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Samstag, 17. Oktober 2026
DIE SEITE 3
Gemeinsam für Gladbeck
Bürgermeisterin startet Kampagne für ein respektvolles Miteinander
Gladbeck. Sie retten Menschenleben,
sorgen für Sicherheit, beraten Bürger, bearbeiten Anträge, halten
Gladbeck sauber oder kümmern
sich um Beschwerden und Anregungen: Rund 1.600 Beschäftigte
der Stadt Gladbeck und des ZBG
arbeiten jeden Tag dafür, dass das
Leben in der Stadt funktioniert.
Mit der neuen Kampagne Gemeinsam für Gladbeck für ein respektvolles Miteinander! stellt
die Stadt nun auf Initiative von
Bürgermeisterin Bettina Weist einige dieser Menschen und ihre Arbeitswelten in den Mittelpunkt.
Jeden Tag arbeiten rund 1.600
Beschäftigte der Stadt Gladbeck
und des ZBG für die Menschen in
unserer Stadt. Sie beraten, helfen,
retten, sorgen für Sicherheit, halten unsere Stadt sauber oder kümmern sich um die Anliegen der
Bürger, sagt Bürgermeisterin Bettina Weist.
Dabei begegnen sie täglich ganz
unterschiedlichen Menschen und
Situationen. Wir wissen, dass dabei nicht jede Entscheidung unserer Kolleginnen und Kollegen Zustimmung findet und nicht jedes
Anliegen sofort gelöst werden
kann. Was wir uns aber alle wünschen, ist ein respektvoller Umgang miteinander.
Genau hier setzt die Kampagne
an: Sie macht die Menschen hinter
den Aufgaben sichtbar und gibt ihnen eine Stimme. In kurzen Videos erzählen Beschäftigte aus unterschiedlichen Bereichen, warum
sie bei der Stadt oder beim ZBG arbeiten, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und was sie sich für das Miteinander wünschen. Den Anfang
machen unter anderem Beschäftigte aus dem Rettungsdienst, dem
Kommunalen Ordnungsdienst, der
Ausländerbehörde, dem Ideenund Beschwerdemanagement sowie der Müllabfuhr des ZBG. Weitere Bereiche mit Bürgerkontakt
sollen dann in regelmäßigen Abständen folgen.
Präsentieren die Plakatmotive der neuen Kampagne (v. l.): Oliver Meise (Mitarbeiter ZBG und Protagonist), Karin Byrszel (Amtsleitung Personal- und Organisation), Gordon Boachie (Personalrat), Christiane
Schmidt (Amtsleitung Kommunikation und Stadtmarketing), Bürgermeisterin Bettina Weist und Emre Kaya (Mitarbeiter Ausländerbehörde und Protagonist).
Stadt Gladbeck
Hinter jeder Uniform, jedem
Schreibtisch und jedem Telefonat
steckt ein Mensch, betont Bürgermeisterin Bettina Weist. Menschen, die ihre Arbeit für Gladbeck
und ihre Bürger mit großem Engagement und Überzeugung machen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht
darum, Kritik an der Verwaltung
oder an Entscheidungen der Stadt
infrage zu stellen. Im Gegenteil:
Rückmeldungen, Fragen und auch
Kritik gehören zum demokratischen Miteinander und helfen dabei, Verwaltung weiterzuentwickeln. Die Kampagne wirbt vielmehr dafür, auch bei unterschiedlichen Meinungen und Erwartungen respektvoll miteinander um-
zugehen.
Denn Respekt kann Verständnis
schaffen, Gespräche erleichtern
und dabei helfen, gemeinsam Lösungen zu finden. Die Kampagne
folgt deshalb einem einfachen
Grundgedanken, wie Bürgermeisterin Bettina Weist unterstreicht:
Wir arbeiten für die Menschen in
Gladbeck. Wir hören zu, wir hel-
fen, wir entscheiden nach Recht
und Gesetz. Und wir wünschen
uns, dass unseren Kolleginnen
und Kollegen dabei mit Respekt
begegnet wird.
Die Stadt stellt in der Kampagne
in den nächsten Wochen und Monaten die Menschen vor, die Tag
für Tag für die Menschen vor Ort
und die Stadt Gladbeck arbeiten.
Die ersten Kampagnenmotive und
Videos werden in den kommenden Wochen über die städtischen
Kommunikationskanäle Facebook, Instagram und TikTok veröffentlicht. Dabei soll die Vielfalt
der Aufgaben und zugleich das
sichtbar werden, was alle Beschäftigten verbindet: ihr täglicher Einsatz für Gladbeck.
und merkt an: Zwischen Likes,
Trends und Social-Media-Stars ist
oft schwer zu erkennen, was echt
ist und was gezielt beeinflusst
wird. Gerade Vapes und E-Zigaretten werden auf Social Media häufig als cool, harmlos oder angesagt
inszeniert. Die Tabak- und Nikotinindustrie nutzt diese Kanäle,
um insbesondere Jugendliche zu
erreichen. Rauch- und vapefrei zu
sein bedeutet deshalb mehr als
Verzicht es ist ein Statement für
Aufklärung, Selbstbestimmung
und bewusste Entscheidungen gegen Nikotin, Rauch und Dampf.
Der Wettbewerb wird von zahlreichen Einrichtungen gefördert,
neben der AOK unter anderem
von der Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und der
Deutschen Krebshilfe. Interessierte Schulen können sich online unter www.besmart.info anmelden.
Dort befinden sich auch weitere
Informationen zum Wettbewerb.
Smart ist, nicht überall mitzuziehen
Be Smart Dont Start startet wieder für Schulklassen aus dem Kreis Recklinghausen
Kreis Recklinghausen. Bereits zum 30.
Mal findet der bundesweite Wettbewerb Be Smart Dont Start
für rauchfreie Schulklassen statt.
Schulklassen aus dem Kreis
Recklinghausen können sich noch
bis zum 15. November anmelden.
Vor allem sechste bis achte Klassen, aber auch andere Klassenstufen können sich freiwillig dazu
entscheiden, nicht zu rauchen.
Rauchfrei sein bedeutet, auf Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas
und E-Shishas, Tabak und Nikotin
in jeder Form zu verzichten.
Nichtrauchen ist für Kinder
und Jugendliche weiterhin ein
wichtiges Thema. Unser Wettbewerb möchte Schülerinnen und
Schüler ermutigen, gar nicht erst
mit dem Rauchen oder dem Konsum nikotinhaltiger Produkte wie
Vapes anzufangen, erläutert
AOK-Serviceregionsleiter Jörg
Kock. Die Aktion Be Smart Dont
Start war im vergangenen Schuljahr ein großer Erfolg: 7.085 Schulklassen haben bundesweit am
Wettbewerb teilgenommen und
wurden für dieses wichtige Thema
sensibilisiert - davon alleine 886
Schulklassen aus Westfalen-Lippe.
Die Anmeldung ist bis zum 15.
November online unter www.besmart.info möglich. Der Wettbe-
senpreise ausgelost. Als Hauptpreis winken 5.000 Euro für die
Klassenkasse. Aber auch kreative
Klassenaktionen zu den Vorteilen
des Nichtrauchens sowie wiederholte Teilnahmen am Wettbewerb
werden mit Sonderpreisen belohnt. Im Idealfall beschäftigt
sich eine Schulklasse der Stufen
fünf bis neun mit Be Smart Dont
Start mit dem Thema Nichtrauchen.
Nikotin, Vapes und Einweg-EZigaretten
Noch bis zum 15. November sollten sich Schulklassen aus dem Kreis Recklinghausen für das Nichtrauchen entscheiden und sich online zum Nichtraucherwettbewerb Be Smart Dont Start anmelden.
AOK / Colourbox/hfr.
werb beginnt am 16. November
und endet am 30. April 2027.
Die Regeln von Be Smart
Dont Start sind einfach: Mindestens 90 Prozent einer Klasse müssen sich verpflichten, ein halbes
Jahr nicht zu rauchen. Wird die
Quote während des Wettbewerbs
unterschritten, scheidet die Klasse
im laufenden Wettbewerb aus. In
Westfalen-Lippe waren im vergan-
genen Schuljahr Jahr 79,1 Prozent
(701 Klassen) aller teilnehmenden
Schulklassen erfolgreich.
Für die Gesundheit und die
Klassenkasse
Eine Teilnahme lohnt sich aber
nicht nur aus gesundheitlichen Aspekten: Unter allen erfolgreichen
Klassen werden wertvolle Klas-
Dabei geht es längst nicht mehr
nur um klassische Zigaretten, sondern um Nikotin und Tabak in jeder Form, von Vapes und EinwegE-Zigaretten bis hin zu Shishas.
Besonders Vapes bringen neben
gesundheitlichen Risiken auch
Umweltprobleme mit sich. Plastik,
Elektronik und Akkus werden
nach kurzer Nutzung zu Müll. Deshalb zeigen wir den Jugendlichen,
welche Folgen Nikotinprodukte
für Gesundheit, Umwelt und Klima haben, von der Produktion bis
zur Entsorgung., sagt Kock.
Simone Leuckfeld vom Institut
für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel koordiniert den Wettbewerb bundesweit
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