dabei geht es jedoch nicht nur um
eine Sportveranstaltung, es geht
um die Frage, wie sich unsere Stadt
in den kommenden Jahrzehnten
entwickeln will. Es geht um Infrastruktur, internationale Strahlkraft, Lebensqualität und um das
Selbstverständnis einer Metropole,
die sich seit jeher als Tor zur Welt
versteht.
Stell dir vor, du steigst am Jungfernstieg aus der U-Bahn, gehst
ein paar Schritte Richtung Alster
und plötzlich bist du mittendrin.
Keine abgeschotteten Zonen, keine
künstliche Kulisse. Vor dir: eine
schwimmende Arena auf der Bin-
nenalster, jubelnde Menschen am
Ufer, Weltklasse-Athletinnen und
-Athleten im Wettkampf. Olympische und Paralympische Spiele,
eingebettet in die Schönheit Hamburgs.
Die Spiele sollen ausdrücklich für
die Hamburgerinnen und Hamburger selbst werden. Rund eine Million Tickets könnten zu vergünstigten Preisen angeboten werden,
damit möglichst viele Menschen
Teil dieses besonderen Moments
werden können. Olympia wäre
damit nicht nur ein internationales Großereignis, sondern auch ein
historisches Gemeinschaftserlebnis für die Stadt.
Neben dem Ausbau einiger Sportstätten sowie eines olympischen
Dorfes stehen natürlich im Zuge
des Großereignisses Infrastrukturinvestitionen auf dem Plan, von
denen die ganze Stadt langfristig
ZAHL DER WOCHE
Personen mit
828.000Migrationshinter-
Cobe
profitieren wird, beispielsweise
der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, so ist auch eine neue Linie der Hochbahn geplant, die U5
soll unter anderem auch die Haltestelle Hoheluft neu anbinden.
Neue Mobilitätslösungen, bessere
Verbindungen, mehr Radverkehr vieles davon wäre ohnehin gekommen. Mit Olympia kommt es früher
und konsequenter.
Mit Olympia kann ganz Hamburg
größere Brötchen backen, bestätigt Fred Kramer, Inhaber der Bäckerei Gaues.
Hamburg besitzt schon heute eine
besondere internationale Ausstrahlung mit seiner Lage an
Elbe und Alster, seiner Architektur
und seiner Offenheit. Olympische
und Paralympische Spiele könnten
diesen Charakter sichtbar machen
und der Stadt gleichzeitig wichtige
Impulse für die Zukunft geben.
grund lebten Ende 2025 in Hamburg. Das
entspricht 41,9 Prozent aller Hamburgerinnen und Hamburger. Damit stieg der Anteil
der Menschen mit Migrationshintergrund
gegenüber 2024 um 0,7 Prozentpunkte. Das
geht aus einer Auswertung des Melderegisters hervor, die das Statistikamt
Nord durchgeführt hat. Hohe Anteile an
Personen mit Migrationshintergrund gab
es zum Stichtag 31.12.2025 in den Stadtteilen Billbrook (89,1 Prozent), Veddel (76,3
Prozent) und Billwerder (72,0 Prozent). In
Spadenland (9,8 Prozent), Tatenberg (12,7
Prozent) und Reitbrook (14,9 Prozent)
lebten dagegen verhältnismäßig wenige
Menschen mit Migrationshintergrund. Die
drei häufigsten Bezugsländer waren die
Türkei (12,2 Prozent aller Menschen mit
Migrationshintergrund), Polen (8,5 Prozent)
und Afghanistan (7,7 Prozent).
NOTDIENSTE
ÄRZTLICHER NOTDIENST
Zahnärztlicher Notdienst:
Telefon 01805 - 05 05 18
Giftzentrale Nord: 0551 - 192 40
Notfalldienst für Gehörlose:
(724 Uhr) Fax 228 02-475
(07 Uhr) Fax 66 95 54 59
Tierärtzlicher Notdienst:
Telefon 43 43 79
SONSTIGE NOTDIENSTE
Polizei: Telefon 110
Feuerwehr: Telefon 112
Notarzt/Rettungsdienst:
Telefon 112
Kassenärztlicher Notdienst:
Telefon 116 117
Pflegenottelefon - rund um die Uhr unter
040 / 428 99-1000
BEHÖRDEN-HOTLINE
Bürgeranfragen, Beschwerden, Hinweise usw., MoFr, 719 Uhr, Hamburg
Service, Tel. 115 oder Telefon 428 28-0
Änderungen vorbehalten
Medizin
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Sie sind nicht Sie, wenn Sie müde sind
Thema: nervös bedingte Schlafstörungen
Warum ein hochdosierter Baldrianwurzelextrakt für einen Morgen sorgt, an dem Sie sich wiedererkennen
Der eine kann abends nicht einschlafen, der andere wacht nachts ständig
auf, wieder andere fühlen sich trotz
durchschlafener Nacht am Morgen
wie gerädert. So unterschiedlich
Schlafprobleme sein können sie alle
haben eines gemeinsam: Sie rauben
Lebensqualität. Die gute Nachricht:
Es gibt eine pflanzliche Lösung, die
gleich an mehreren Stellen ansetzt.
Nervös bedingte Schlafstörungen
haben viele Gesichter. Die einen liegen abends stundenlang wach, weil
der Kopf einfach nicht abschalten will.
Andere schlafen problemlos ein, sind
aber mitten in der Nacht plötzlich wieder hellwach und dann beginnt das
große Wachliegen. Und wieder andere
schlafen scheinbar durch, fühlen sich
am Morgen aber trotzdem schwerfällig und ohne Energie. So unterschiedlich diese Gesichter der Schlaflosigkeit
auch wirken sie alle haben dieselbe
Konsequenz: Der Körper kommt nicht
zur Ruhe, kann sich nicht regenerieren und die heilende Kraft des Schlafs
bleibt aus.
Die dunkle Seite der Nacht
Wer regelmäßig schlecht schläft,
muss im Alltag mit unangenehmen
Folgen rechnen: Leistungs- und Gedächtnisfähigkeit nehmen ab, die
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Von Schlafmangel zu Schlafgenuss
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erhofften langfristigen Erfolg. Auf
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