OLES KINDERCLUB
7
Schwimmspaß
fast wie am Meer
Im Grönegaubad in Melle können sich Schwimmgäste fast wie im Meer in die
Wogen stürzen: In dem Freibad gibt es eine Wellenanlage, die zweimal stündlich
für kräftig Brandung in einem großen Außenbecken sorgt.
Anders als in Rundwellenbecken wie
im Osnabrücker Moskaubad heben
die Wogen in dem Meller Freibad die
Schwimmer nicht nur nach oben und
unten, sondern in dem großen Becken
laufen die Wellen aus, und es kann
mitgeschwommen oder durch sie hindurchgetaucht werden. Das macht
richtig viel Spaß man darf sogar Matten und Schwimmtiere mit ins Wasser
nehmen.
Mit einer solchen Anlage ist das bereits
1974 eröffnete Meller Wellenfreibad
weithin einzigartig. Es gibt auch in
Schwimmhallen heute nur noch wenige Wellenbäder mit großen Becken (bei
uns in der Nähe in Ibbenbüren), aber
unter freiem Himmel gibt es solche Anlagen kaum noch.
Das Wellenbecken in dem Meller Freibad ist 50 mal 25 Meter groß. Es ist
vorne 2,20 Meter tief und läuft nach
hinten in einen flachen Nichtschwimmerteil aus, der etwa die Hälfte des
Beckens einnimmt. Die Wellen werden
jeweils zur halben und vollen Stunde
etwa zehn Minuten lang eingeschaltet. Sie werden, wie Schwimmbadleiter
Axel Beckmann erklärt, einfach mit Luft
erzeugt, mit der das Wasser aus fünf
Wellenkammern herausgepustet wird,
die sich vorne im Becken befinden. Das
machen vier riesige Gebläse, die sich in
einer Maschinenhalle am Becken befinden. Sie blasen das Wasser in abwechselnder Reihenfolge aus den fünf Kammern heraus. Dadurch bilden sich vorne
im Becken vor der Anlage Wasserberge,
die nach hinten als Wellen auslaufen.
Vorne an der tiefsten Stelle steigt das
Wasser, so Beckmann, dabei bis auf
eine Höhe von knapp fünf Metern an.
Wellen gibt es nicht nur im Meer, sondern auch hier
im Meller Freibad. Ein riesengroßer Wasserspaß!
Beim Auslaufen im Nichtschwimmerteil
des Beckens nehmen die Wellen so viel
Fahrt auf, dass es möglich ist, sich ganz
weit von ihnen mitspülen zu lassen.
Am schnellsten sind die Wellen außen
am Rand des Beckens. Wenn es dort
klappt, eine Welle gut zu erwischen,
schafft man es bis ins flache Wasser
ganz am Ende des Beckens, schmunzelt Axel Beckmann.
Der 61-Jährige arbeitet schon seit über
25 Jahren bei den Bädern in Melle. Erstmals hat er gleich nach dem Abitur vor
dem Studium als Rettungsschwimmer
in dem Bad gejobbt. Er ist stolz auf die
Wellenanlage, die nach seinen Angaben Schwimmgäste aus einem großen
Einzugsbereich nach Melle lockt. Es
kommen auch viele Menschen aus
Osnabrück zu uns zum Schwimmen.
Text: J. Lintel
Info
Neben dem Wellenbecken gibt
es im Meller Freibad auch noch
ein Sportbecken zum Bahnenschwimmen und ein Sprungbecken mit 1-Meter-Brettern sowie
3- und 5-Meter-Plattformen.
Auch ein Planschbereich für
kleine Kinder, Liegewiesen, ein
Spielplatz, Beachvolleyballfelder
und ein Kiosk sind vorhanden.
Hier gibt's sogar frisches Popcorn. Öffnungszeiten sind unter
der Woche von 7 bis 20 Uhr, an
Wochenenden von 8 bis 19 Uhr.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 und für Kinder 2 Euro. Infos
über www.groenegaubad.de
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