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Samstag, 17. Oktober 2026
SERVICE
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Rekord, den niemand für möglich hielt
Für Palliativstation und Hospizdienst: 10. Kozica Golf-Cup übertrifft mit Spende in Höhe von 33.000 Euro die Bestmarke von 2025
Eigentlich schien die Spitze erreicht. Im Vorjahr erspielten die
Golfer des Kozica Golf Cups
26.200 Euro und übergaben die
Summe als bisher größte Einzelspende in der Geschichte an den
Förderverein Palliativstation und
Ambulanter Hospizdienst. Mehr
geht nicht, dachte sich Philipp
Wenglikowski, Geschäftsführer
bei Kozica Reisen in Essen und
Ausrichter des Turniers. Von wegen: In diesem Jahr legten die Golfer noch mit Schwung eine Schippe drauf.
Arbeit auf der Palliativstation.
Anja Schröder, Koordinatorin
beim Ambulanten Hospizdienst,
stellte den Spendern den Einsatz
der ehrenamtlichen Zeitschenkerinnen und Zeitschenker vor, die
Schwerstkranke in Herne und
Bei uns zählt der
Zusammenhalt. Wenn
einer anfängt zu
geben, ziehen die
anderen mit.
Persönliche
Erfahrungen prägen
Beim 10. Kozica Golf Cup kamen
33.000 Euro für den Förderverein
Palliativstation im EvK Herne und
Ambulanter Hospizdienst zusammen. Philipp Wenglikowski und
Holger Grzella, beide ehrenamtliche Teamcaptains im Golfclub Leythe, übergaben die Rekordsumme
auf der Palliativstation, gemeinsam mit Schirmherr und Golfkamerad Thorsten Kinhöfer: Hier
sieht man genau, wo das Geld ankommt und was es für die Menschen bewirkt. Daran möchte ich
jedes Jahr von Neuem anknüpfen.
Dr. Barbara Lubenow, Leiterin
des Palliativzentrums im EvK Herne, gab den Gästen Einblick in die
Thorsten Kinhöfer
Golfkamerad und Schirmherr
33.000 Euro für die Palliativstation und den Ambulanten Hospizdienst. Den Rekordererlös des 10. Kozica Golf-Cups übergaben die Ausrichter persönlich in Herne: (von links) Werner Karnik (Förderverein), Holger Grzella (Golfclub Leythe), Philipp
Wenglikowski (Kozica Reisen), Schirmherr Thorsten Kinhöfer, Sozialarbeiterin Carina Brust, Dr. Barbara Lubenow (Leitung
Palliativzentrum) und Anja Schröder (Hospizdienst).
Förderverein / Golf Cup
Wanne-Eickel zuhause, im Krankenhaus oder in Heimen begleiten.
Philipp Wenglikowski fühlte sich
von den Ausführungen persönlich
berührt: Mein Onkel wurde im
vergangenen Jahr bei seinem letzten Weg auf einer Palliativstation
begleitet.
Motor des neuen Spendenrekords war auch in diesem Jahr
Thorsten Kinhöfer, Schirmherr
des Fördervereins und passionierter Golfer. Zunächst spielten die
Sonderwettbewerbe des Turniers
gut 4.000 Euro in die Spendenkasse, doppelt so viel wie im Jahr zu-
vor. Wenglikowski stockte die
Summe auf 5.000 Euro auf. Doch
die Gäste wollten nicht aufhören,
Gutes zu tun. Kurzerhand stellte
das Team eine Golfreise mit Thorsten Kinhöfer zusammen und versteigerte die Teilnahme. Bei uns
zählt der Zusammenhalt. Wenn
einer anfängt zu geben, ziehen die
anderen mit, sagt Thorsten Kinhöfer. Rund 80 Prozent der Spenden kommen aus unserem Freundeskreis im Club. Diese Leute tragen die ganze Aktion.
Angesichts der angespannten
Finanzlage der Kranken- und
Pflegekassen sind die Palliativstation und der Hospizdienst dringend auf Spenden angewiesen.
Dank dieser großartigen Unterstützung können wir schwerstkranken Menschen am Ende des
Lebens und ihren Angehörigen
letzte Wünsche erfüllen, persönliche Notlagen abfedern oder Entspannungsmomente schenken,
sagt Dr. Barbara Lubenow, Leiterin des Palliativzentrums am EvK
Herne. Aus Spendenmitteln finanziert werden u.a. Kunsttherapie
am Krankenbett, Terrassenkonzerte für Schwerstkranke und ihre
Angehörigen sowie Fortbildungen
zur Familientrauerbegleitung,
wenn Kinder und Jugendliche von
geliebten Menschen Abschied nehmen müssen.
Stolz auf den eigenen Füller
Aktion Schulmaterial: Caritasverband Herne unterstützt Kinder aus bedürftigen Familien
Garrelt Duin plauderte mit Frank Goosen.
Jochen Tack / RVR
Das neue Ruhrgebiet
Der Podcast Das neue Ruhrgebiet des Regionalverbandes
Ruhr (RVR) geht in die zweite
Runde. RVR-Regionaldirektor
Garrelt Duin spricht diesmal mit
dem Schriftsteller und Kabarettisten Frank Goosen über Heimat,
Identität und den Wandel des
Ruhrgebiets. Was macht das
Ruhrgebiet zur Heimat? Gibt es
eine gemeinsame Identität der
Region? Und wie verändert sich
das Gefühl von Heimat, wenn
sich eine Region selbst verändert?Die Folge ist auf den gängigen Podcast-Plattformen verfügbar und unter www.rvr.ruhr/
podcast zu finden.
Auch in diesem Jahr führt der
Herner Caritasverband zum Beginn des neuen Schuljahres die
Aktion Schulmaterial durch. Ziel
der Aktion ist die bedarfsgerechte
Ausstattung der Kinder mit Schulmaterial, um zum Schulstart für
Chancengleichheit in der Bildung
zu sorgen.
Besonders zu Beginn eines
Schuljahrs und bei der Einschulung fallen hohe Kosten an, um
den Tornister mit den benötigten
Schulmaterialien zu füllen. Selbst
wenn staatliche Unterstützung gezahlt wird, ist dies für viele Herner
Familien eine große finanzielle Belastung. Mit der Aktion Schulmaterial möchten wir Herner
Grund- und Förderschulkinder unbürokratisch und gezielt mit den
benötigten Lernmitteln ausstatten, sagt Caritas-Mitarbeiterin
Kim Schmitz.
GUTES LESEN
& GUTES TUN.
5 Wochen
Bereits seit 2008 unterstützt der
Caritasverband im Rahmen der
Aktion Schulmaterial alljährlich
die Grund- und Förderschulen in
Herne. Zum Start in das Schuljahr
erhalten die Schulen eine Auswahl
Claudia Huhmann-Rohkämper (2. v. r., Leiterin der Grundschule Kunterbunt)
freut sich über das Schulmaterial, das ihr von Ahmad Omeirate, Kim Schmitz und
Viviane Herrmann übergeben wird.
Andrea Sudkamp / Caritas Herne
aus 30 verschiedenen Schulmaterialien. Schmitz Kollegin Viviane
Herrmann erklärt: Eine gute Zusammenarbeit mit den Schulen ist
uns sehr wichtig, denn Lehrerinnen und Lehrer kennen die Kinder
in den Klassen besonders gut und
können daher schnell und diskret
unterstützen, wenn Schulmaterial
fehlt. So stellen wir sicher, dass
unsere Hilfe genau dort ankommt,
wo sie gebraucht wird.
Teilweise haben die Kinder zu
Schuljahresbeginn keine Schulmaterialien, berichtet Claudia Huhmann-Rohkämper, Schulleiterin
der Grundschule Kunterbunt. Sie
ist begeistert von der Aktion: Wir
können dann unkompliziert helfen, auch wenn während des laufenden Schuljahres Ausstattung
benötigt wird. Die Kinder sind total stolz, ihre eigenen Schulsachen
zu haben.
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