. Samstag, 23. Mai 2026 SERVICE Keine Chance für Sonnenbrand Was beim Sonnenschutz zu beachten ist Sobald die Temperaturen steigen, spielt sich das Leben wieder vermehrt draußen ab. Doch aufgepasst: Bereits leichte Sonneneinstrahlung kann zu einem schmerzhaften Sonnenbrand führen. Der richtige Sonnenschutz verhindert nicht nur unschöne Rötungen, sondern senkt auch das Hautkrebsrisiko und beugt dem Altern der Haut vor. Was beim Sonnenschutz zu beachten ist und was gegen Sonnenbrand hilft, erläutert Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. ren Sonnenbrand mit Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen, warnt die Expertin. Mehr Fälle von weißem Hautkrebs Rot, Röter, Sonnenbrand Im Biergarten sitzen, eine Fahrradtour machen oder einen entspannten Nachmittag im Garten genießen: Viele freuen sich über sonnige Tage. Gerade wenn die Haut im Frühsommer noch winterlich blass ist, kann abends eine böse Überraschung warten: ein dicker Sonnenbrand. Verantwortlich für die schmerzhaften Rötungen, den Juckreiz oder gar Blasen sind die UV-Strahlen, so Solveig Haw. Die Symptome treten meist drei bis fünf Stunden nach dem Sonnenbad auf und klingen in der Regel nach drei Tagen wieder ab je nach Schweregrad des Sonnenbrands. Während sich bei einem Sonnenbrand ersten Grades die typischen Symptome milder zeigen, sind diese bei Verbrennungen Manchmal erwischt einen der Sonnenbrand. Wer die ersten Anzeichen spürt, sollte sofort aus der Sonne gehen und die Haut kühlen. Dabei helfen beispielsweise feuchte Umschläge mit gekühltem schwarzem Tee oder Wasser. Kühlpads und Eiswürfel besser vermeiden, sie können die Haut durch die extreme Kälte zusätzlich schädigen. ERGO Group/Canva zweiten Grades um einiges deutlicher und schmerzhafter. Zusätzlich können Pigment- oder Texturschäden entstehen und meist schält sich nach etwa einer Woche die Haut. Bei einer Verbrennung dritten Grades sind tiefere Hautschichten betroffen, sodass Narben zurückbleiben können. Bei einem schwe- Sonne und frische Luft genießen, tut Seele und Körper gut bei längeren Aufenthalten draußen aber nur mit Sonnencreme. Das gilt insbesondere, wenn zum Beispiel Schultern oder Dekolleté das erste Mal wieder das Licht der Sonne erblicken. Sonst leidet die Haut und das Risiko für Hautkrebs steigt. Besonders der weiße Hautkrebs ist aktuell auf dem Vormarsch, so Haw. Da die Hauptursache für diese Variante UV-Licht ist, zeigt er sich vor allem an Stellen wie Gesicht, Dekolleté, Schultern, Nacken, Unterarmen und Händen, die regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind. Der weiße Hautkrebs tritt zwar weitaus häufiger auf als der schwarze, ist gleichzeitig jedoch deutlich weniger aggressiv und gut behandelbar, sofern er früh erkannt wird. Nicht ohne meine Sonnencreme Um sich vor der schädlichen UVA- und UV-B-Strahlung zu schützen, ist Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor das A und O. Wer helle Haut hat, sollte min- destens zu Lichtschutzfaktor 30 greifen. Beim Auftragen darauf achten, die Sonnencreme nicht in die Haut einzureiben, sondern als dünnen Film 30 Minuten vor dem Rausgehen aufzutragen und keine Hautstellen zu vergessen hierbei besonders auf die Ränder zur Kleidung achten. Haw rät zudem, bei längeren Aufenthalten in der Sonne regelmäßig nachzucremen am besten alle zwei bis drei Stunden. Übrigens: Selbst mit ausreichend Sonnencreme sollten vor allem Kinder und Senioren die besonders intensive Mittagssonne meiden. Sonnencreme aus vergangenem Jahr Viele fragen sich zu Beginn der Sommermonate, ob sie die Sonnencreme aus dem vergangenen Jahr noch benutzen können. Ungeöffnete Cremes sind mindestens 30 Monate haltbar. Bereits angebrochene Mittel halten sich laut Herstellerangaben meist zwölf Monate. Es