. Samstag, 18. April 2026 DIE SEITE 3 Brütende Störche als Attraktion Naturschauspiel in den Ruhrauen Wer die Wittener Ruhrauen besucht, erlebt dieser Tage Naturbeobachtung aus nächster Nähe. Ein Storchenpaar hat dort sein Nest bezogen und lockt Schaulustige an. Wer Details erkennen will, sollte ein Fernglas dabeihaben. Die Naturschutzgruppe Witten (Nawit) begleitet das Geschehen am Horst, täglich ist Gerald Sell vor Ort. Da kommen ganz viele Menschen hin, sagt der Vogelfachmann, der den Besuchern Geduld und ein gutes Fernglas empfiehlt, wenn sie Blicke ins Nest erhoffen. Sicher ist für ihn: Das große Brüten hat begonnen. Mitte Februar wurde in der Ruhrstadt der erste Weißstorch der Saison gesichtet. Der Vogel ist unberingt, doch da Störche häufig ihre alten Nistplätze aufsuchen, liegt für Beobachter die Vermutung nahe, dass es der Vater vom vergangenen Jahr ist. Kurz darauf traf auch das Weibchen ein. Sie ist anhand eines Rings identifizierbar die Dame aus 2025. Beide richteten sich auf dem Horst ein, begannen mit Paarungsversuchen und waren damit erfolgreich. Mit großer Wahrscheinlichkeit lag am 27. März das erste Ei im Nest, sagt Gerald Sell. Nach seinen Beobachtungen folgte im Abstand von zwei bis drei Tagen ein weiteres Ei. Die Eier selbst sind nicht zu sehen. Doch am veränderten Verhalten, an Ablösungen und Haltungswechseln kann der Fachmann lesen, was sich im Nest tut. Ob noch weitere Eier dazugekommen sind, bleibt die Überraschung der nächsten Tage. Die aktuelle Entwicklung bewertet Sell positiv: Das Wetter passt, das Paar harmoniert. Auffällig ist der zügige Wechsel auf dem Horst, wenn sich die Partner beim Brüten ablösen. Laut Sell dauert der Tausch keine 70 Sekunden. Sein Schluss daraus: Das zeigt, dass das Gelege vollständig ist. Um den 30. April herum könnte nach seiner Einschätzung das erste Küken schlüpfen. Neben dem Brutgeschäft hält das Paar fremde Artgenossen vom Nest fern. Das ist im Moment sehr ausgeprägt, hat Sell beobachtet. Immer wieder fliegen Fremdstörche den Horst an, werden aber Das Storchenpaar in den Ruhrauen zieht aktuell die Blicke auf sich. Pexels / Symbolbild nach Möglichkeit sofort vertrieben. Neulich dauerte es Stunden, bis das heimische Paar den Eindringling schließlich in die Schranken wies. Solche Revierkonflikte gehören zur Brutzeit und lassen sich in den Ruhrauen mit etwas Glück gut verfolgen. Der Naturschützer hofft, dass wie im vergangenen Jahr wieder mindestens zwei Küken überleben und später als Jungvögel ausfliegen. Das ist schon ein sehr gutes Ergebnis. Damit liegen wir über dem Landesdurchschnitt. In Bochum-Stiepel hätten es 2025 sogar vier Jungtiere geschafft. Die ersten Wochen nach dem Schlupf verbringen junge Störche geschützt im Nest; wenn sie es erstmals verlassen haben, dauert es etwa zwei Wochen, bis sie sich der weiten Welt zuwenden. Dann sammeln sie sich, stoßen zu Trupps und treten meist noch vor den Altvögeln die Reise ins Winterquartier Richtung Afrika an. Sie sind dabei vollkommen auf sich selbst gestellt, aber sie schaffen das, sagt Tierfotograf Gerald Sell.. Sorge bereitet dem Beobachter ein Detail am Nestmaterial. Die Störche haben viel Kunststoffzeug in ihr Nest getragen. Angelschnüre oder Plastikfolien können zur Gefahr werden, wenn sich Küken verheddern oder strangulieren. Sell will dennoch keine düstere Stimmung verbreiten, sondern optimistisch bleiben auch, weil sich viele Naturfreunde verantwortungsvoll verhalten und Abstand halten. Wer den Störchen nahekommen möchte, sollte dies vom Weg aus tun, Hunde anleinen und Störungen