. Samstag, 17. Oktober 2026 DIE SEITE 3 Wellen schlagen für morgen Ruderclub am Baldeneysee organisiert europäisches Nachhaltigkeitsfestival Armen Hakobyans neue Choreografie Der Glöckner von Notre-Dame hatte 12.000 Besucher in elf ausverkauften Vorstellungen. Dirk A. Friedrich / FUNKE Foto Services Fast 300.000 Besucher Bilanz der Theater und Philharmonie Essen für die Spielzeit 2025/2026 Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) zieht Bilanz und gibt die Besuchszahlen der zurückliegenden Spielzeit 2025/2026 bekannt: Rund 299.000 Besucher kamen in die Vorstellungen und Konzerte des Aalto-Musiktheaters, des Aalto Balletts, des Schauspiels, der Philharmoniker und der Philharmonie sowie zu spartenübergreifenden Angeboten. Dies entspricht bei 939 Veranstaltungen einer Gesamtauslastung von 71 Prozent. Damit bewegt sich die TUP auf einem ähnlichen Niveau wie in der vorangegangenen Saison (306.000 Besucher). Hinzu kommen Gastspiele der Ballett-Compagnie, der Ensembles von Schauspiel und Musiktheater sowie der Essener Philharmoniker außerhalb Essens mit weiteren 5.000 Besuchern. Nicht enthalten in der SpielzeitStatistik sind weitere kostenfrei zugängliche Eigenveranstaltungen wie das TUP-Theaterfest oder die Park Sounds mit mehreren Tausend Gästen. Darüber hinaus wird durch Vermietungen an externe Veranstalter insbesondere die Philharmonie von weiteren Kulturinteressierten zusätzlich im fünfstelligen Bereich besucht. Erfreulich begehrt waren die Konzertangebote der Philharmo- nie und der Philharmoniker. Das von Intendantin Marie Babette Nierenz verantwortete Programm besuchten mehr als 92.000 Gäste (Gesamtauslastung: 79 Prozent). Mit mehr als 1.800 Besuchern ausverkauft waren gleich mehrere Konzerte, darunter die Auftritte von Anna Netrebko, Igor Levit und Hazel Brugger. Die Philharmoniker unter Intendantin Dr. Merle Fahrholz und Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti durften sich über 40.000 Besucher freuen (Gesamtauslastung: 74 Prozent), wobei das Neujahrskonzert mit 1.700 Besuchern und das neunte Sinfoniekonzert (mit Gastpianist Rudolf Buchbinder) mit insgesamt 3.400 Gästen (zwei Termine) besonders gefragt waren. Im ebenfalls von Merle Fahrholz geführten Aalto-Musiktheater mit rund 70.000 Besuchern (Gesamtauslastung: 60 Prozent) hatten die Neuinszenierungen von Verdis Rigoletto mit mehr als 8.000 Musikfreunden und Puccinis La fanciulla del West mit rund 7.000 Besuchern die Nase vorn. Mehr als 5.000 Gäste füllten den Saal jeweils nahezu komplett mit Leonard Bernsteins konzertant aufgeführter Operette Candide mit Götz Alsmann als Erzähler. Eine feste Bank beim Publikum bleibt das Aalto-Ballett: Rund 54.000 Tanzfreunde kamen zum Programm des Intendanten-Duos Armen Hakobyan und Marek Tůma (Gesamtauslastung: 80 Prozent). Ein Volltreffer war Hakobyans neue Choreografie Der Glöckner von Notre-Dame, der dem Ballett 12.000 Besucher in elf ausverkauften Vorstellungen bescherte. Aber auch die zweite Premiere Relations (8.000 Besucher) sowie die Repertoire-Stücke Cinderella (11.000 Besucher) und Tanzhommage an Queen (10.000 Besucher) kamen beim Publikum an. Im Schauspiel Essen (40.000 Besucher, Gesamtauslastung 64 Prozent) konnten sich im Premierenprogramm neben dem erfolgreichen Kinderstück Pinocchio mit 14.000 Besuchern die Produktionen Endspiel und The Lottery am besten behaupten. Ein Dauerbrenner ist und bleibt der musikalische Abend Istanbul von Intendantin Selen Kara, der