kann allerdings sein, dass sich der UV-Schutz reduziert hat, erläutert Haw. Denn der eindringende Sauerstoff kann dafür sorgen, dass sich die Inhaltsstoffe verändern. Wer also sichergehen möchte, optimal geschützt zu sein, sollte eine neue Sonnencreme kaufen. Spätestens wenn die Creme nicht mehr gut riecht, sich verfärbt oder sich die Konsis- tenz verändert hat, sollte sie in den Müll wandern. Doppelt geschützt hält besser Neben dem richtigen Eincremen bietet Kleidung den besten Schutz vor Sonnenstrahlung. Vor allem Kinder, die in der Sonne spielen, sollten unbedingt ein T-Shirt tragen. Vor einem Sonnenbrand auf der Kopfhaut und gleichzeitig vor einem Sonnenstich schützt eine Kopfbedeckung wie ein Hut oder eine Kappe. Auch die Augen brauchen Schutz: Hierfür eignen sich besonders Sonnenbrillen mit der Kennzeichnung UV-400. Wenn das Sonnenbad doch zu intensiv war Manchmal erwischt einen der Sonnenbrand dann doch. Wer die ersten Anzeichen spürt, sollte sofort aus der Sonne gehen und die Haut kühlen, so Haw. Dabei helfen beispielsweise feuchte Umschläge mit gekühltem schwarzem Tee oder Wasser. Kühlpads und Eiswürfel besser vermeiden, sie können die Haut durch die extreme Kälte zusätzlich schädigen. Anschließend sollten kühlende After-Sun-Lotionen mit Panthenol oder Aloe Vera aufgetragen werden. Sie sollten frei von Alkohol, Duft- und Konservierungsstoffen sein. Salben mit Hydrocortisol können zur Linderung von Juckreiz beitragen. Medizin ANZEIGE Volksleiden Reizdarm: Ist das die wahre Ursache? Aktuelle Forschungsergebnisse könnten das Rätsel um das mysteriöse Volksleiden lösen Es ist ein Rätsel, fast so alt wie die moderne Medizin selbst: Warum leiden so viele Erwachsene immer wieder unter Darmbeschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen ohne dass eine Ursache zu identifizieren ist? Bereits vor über 2000 Jahren beschrieb Hippokrates einen Patienten mit unerklärbaren Darmbeschwerden. Genau wie er tappten Ärzte und Wissenschaftler noch über Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende hinweg im Dunkeln ohne herauszufinden, wodurch dieses mysteriöse Leiden ausgelöst wird. Während die Medizin riesige Fortschritte machte und durch die Entdeckung von Antibiotika, Impfungen sowie immer neuen Wirkstoffen selbst seltene Krankheiten behandelbar wurden, blieb die Ursache dieser wiederkehrenden Darmbeschwerden weiterhin unentdeckt. Mit der Zeit entwickelte sich für diese unerklärlichen Beschwerden das Bild des gereizten Darms, später formte sich der Begriff des Reizdarmsyndroms. A k tuel le w issenscha f t liche Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf mögliche Ursachen und machen zugleich Millionen Reizdarm-Betroffenen Hoffnung. Was ist ein Reizdarmsyndrom? Ein Reizdarmsyndrom äußert sich in wiederkehrenden Darmbeschwerden Erreger oder ungewünschte Stoffe in die Darmwand eindringen und das Darmnervensystem reizen was zu den typischen Symptomen wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Blähungen führen kann.2 wie Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung, welche im Wechsel, in Kombination oder auch einzeln auftreten können und in ihrer Intensität, Häufigkeit und Dauer variieren. Für Betroffene stellt dies eine erhebliche Belastung im Alltag dar, die die Lebensqualität stark einschränken kann. Aktuelle Zahlen des Barmer Arztreports zeigen, dass sich dieses Beschwerdebild in den vergangenen Jahren zu einer echten Volkskrankheit entwickelt hat: Mittlerweile leiden schätzungsweise 11 Millionen Deutsche unter einem Reizdarm, Tendenz steigend.1 Forschungsergebnisse zeigen mögliche Ursache Aktuelle Studienergebnisse kommen nun zu dem Schluss, dass häufig eine geschädigte Darmbarriere die Ursache des Reizdarmsyndroms ist. So fanden amerikanische Forscher heraus, dass die Darmbarriere einer Patientengruppe mit wiederkehrenden Darmbeschwerden ungewöhnlich durchlässig, geradezu löchrig war. Wissenschaftler betitelten dies im Englischen mit dem Schlagwort Leaky Gut, auf Deutsch durchlässiger Darm. Durch diese kleinsten Schädigungen der Darmbarriere können Straub C et al. Arztreport 2019 Pressemappe. 2019. 2Wood JD. Effects of bacteria on the enteric nervous system: implications for the irritable bowel syndrome. Journal of clinical gastroenterology, May-Jun 2007; 41 Suppl 1, 7-19. 3Guglielmetti S et al. Randomised clinical trial: Bifidobacterium bifidum MIMBb75 significantly alleviates irritable bowel syndrome and improves quality of life A double-blind, placebo-controlled study. Aliment Pharmacol Ther. 2011;33(10):1123-1132. 4Insight Health, DE, AT, ES, IT; MAT 12/2025. 5Andresen V et al. Heat-inactivated Bifidobacterium bifidum MIMBb75 (SYN-HI-001) in the treatment of irritable bowel syndrome: a multicentre, randomised, double-blind, placebo-controlled clinical trial. Lancet Gastroenterol Hepatol. 2020 Jul; 5 (7), 658-666. Name des Betroffenen geändert. 1 Durchbruch in der Forschung Auf Basis dieser Erkenntnisse begab man sich auf die Suche nach einer wirksamen Lösung. Dabei stießen italienische Wissenschaftler auf einen ganz speziellen Bifido-Bakterienstamm: B. bifidum MIMBb75. Das Besondere: Dieser Bakterienstamm besitzt die einzigartige Fähigkeit, sich physikalisch an die Darmepithelzellen anzulagern bis zu 10 000-mal stärker als vergleichbare Stämme. Das Forscherteam stellte sich daraufhin die folgende Frage: Können durch einen Stamm, der sich so stark an die Darmbarriere anlagert, auch wiederkehrende Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen zurückgehen? Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, führten sie eine wissenschaftliche Studie nach dem höchsten wissenschaftlichen Standard, dem sogenannten Goldstandard, durch. Das Ergebnis war ebenso beeindruckend wie eindeutig: Bei den Patienten mit einem Reizdarm, die den speziellen Bakterienstamm bekommen hatten, konnte eine deutlich höhere Verbesserung der Beschwerden festgestellt werden als in der Kontrollgruppe mit Placebo. Die Wirksamkeit des Bakterien stammes bei Reizdarmbeschwerden konnte demzufolge eindrucksvoll belegt werden.3 Erfahrungen mit B. bifidum HI-MIMBb75 Der Bakterienstamm B. bifidum MIMBb75 ist in seiner nochmals weiterentwickelten, hitzeinaktivierten Form Kijimea Reizdarm PRO Mit dem einzigartigen Bakterienstamm B. bifidum HI-MIMBb75 exklusiv im Medizinprodukt Kijimea Reizdarm PRO enthalten, das mittlerweile zu den meistverkauften Präparaten gegen Reizdarmbeschwerden in ganz Europa gehört.4 Dieser Erfolg spiegelt sich auch in vielen Nutzerbewertungen wider. So schrieb Nutzer Hugo B.: Es half mir mit meinem Reizdarm echt super. Die Beschwerden hatte ich seit Jahren. Jetzt habe ich zum ersten Mal für längere Zeit Ruhe im Darm! Der Bakterienstamm gilt zudem als gut verträglich, Neben- oder Wechselwirkungen sind nicht bekannt. Kijimea Reizdarm PRO ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, kann aber auch ganz bequem direkt beim Hersteller unter www.kijimea.de erworben werden. Für Ihre Apotheke: Kijimea Reizdarm PRO (PZN 15999676) Bei Reizdarmbeschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Blähungen Wirksamkeit bei Reizdarm klinisch belegt5 www.kijimea.de Stadtkirchengespräch Sieisterst30Jahrealt,aberstehtbereits imfünftenJahranderSpitzedesKirchenparlamentsderEvangelischenKirchein Deutschland(EKD),derSynode.Jetztkommt Anna-Nicole Heinrich nach Moers. Am Donnerstag,28.Mai,istsieum19.30Uhr zu Gast in der Evangelischen Stadtkirche Moers, Klosterstraße 5 . Samstag, 23. 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