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Samstag, 17. Oktober 2026
SERVICE
Das eigene
Zuhause sichern
Am 25. Oktober ist Tag des Einbruchschutzes
Jährlich nehmen deutschlandweit rund 4,6 Millionen Kinder und Jugendliche an der Gruppenprophylaxe zur Erkennung und Verhütung von Zahnerkrankungen teil.
Hier informiert ein Team der Aktion Zahngesundheit Düsseldorf über gesunde Zähne und übt, wie Zähneputzen richtig geht.
Dirk Kropp / proDente
Trotz aller Präventionserfolge
Karies verschwindet nicht und verteilt sich ungleich in der Bevölkerung
Mehr als die Hälfte der Acht- und
Neunjährigen bleibt heute kariesfrei. Auch bei Zwölfjährigen ist
Karies zur Ausnahme geworden.
Doch die Erkrankung verteilt sich
ungleich. Gerade im sozialen
Spannungsfeld entscheidet sich
früh, wie sich die orale Gesundheit
entwickelt. Fachleute sprechen
von einer Kariespolarisation.
Während die Mehrheit der Kinder keine Probleme hat, tragen 40
Prozent der Acht- und Neunjährigen die gesamte Krankheitslast ihrer Altersgruppe. Im Schnitt sind
3,5 Zähne von Karies betroffen.
Bei den Zwölfjährigen zählen 20
Prozent zur Risikogruppe. Hier
muss präventiv gezielt angesetzt
werden.
Trotz aller Präventionserfolge
Karies verschwindet nicht, sie
konzentriert sich zunehmend auf
Hochrisikogruppen. Studien zei-
gen, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien ein höheres
Risiko für frühkindliche Karies
und unbehandelte orale Erkrankungen aufweisen. Ursachen sind
unter anderem Unterschiede in
Gesundheitskompetenz, Ernährung, Inanspruchnahme präventiver Angebote sowie strukturelle
Faktoren wie Bildungsniveau und
Lebensumfeld. Die Mundgesundheit hat sich insgesamt enorm verbessert. Gleichzeitig gibt es Kinder, die schon früh eine hohe Karieslast entwickeln. Diese Gruppe
dürfen wir nicht aus den Augen
verlieren, betont Dr. Reinhard
Schilke, Oberarzt der Klinik für
Zahnerhaltung, Parodontologie
und Präventivzahnmedizin an der
Medizinischen Hochschule Hannover.
Prävention muss im Kleinkindalter ansetzen. Wenn wir Kinder
früh erreichen, können wir
Schmerzen und Folgeschäden verhindern. Leider gibt es Kinder, die
weder ausreichend für Mundhygiene sensibilisiert noch entsprechend begleitet werden. Genau
hier müssen wir eingreifen. Denn
Karies beginnt oft an den Milchzähnen und die sind keine bloßen Platzhalter. Sie sind entscheidend für die gesunde Entwicklung
der Kiefer, die Nahrungsaufnahme
und die Sprachentwicklung. Werden Milchzähne geschädigt, kann
das auch die bleibenden Zähne beeinträchtigen, erklärt Dr. Schilke.
Wie gezielte Prävention aussehen kann, macht Berlin vor. Seit
Ende 2025 gehört das tägliche Zähneputzen in Kitas zum gesetzlichen Auftrag. Gleichzeitig wurden
zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen gestärkt. Eltern müssen
einer Untersuchung nicht mehr
aktiv zustimmen, sondern ausdrücklich widersprechen. Die Idee
dahinter ist klar: Prävention soll
alle Kinder erreichen unabhängig von Herkunft, Bildungsstand
oder familiärer Situation. Für
manche Kinder ist das gemeinsame Zähneputzen in der Kita die
einzige Zahnpflege des Tages. Deshalb gilt die Berliner Regelung als
wichtiger Schritt zu mehr gesundheitlicher Chancengleichheit.
Die Kita ist einer der wenigen
Orte, an denen wir fast alle Kinder
erreichen, sagt Dr. Schilke. Berlin
gilt als Vorbild für Prävention. Regelmäßiges Zähneputzen mit Fluorid zuhause, in Kitas, Schulen oder
sozialen Einrichtungen, feste Essenszeiten, wenig und vor allem
selten Zucker sowie frühe Kontrolltermine in der Zahnarztpraxis
bilden die Basis für gesunde Kinderzähne.
