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Samstag, 23. Mai 2026
DIE SEITE 3
Ein Verein für das
gesamte Krankenhaus
Realisierung von Projekten dank Förderverein des St. Bernhard-Hospitals
Der Förderverein des St. BernhardHospitals Kamp-Lintfort hat sich
grundlegend neu aufgestellt. Bei
der Mitgliederversammlung wurde die erfolgreiche Umstrukturierung des bisherigen ARIES-Fördervereins beschlossen und zugleich
ein neuer Name eingeführt: Förderverein St. Bernhard-Hospital
Kamp-Lintfort.
Mit der Neuausrichtung geht eine klare inhaltliche Erweiterung
einher. Der Förderverein versteht
sich nicht mehr nur als Unterstützer von bestimmten Bereichen des
Hospitals zuvor waren es insbesondere die Anästhesie und Intensivmedizin , sondern künftig als
Förderer des gesamten Krankenhauses. Damit wird die Förderung
noch breiter aufgestellt als bisher
und den vielfältigen Anforderungen eines modernen Krankenhauses gerecht, so der Vereinsvorsitzende Dr. Norbert Thiele.
Auch organisatorisch hat sich im
Verein einiges getan: Der bisherige
Vorstand und Beirat wurden in ihren Ämtern bestätigt, um die erfolgreiche Arbeit fortzuführen.
Gleichzeitig wurde der Beirat erweitert, um zusätzliche Kompetenzen einzubinden und die strategische Weiterentwicklung zu stärken. Zudem konnte der Verein
neue Mitglieder gewinnen, um die
Vereinsbasis zu verbreitern und
das Fördervolumen für das Krankenhaus zu erhöhen. Ein Teil der
Fördermittel, mit denen unter anderem notwendige Anschaffungen
realisiert werden, kommt durch
Mitgliedsbeiträge zusammen, ein
weiterer durch Einzelspenden.
Uns geht es um die bestmögliche
Betreuung der Patientinnen und
Patienten und um gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden
des Krankenhauses. Dort, wo öf-
fentliche Mittel nicht ausreichen,
helfen und ergänzen wir ganz konkret, erläutern Schriftführer Jörg
Verfürth und Kassenwart Thomas
Grünebaum die Vereinsziele.
Spendenprojekte
des Fördervereins
Auf diese Weise konnte der Förderverein bereits an vielen Stellen im St.
Bernhard-Hospital bei der Umsetzung von Projekten helfen, die bis
heute Patienten zugutekommen oder
Mitarbeitern den Arbeitsalltag erleichtern. Dazu zählen in der Vergangenheit unter anderem die Anschaffung von Patiententransfermatten
mit Luftkissentechnik, Notfalltaschen
mit entsprechendem Material, Simulationspuppen für das Notfalltraining
und die Befüllung der Kinderschatzkiste für kleine Patienten in der Notaufnahme. Allein für die Anschaffung
von Vitalparametermonitore für die
Stationen brachte der Verein rund
30.000 Euro auf.
Zuletzt half der Verein bei der Be-
reitstellung von speziellen Mobilisationsstühlen und einem speziell
für ältere Patienten konzipierten
Gesellschaftsspiel für die Geriatrie
sowie der Neugestaltung des Verabschiedungszimmers, in dem sich
Hinterbliebene in einer ruhigen
Umgebung von ihren verstorbenen
Angehörigen verabschieden können. Letzteres unterstützte auch
der Rotary Club Kamp-Lintfort/
Grafschaft Moers mit einer Spende.
Vom Förderverein des Krankenhauses bedacht wurden zudem die
Teams der Praxisanleitung und
des sogenannten Onboardings, das
neuen Mitarbeitern beim Start in
den neuen Job hilft. Ihnen hat der
Förderverein einen Moderationskoffer mit Material gestiftet. Insgesamt war und ist uns eine bunte
Vielfalt der Förderprojekte wichtig, sagt der stellvertretende Vorsitzende Ulrich Rosenberg und
lädt Interessierte ein, sich im Förderverein für das Kamp-Lintforter
Krankenhaus zu engagieren und
die Arbeit aktiv zu unterstützen.
Die Spargel-Saison am Niederrhein bietet puren Genuss.
Patrick Gawandtka
Auf Spargeltour am Niederrhein
Landschaftserlebnis und Genuss lassen sich bestens verbinden
Niederrhein. Der Niederrhein steht
seit einigen Wochen wieder ganz
im Zeichen des königlichen Gemüses: Die Spargelzeit verwandelt die Region in ein besonderes
Paradies für Feinschmecker.