vermeiden, damit das Brutgeschäft ungestört bleibt. Für Besucher gilt: Ein Fernglas erleichtert die Beobachtung. Aus einiger Distanz lassen sich Unterschiede zwischen den Partnern erkennen, selbst wenn der Ring des Weibchens nicht zu sehen ist. Ein Hinweis von Sell für geübte Augen: Das Gefieder des Männchens wirkt strahlend weiß, das des Weibchens eher schmuddelig grau. Solche feinen Merkmale zeigen sich im Feld am besten bei gutem Licht und ruhigem Verhalten am Horst. Oldtimer an der Zeche Das Kaufhof-Gebäude wird saniert. Welche Läden einziehen werden, ist bisher öffentlich nicht bekannt. Funke Foto Services / Klaus Pollkläsener Neues Leben in alter Hülle Arbeiten am Kaufhof-Gebäude Kritischer Blick der IHK Es dröhnt und staubt, und der Geruch von Bauarbeiten liegt in der Luft. Nach Jahren des Stillstands tut sich im früheren Kaufhof-Gebäude in der Innenstadt wieder etwas. Parallel zur Vorbereitung der Sanierung wird der Ruf nach einem umfassenden Konzept lauter. Die Saller-Gruppe, Eigentümerin des ehemaligen Kaufhauses, lässt nach eigenen Angaben die Sanierung des Gebäudes vorbereiten. Bevor der eigentliche Umbau beginnt, stehen Abrissmaßnahmen an daher die aktuell wahrnehmbaren Arbeiten mit Lärm, Fahrzeugen und Bauschuttabtransport. Bürgermeister Dirk Leistner hat als mögliches Eröffnungszeitfenster Ende 2027 in den Raum gestellt. Konkrete Etagen- und Nutzungskonzepte für das gesamte Haus sind öffentlich noch nicht im Detail vorgestellt. Klar scheint, dass die oberen Etagen zunächst ungenutzt bleiben sollen. Die Vermietung im Erdgeschoss macht derweil Fortschritte. Vertreter des Immobilieninvestors hatten bereits im vergangenen Jahr von laufenden Gesprächen mit Interessenten berichtet. Diese sind nun abgeschlossen, wie Unternehmenschef Josef Saller bestätigt: Es sind bereits drei Mietverträge geschlossen worden, für die die Arbeiten jetzt durchgeführt werden. Zu Mietern kann ich aktuell nichts sagen, da in Mietverträgen zum Teil auch Stillschweigen vereinbart worden ist. Die Unternehmensgruppe spricht allgemein von Waren des kurz- und mittelfristigen Bedarfs, ohne konkrete Marken oder Betreiber zu benennen. Damit zeichnet sich ab, dass die künftige Nutzung im Erdgeschoss auf alltägliche Besorgungen und zügig drehende Sortimente zielt. Genau hier setzt Kritik der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet an. IHK-Geschäftsführer Michael Bergmann und Regionalbetreuer Matthias Cichon fordern, die Neuausrichtung nicht auf das Erdgeschoss zu beschränken. In einem Appell an Investor, Stadt und weitere Akteure betonen sie: Aus Sicht unserer IHK reicht es nicht, nur das Erdgeschoss des Gebäudes wiederzubeleben. Es bedarf einer ganzheitlichen Strategie. Hier müssen sich nicht nur Investor und Stadt einbringen, sondern auch andere Stakeholder wie die Händlergemeinschaft. Stakeholder sind all jene Gruppen, die von der weiteren Entwicklung des ehemaligen Warenhauses betroffen sind, direkt oder indirekt. Zur Untermauerung ihrer Forderung verweisen Bergmann und Ci- chon auf ein Beispiel aus einer anderen Ruhrgebietsstadt. Wie ein ehemaliges Kaufhaus fit für die Zukunft gemacht werden kann, zeigt das Beispiel Herne. Das frühere Hertie-Haus in zentraler Innenstadt-Lage beheimatet heute Dienstleistungen, Gastronomie und Büroflächen. Die Strategie einer vielfältigen Nutzung sei aus ihrer Sicht der Schlüssel für die Wiederbelebung solcher Häuser. Das frühere Herner Kaufhaus wurde in den 60er-Jahren errichtet, nach der Hertie-Insolvenz geschlossen und stand lange leer. Erst eine umfassende