Der diesjährige Tag des Einbruchschutzes am 25. Oktober rückt die
Sicherheit in den eigenen vier
Wänden in den Mittelpunkt. Denn
Einbrecher nutzen Schwachstellen
an Türen und Fenstern und häufig reichen wenige Minuten, um
sich Zugang zu einem ungesicherten Zuhause zu verschaffen. Das
Netzwerk Zuhause sicher nimmt
den Aktionstag zum Anlass, für
wirksamen Einbruchschutz zu
sensibilisieren.
Ein Einbruch bedeutet für Betroffene weit mehr als den Verlust
von Wertgegenständen. Die Verletzung der Privatsphäre kann das
Sicherheitsgefühl nachhaltig erschüttern. Umso wichtiger ist es,
rechtzeitig vorzusorgen und sich
fachkundig beraten zu lassen. Ein
wirksamer Einbruchschutz setzt
vor allem an den möglichen Zugangswegen an. Haustüren, Nebeneingangstüren, Fenster und
andere Gebäudeöffnungen sollten
entsprechend der polizeilichen
Empfehlungen gesichert werden.
Für neue Fenster und Türen empfiehlt die Polizei im privaten Bereich grundsätzlich geprüfte und
zertifizierte Elemente der Widerstandsklasse RC 2. Vorhandene
Türen und Fenster können mit geprüfter Sicherheitstechnik, wie
Pilzkopfzapfenbeschläge oder
Mehrfachverriegelungen, auch im
Bestand gesichert werden.
über sinnvolle Maßnahmen zum
Einbruchschutz. Im Netz unter
Grundlegende Tipps zum
sicheren Zuhause
Während einer persönlichen Beratung
bei der örtlichen Polizei kann man
mehr über Täterarbeitsweisen, richtiges Verhalten und wirksame Sicherheitstechnik erfahren.
1. Informieren und beraten lassen:
Die polizeilichen Beratungsstellen
informieren kostenlos und neutral
Netzwerk "Zuhause sicher" / KI-generiert
Wie viele Hausaufgaben
sind erlaubt?
Rechte und Grenzen im Klassenzimmer
Hausaufgaben gehören zum Schulalltag und dürfen von Lehrkräften
aufgegeben werden. Ein pauschales bundesweites Zeitlimit gibt es
nicht. Allerdings gibt es Richtwerte. In der Regel ist in der ersten
und zweiten Klasse eine Hausaufgabenzeit von maximal 30 Minuten erlaubt. In der dritten und
vierten Klasse sind es schon 45 Minuten, in der fünften Klasse dürfen es 60 Minuten Bearbeitungszeit sein. Hausaufgaben über das
Wissen, was vor Ort passiert
12 Monate regionale Nachrichten
www.zuhause-sicher.de/beratungsstellensuche.
2. Sicherheitstechnik fachgerecht umsetzen: Für die Planung
und Montage geprüfter Sicherheitstechnik können qualifizierte
Fachbetriebe sorgen. Im Netz unter www.zuhause-sicher.de/handwerkersuche.
3. Nachbarschaft mit einbeziehen: Auch eine gute Nachbarschaft kann Einbruchschutz sein.
Ist jemand verreist, können Nachbarn helfen, Anwesenheit zu simulieren, indem sie zum Beispiel
den Briefkasten regelmäßig leeren
und Blumen gießen. Wenn ihnen
etwas verdächtig vorkommt, können sie die Polizei informieren.
Und vor allem: Nachbarn können
miteinander sprechen. Eine gute
Nachbarschaft weiß, wer im Urlaub ist, achtet aufeinander und
hilft sich gegenseitig.
Wochenende, die Ferien oder Feiertage sollten tabu sein.
Wenn Eltern in puncto Hausaufgaben Zweifel haben, lohnt ein Blick
in die Schulordnung oder die einschlägigen Regelungen des jeweiligen Bundeslandes. Haben Eltern
das Gefühl, ihr Kind sitzt unverhältnismäßig lange an den Hausaufgaben, raten die Experten zu
einem Austausch mit anderen Eltern und gegebenenfalls zu einem
Gespräch mit der Lehrkraft.
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