Frisch gestochener Spargel direkt
vom Feld, regionale Hofläden, gemütliche Restaurants und kulinarische Veranstaltungen machen
die Saison zu einem besonderen
Erlebnis für Einheimische und
Besucher gleichermaßen. Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe
und gastronomische Einrichtungen bieten saisonale Spezialitäten
an von klassischem Spargel mit
Sauce Hollandaise über feine
Spargelcremesuppen bis hin zu
modernen Interpretationen der
Frühlingsküche.
Spezielle Spargel-Radtouren
führen durch idyllische Landschaften, vorbei an Feldern, Hofcafés und regionalen Genussstationen. Beliebte Klassiker sind
Touren rund um Xanten, Uedem,
Sonsbeck und Alpen, eine grenzüberschreitende Spargelfahrt im
Heinsberger Land oder die große
Schlemmer-Route. Sie startet und
endet im Spargeldorf Walbeck
und macht ebenfalls einen Schlenker in die Niederlande. Der passende krönende Abschluss ist natürlich immer ein Spargelessen
entweder zuhause oder in einem
Restaurant.
Es gilt also, die kommenden Wochen gut zu nutzen. Denn die Spargelsaison in Deutschland und damit auch am Niederrhein endet
traditionell am 24. Juni, dem Johannistag. Gebündelte Spargel-Infos gibt es hier:
www.niederrhein-tourismus.de/
sehen-erleben/kulinarik/spargelzeit-am-niederrhein
Freuen sich über einen modernen Mobilitätsstuhl und ein Gesellschaftsspiel, die
insbesondere älteren Patientinnen und Patienten der Geriatrie zugutekommen
(v.l.n.r.): Chefarzt der Geriatrie und Diabetologie Dr. Stefan Dörr, Vorsitzender
des Fördervereins Dr. Norbert Thiele und Pflegefachleitung Anja von Zogorski.
St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort
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Wo heute noch viele kleine Pflanzen stehen, wächst in den kommenden Jahren ein neuer Wald für Moers heran: An der Filder Straße wurden im Frühjahr auf rund vier Hektar insgesamt etwa 24.200 junge Bäume und Sträucher gepflanzt.
PST
Neuer Wald an der Filder Straße
24.200 Bäume für mehr Grün in Moers
Für die vergleichsweise waldarme
Stadt ist das ein wichtiger Schritt
hin zu mehr Grün, mehr Schatten
und mehr Natur vor der eigenen
Haustür. Die neue Fläche verbindet zwei bereits bestehende Waldflächen. So entsteht nach und nach
ein größerer zusammenhängender
Naturraum für Tiere, Pflanzen und
Menschen.
Gepflanzt wurden heimische
Laubbäume und Sträucher, die
gut an die Bedingungen vor Ort
angepasst sind. Die jungen Pflanzen sind derzeit etwa 40 bis 50
Zentimeter hoch. Zum neuen
Mischwald gehören Wiesen- und
Pflanzenstreifen, Sträucher sowie
kleine Rückzugsorte für Tiere. So
finden künftig viele Vogelarten,
Insekten und Kleintiere Nahrung,
Schutz und neue Lebensräume.
Erhöhte Sitzstangen für Greifvögel
Wälder sorgen an heißen Tagen
für kühlere Luft, speichern Wasser, filtern Schadstoffe und machen die Umgebung lebenswerter.
Gleichzeitig schaffen sie Orte zur
Erholung und stärken die Natur
in der Stadt. Damit die jungen
Bäume ungestört wachsen können, wurde die Fläche mit einem
Schutzzaun versehen. Er verhin-
dert, dass Rehe oder andere Wildtiere die frischen Triebe anfressen.
Zusätzlich wurde ein rund 278
Meter langer Weg angelegt. Dieser
erleichtert die Pflege und erschließt das angrenzende Waldstück. Auch natürliche Helfer
wurden eingeplant: Drei sogenannte Julen erhöhte Sitzstangen für Greifvögel bieten Bussarden und Falken gute Aussichtspunkte. Von dort können sie nach
Mäusen jagen und auf natürliche
Weise dazu beitragen, das Gleichgewicht in der Natur zu unterstützen.
Stadtkirchengespräch Sieisterst30Jahrealt,aberstehtbereits imfünftenJahranderSpitzedesKirchenparlamentsderEvangelischenKirchein Deutschland(EKD),derSynode.Jetztkommt Anna-Nicole Heinrich nach Moers. Am Donnerstag,28.Mai,istsieum19.30Uhr zu Gast in der Evangelischen Stadtkirche Moers, Klosterstraße 5
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