Erneuerung brachte den Wandel: Das Büro HPP Architekten entkernte das Geschäftshaus und erneuerte die Fassade denkmalgerecht. Unter dem Namen Neue Höfe Herne wurde der Komplex wiedereröffnet und war zeitweise vollvermietet. Für die IHK Mittleres Ruhrgebiet ist das Herner Modell kein Eins-zueins-Bauplan, aber ein Hinweis darauf, wo die Reise hingehen könnte: weg von monostrukturierten Verkaufsflächen, hin zu einer Mischnutzung aus Handel, Dienstleistungen, Gastronomie und Büro. Eine solche Mischung könne Frequenzen verteilen, Leerstände abfedern und unterschiedlichen Zielgruppen Anlaufpunkte bieten. 500 Stimmen GESUCHT für das POP - GOSPEL - ROCK Projekt sowie Lust haben, auf der großen Bühne zu stehen und die Dynamik eines Mass-Choirs erleben möchten. Jeder ist willkommen erfahrene und unerfahrene Sänger aller Altersklassen. Die singOUT-Projekte garantieren ein unvergessliches Erlebnis mit viel Spaß, Emotionen, tollen Erfahrungen, Lachen und neuen Freundschaften. Ein Aufruf an alle, die das Singen lieben! Seine Stimme gemeinsam mit über 1000 anderen Stimmen erklingen lassen: ein unvergessliches Erlebnis. Der Wittener Oldtimerstammtisch ist bereits seit vielen Jahren ein beliebter Treffpunkt für Freunde historischer Fahrzeuge. Bei gutem Wetter stehen nicht selten 50 bis 60 alte Schätzchen im Schatten von Zeche Nachtigall. Getroffen wird sich dort jeden zweiten Mittwoch im Monat ab 18 Uhr. Turnusgemäß also am kommenden Mittwoch, 22. April. Der 2008 entstandene Wittener Oldtimerstammtisch ist bewusst kein Verein. Es geht um den lockeren Austausch zwischen Menschen, die ihre Leidenschaft und Begeisterung an alten Fahrzeugen gefunden haben. Ob Oberklasse-Limousine, der sportliche Straßenwagen oder das ehemalige Alltagsauto die Bandbreite ist bei ordentlichem Wetter stets groß im Muttental. Da gibt es auch für Besucher ohne eigenen Oldie stets einiges zu entdecken Funke Foto Services / Kim Kanert Nach vielen erfolgreichen Projekten in ganz Deutschland, ruft das singOUT-Projekt von Silas Edwin nun wieder Sänger aus 3 Städten Nordrhein-Westfalens auf, mit dabei zu sein, wenn sich über 1000 Stimmen vereinen, um in der Grugahalle, Essen eine Musikexplosion der Extraklasse zu präsentieren. Gospel bis hin zu Pop und weiteren Musikrichtungen werden in dem MassChoir vereint und mit Hits wie z.B. 'Hallelujah', 'Let It Be', 'This Is Me' und 'We Are The World' wird durch die Stimmgewalt eine ganz besondere Energie versprüht, die die Zuschauer stets mitreißt. Dafür werden in Essen, Düsseldorf und Krefeld und Umgebungen jeweils 500 Sänger gesucht. Los geht's in Essen mit dem Eingangsworkshop am 14. Juni 26, der als Vorbereitung für das folgende halbe Jahr gemeinsamer Proben dient. Im 6-stündigen Workshop geht es um das gegenseitige Kennenlernen, die Vermittlung von Gesangstechniken und Stimmbildungsübungen sowie das Einstudieren erster Songs. Danach wird 1x monatlich 6 Monate lang geprobt und sich auf den großen Auftritt vorbereitet: dem singOUT-Konzert in der Grugahalle, Essen am 20. Feb. '27. Sei dabei! Werde Teil des großen Auftritts. Ab sofort können sich alle anmelden, die Freude am Singen, Anmeldung und weitere Info: http://www.singout-projekt.de Führung durch die Märkische Museum lädt morgen ein Die aktuellen Ausstellungen im Märkischen Museum stehen an diesem Sonntag, 19. April, im Fokus. Kunstvermittler Carl Ludolph stellt ab 15 Uhr die Ausstellungen Double Shift und Abenteuer Farbe vor. Die Führung und der Eintritt ins Museum sind kosten . Samstag, 18. 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