. Samstag, 22. August 2026 SERVICE Urlaubsfotos: Was darf ins Netz? Ein harmloser Schnappschuss kann rechtliche Folgen haben Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen. Denn ein harmloser Schnappschuss kann rechtliche Folgen haben, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Als private Erinnerung sind Urlaubsfotos meist unproblematisch. Heikel kann es jedoch werden, wenn die Bilder veröffentlicht oder weiterverbreitet werden. