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Samstag, 25. Juli 2026
DIE SEITE 3
Gegen das Vergessen
Am Ehrenmal wurde ein neuer Gedenkstein enthüllt
Die Preisträger aus Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm: Von links: Jonathan Nölle, Anton Mull, Mats Fröhlich, Anton Selewski, Alexa Strohm (vorne), Eva Korn (hinten), LR, Tim Richter (Vorsitzender Ausschuss Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus).
Uvk/ Ennepe-Ruhr-Kreis
Jugend musiziert
27 Nachwuchstalente wurden ausgezeichnet
Ennepe-Ruhr-Kreis. Egal ob Gesang,
Klavier, Schlagzeug oder Violine:
Musik gehört zu den schönsten
Ausdrucksformen, die wir Menschen haben, sie kennt keine
Sprachbarrieren und keine Altersgrenzen: Bei der Begrüßung der
Preisträgerinnen und Preisträger
des Wettbewerbs Jugend musiziert im Werner Richard Saal
Dr. Carl Dörken Stiftung in Herdecke freute Landrat Jan-Christoph
Schaberick sich auf die jungen Talente und würdigte den Ehrgeiz
der jungen Musikerinnen und Musiker.
Die Wettbewerbsbilanz der 27
Nachwuchstalente aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis zwischen 8 und 21
Jahren kann sich mehr als sehen
lassen: Sie erspielten sich 25 vordere Plätze beim Regionalwettbewerb, neun Top-Platzierungen auf
Landesebene und eine auf Bundesebene. 21 von ihnen folgten der
Einladung der Kreisverwaltung
und nahmen an der Ehrungsveranstaltung teil.
Mit Klavier, Schlagzeug, Harfe,
Oboe, Violine, Violoncello und Gesang erfolgreich waren Jonathan
Nölle und Mia Sophie Brüning aus
Ennepetal, Anton Maximilian
Mull, David Selewski, Alexa
Strohm, Mats Fröhlich (alle aus
Gevelsberg), Eva Korn (Schwelm),
Peter Songen Guan und Sam
Strauß aus Hattingen, Leevke
Zwiener, Ludwig Großpietsch, Eric
Stoffers, Amelie Bockemühl und
Jaromir Jonte Schmidt (alle aus
Herdecke), Noah Zhao, Zi Ann
Zhao, Selina Wenhui Gu (alle aus
Sprockhövel), Isabel Akkad, Clara
Benning, Martha Findeisen, Mila
Marie Ronzon, Runa Sophie Hörner, Johann Nussbaum, Hannah
Maria Kramer, Milan Machill, Linn
Mohren, Jana Maria Polinovskiy
(alle aus Witten).
Schon die Teilnahme an diesem
Wettbewerb ist eine besondere
Leistung. Ihr habt Euch einer Herausforderung gestellt, habt geübt,
Euch vorbereitet und den Mut gehabt, Euer Können vor einer Jury
und vor Publikum zu präsentieren. Darauf könnt Ihr richtig stolz
sein, so Landrat Jan-Christoph
Schaberick. Musik zu machen bedeutet aber weit mehr, als nur ein
Instrument zu beherrschen. Wer
musiziert, trainiert Konzentration, Motorik und Ausdauer.
Einen besonderen Dank richtete
Schaberick aber auch an die Musikschulen, Lehrkräfte und Eltern,
die mit ihrem Engagement einen
unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Bildung der jungen Menschen leisten, sowie der DörkenStiftung, mit deren Unterstützung
die Veranstaltung ausgerichtet
werden konnte.
Stichwort Wettbewerb
Jugend musiziert
Der Wettbewerb Jugend musiziert soll den Nachwuchs motivieren, Herausforderung und Orientierung sein und Erfolgserlebnisse
vermitteln. Weiteres Motiv für die
Teilnahme: Musizieren fördert die
intellektuelle, emotionale und soziale Kompetenz.
Dabei sein können seit 1964 Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten. Die Altersgrenze liegt
bei 21 (Instrument) beziehungsweise 27 Jahren (Gesang) Jahren.
Je nach Alter gilt es ein selbst gewähltes Vorspielprogramm zwischen 6 und 30 Minuten mit Musik
aus verschiedenen Epochen zu
präsentieren.
Altkleider-Container sind jetzt blau statt rot
Schwelm. Zu Beginn des Monats haben die Technischen Betriebe
Schwelm AöR (TBS) die Altkleidersammlung in der Stadt übernommen. Im Zuge dessen wurden
im Stadtgebiet 55 neue AltkleiderContainer aufgestellt.
Diese neuen Stahlcontainer sind
blau und ersetzten die bisherigen,
roten Sammelbehälter. Die Leerung erfolgt einmal pro Woche
durch die TBS. Praktisch: Neben
einer kurzen Anleitung, welche
Teile in die Altkleidersammlung
gehören, findet sich auf den Containern auch eine Telefonnummer,
über die die TBS bei Problemen informiert werden kann. Eine
schwenkbare Klappe an der Einwurf-Öffnung sorgt dafür, dass die
Altkleider vor Witterungseinflüssen geschützt sind und verhindert
ein Herauswühlen der Kleidungsstücke durch Unbefugte. Grundsätzlich gilt für die Altkleidersammlung, dass nur brauchbare
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Bekleidung, Bett- und Haushaltswäsche sowie Schuhe (nur paarweise gebündelt) abgegeben werden dürfen. Die abzugebende Kleidung sollte nicht verschmutzt sein
und am besten in Plastiktüten verpackt in die Container geworfen
werden. Stoffreste, Teppiche, Matratzen oder sonstiger Müll gehören nicht in die Altkleidersammlung und dürfen auch nicht in die
Container geworfen oder daneben
entsorgt werden.
Haßlinghausen. Die Erinnerung wachhalten, das hat sich Manfred Hellhammer zur persönlichen Aufgabe
gemacht. Der 87-jährige Rentner
übernimmt seit zahlreichen Jahren ehrenamtlich die Pflege des
Ehrenmals auf dem evangelischen
Friedhof in Haßlinghausen.
Besonders zum jährlichen Volkstrauertag bringt er den Erinnerungsort für die offizielle Kranzniederlegung auf Vordermann.
Kürzlich hat Manfred Hellhammer
dem Mahnmal mit einem dezenten
Gedenkstein noch mehr Würde
verliehen, um die Erinnerung an
die Gräuel von Kriegen und ihre
Toten wachzuhalten.
Zusammen mit dem Steinmetz
und Bildhauermeister David Michalik hat er den neuen Gedenkstein in Form eines Eisernen Kreuzes entworfen, der aus heimischen
Ursandstein gestaltet worden ist.
Auch die Inschrift Zum Gedenken
der gefallenen Kameraden hat
Hellhammer verfasst.
Der Gedenkstein, der nun Teil
des Ehrenmals im Zentrum des
Friedhofes ist, wurde gemeinsam
mit der Bürgermeisterin Sabine
Noll, der Evangelischen Kirchengemeinde und vielen weiteren Interessierten aus Bevölkerung und Po-
Anne Hiby (Vorsitzende des Friedhofausschusses der evangelischen Kirchengemeinde Haßlinghausen, Silschede und Asbeck), Manfred Hellhammer und Bürgermeisterin Sabine Noll am Ehrenmal in Haßlinghausen (v.l.).
Stadt Sprockhövel
litik, enthüllt. Sabine Noll bedankte sich bei Manfred Hellhammer
und seiner Familie für den außerordentlichen Einsatz und ihr großes Engagement:
Sie schenken Sprockhövel nicht
nur einen Stein, sondern eine Erinnerung an die gefallenen Kameraden und auch eine Mahnung für
die Zukunft, was im Hinblick auf
die weltpolitischen Geschehnisse
aktueller denn je ist.
Hier forschte der Nachwuchs
MINTmachtage erleben Premiere
Ennepetal. Schnuppern, überlegen,
noch einmal schnuppern, beraten,
Lösungsversuch wagen - wie geplant nutzen die Kinder ihre Nasen
und den Austausch miteinander,
um Antworten zu finden. Schließlich entscheiden sie sich für Vanille und liegen damit richtig.
Gemeinsam mit 190 Vorschulkindern und Erstklässlern aus Ennepetal und Breckerfeld ist die
Gruppe im Ennepetaler Bremenstadion zu Gast. Dort, wo sonst auf
dem Rasen der Ball rollt und auf
der blauen Tartanbahn Laufrunden gedreht werden, stehen an
diesem Vormittag beim ersten
MINTmachtag im Ennepe-RuhrKreis Versuche, Fragen und Entdeckungen im Mittelpunkt. Das Motto lautet: Sag mal Aaah! Gesund
in die Zukunft.
An den drei Stationen Geruchsund Tastsinn, Fingerabdruck
und Bewegung und Gelenke sind
die Kinder eingeladen, jeweils
selbst aktiv zu werden und Dinge
zum Thema Körper und Gesundheit zu erleben. Begleitet und angeleitet von angehenden Erziehern
Beim ersten MINTmachtag im EnnepeRuhr-Kreis standen spannende Versuche, Fragen und Entdeckungen im Mittelpunkt.
UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis
sowie Schülern des Berufskollegs
Ennepetal wird den Mädchen und
Jungen unter anderem deutlich,
wie unterschiedlich Sinne arbeiten
und wie leicht sie sich täuschen
lassen und warum Knie, Ellenbogen und Finger nicht dasselbe können.
Mit Angeboten wie diesen wollen wir schon früh einen Grundstein für Neugier und Forschergeist sowie für die so genannten
MINT-Fächer, also Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften
und Technik legen. Wir möchten
den Kindern helfen zu erkennen:
Forschen bedeutet nicht, sofort die
richtige Antwort zu kennen. Forschen bedeutet, genau hinzuschauen und auszuprobieren, Fragen zu stellen und Vermutungen
zu formulieren, so Melanie Beinert, Direktorin der vhs EnnepeRuhr-Süd und Dr. Judith Kurth
vom Regionalen Bildungsbüro des
Ennepe-Ruhr-Kreises stellvertretend für alle an der Veranstaltung
Beteiligten.
Die MINTmachtage sind eine
bundesweite Aktion der Stiftung
Kinder forschen für gute und frühe MINT-Bildung. Jahr für Jahr
finden sie bundesweit an vielen
Orten statt. Die Premiere im Ennepe-Ruhr-Kreis wurde von der ProZukunft Stiftung initiiert und von
Hanna Maiwald (vhs EnnepeRuhr-Süd) koordiniert.
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