in der vergangenen Spielzeit nicht nur in Essen nahezu ausverkauft war (mehr als 7.000 Besucher), sondern auch als Gastspiel am Düsseldorfer Schauspielhaus. Für ein volles Haus sorgte zudem Doktormutter Faust am Theater Bozen. Was hat ein Ruderverein mit Nachhaltigkeit zu tun? Am Baldeneysee ziemlich viel. Seit Ende 2024 arbeitet der Ruderklub am Baldeneysee (RaB) gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Portugal, Italien, Slowenien und Deutschland daran, Menschen durch Wassersport für Nachhaltigkeit zu begeistern. Nun wird dieses zweijährige europäische Projekt sichtbar: Mit dem Nachhaltigkeitsfestival THE WAVE feiert der RaB an diesem Wochenende den Abschluss des EU-finanzierten Erasmus+-Projekts SUSTAIN-A-WAVE. Wir möchten das Thema Nachhaltigkeit dort erlebbar machen, wo wir als Ruderverein zu Hause sind: auf und am Wasser. Der Baldeneysee ist für uns nicht nur Sportstätte, sondern Lebensraum. Das Festival bringt diese Perspektive mit den Erfahrungen unserer europäischen Partner zusammen, die ebenfalls im Wassersport aktiv sind, sagt Lotta Buron, Projektleiterin und Initiatorin des Festivals. Das Festival versteht sich dabei nicht als klassisches Musik-Event. Nachhaltigkeit soll nicht nur diskutiert, sondern praktisch erlebt werden beim Wassersport, in Workshops, bei Mitmachaktionen oder im Austausch mit anderen Menschen. Das Festival verbindet Natur, Bewegung, Bildung und Kultur und richtet sich an Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Auf dem Gelände des Ruderklubs am Baldeneysee können Gäste unter anderem Rudern und Segeln ausprobieren oder beim Drachenbootrennen aufs Wasser gehen. Dazu kommen Live-Musik von den Bands One More Hey Joe, der Werktagskapelle und Small is beautiful, ein Familienprogramm, verschiedene Essensangebote sowie Begegnungen mit den internationalen Projektpartnern, die ihre Erfahrungen mit dem Essener Publikum teilen. In dem Projekt verstehen wir unter Nachhaltigkeit nicht nur Umwelt- und Klimaschutzthemen, sondern auch wirtschaftliche und soziale Aspekte. In allen drei Bereichen haben wir Fortschritte erzielt, sagt Lotta Buron. Der Festivalauftakt an diesem Samstag schließt unmittelbar an Das Organisationsteam des Nachhaltigkeitsfestivals am Baldeneysee. Kettwig führt, doch Katernberg überrascht Wo in Essen mehr Häuser auf den Markt kommen könnten Das Haus ist zu groß geworden, die Treppen werden beschwerlicher, und die Kinder wohnen längst woanders. Viele ältere Eigentümer stehen irgendwann vor der Frage: Bleiben, umbauen, vererben oder verkaufen? Was für jede Familie eine persönliche Entscheidung ist, könnte den Essener Immobilienmarkt in den kommenden Jahren spürbar verändern. Besonders deutlich wird das in Kettwig. Dort leben 5.445 Menschen im Alter von mindestens 65 Jahren. Gleichzeitig werden 3.947 Wohnungen von den Eigentümern selbst genutzt. Mit 2.761 Wohngebäuden, die eine oder zwei Wohnungen haben, besitzt Kettwig zudem den größten Bestand an Einund Zweifamilienhäusern in Essen. Die eigentliche Überraschung liegt jedoch im Essener Norden. Katernberg kommt auf 2.524 Einund Zweifamilienhäuser fast so viele wie Kettwig und sogar mehr als Heisingen. In Katernberg leben 4.312 Menschen ab 65 Jahren; 2.568 Wohnungen werden von ihren Eigentümern selbst genutzt. Auch andere Stadtteile haben ein hohes Potenzial für einen Generationenwechsel. In Heisingen tref- fen 4.012 Menschen ab 65 auf 2.434 Ein- und Zweifamilienhäuser. Auffällig sind außerdem Stoppenberg mit 1.733, Kupferdreh mit 1.639, Altenessen-Nord mit 1.622 und Burgaltendorf mit 1.606 Ein- und Zweifamilienhäusern. Bekannte Lagen führen dagegen nicht automatisch. Bredeney kommt auf 1.308 Einund Zweifamilienhäuser und liegt damit deutlich hinter Katernberg oder Heisingen. In Rüttenscheid leben mit 6.216 besonders viele Menschen ab 65 Jahren. Gleichzeitig gibt es dort nur 600 Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Generationenwechsel dürfte sich deshalb vor allem bei Eigentumswohnungen bemerkbar machen. Der Generationenwechsel wird nicht dazu führen, dass plötzlich Tausende Häuser gleichzeitig verkauft werden. Entscheidungen entstehen aus ganz unterschiedlichen Gründen: weil ein altersgerechter Umzug ansteht, eine Immobilie innerhalb der Familie weitergegeben oder nach einem Erbfall verkauft wird. Der Essener Häusermarkt zeigt sich derzeit aufnahmefähig. 2025 wurden 17,2 Prozent mehr bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft als im Vorjahr. Die Preise stiegen im Durchschnitt um 1,1 Prozent. Von einem Preisverfall kann deshalb keine Rede sein. Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass jedes Haus unabhängig von Zustand und Preis schnell einen Käufer findet. Wer sein Haus verkaufen möchte, sollte nicht einfach den höchsten Preis aus vergleichbaren Internetanzeigen übernehmen. Dort stehen Wunschpreise und nicht die Beträge, die final vereinbart werden, sagt Dennis Sahlmen, Geschäftsführer der SLS Immobilienpartner GmbH. Entscheidend ist, mit einem Preis zu starten, der zur Immobilie und zur Nachfrage vor Ort passt. Bleibt ein überteuertes Angebot lange ohne Resonanz und wird immer wieder günstiger, gilt es am Markt schnell als verbrannt. Damit ist gemeint: Kaufinteressenten werden misstrauisch, und die Verhandlungsposition der Eigentümer wird schwächer. Wer den Wert von Beginn an realistisch einschätzt, schafft bessere Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verkauf. So lasse sich das Risiko verringern, am Ende weniger zu erzielen als mit einem realistischen Einstiegspreis. die 8. RaB-Langstreckenregatta an. Bei dem über zehn Kilometer führenden Rennen treten Ruderinnen und Ruderer verschiedener Alters- und Bootsklassen gegeneinander an. Ab 17 Uhr beginnt THE WAVE mit dem Festivalauftakt und Live-Musik. Am Sonntag geht es ab 11 Uhr mit dem Festivalprogramm weiter. Neben dem Drachenbootrennen und verschiedenen Aktivitäten auf und am Wasser stehen Mitmachangebote und Begegnungen mit den europäischen Gästen auf dem Programm. Mach was aus deinem Geld am Weltspartag. Werde auch du Neusparer und bringe Bewegung in deine Finanzen. Wir zeigen dir wie. Am 30. Oktober ist Weltspartag und ein guter Anlass dafür. Komm einfach vorbei und lass dich beraten. Mehr auf sparkasse-essen.de/weltspartag Weils um mehr als Geld geht. RaB Mehr zugelassene Fahrzeuge Statistik der Kfz-Zulassungsstelle für September Die Kfz-Zulassungsstelle meldet für September 376.516 zugelassene Fahrzeuge in Essen. Im Vergleich zum Vormonat ist die Anzahl damit um 154 gestiegen. Für den Monat September werden in der Statistik unter anderem 302.042 Pe . Samstag, 17. Oktober 2026 SERVICE Auslandsjahr für junge Erwachsene Superheroes erleben Seitenwechsel-Programm des Bistums Essen Heißer Herbst im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund: In den Ferien ist das Museum jeden Tag geöffnet. 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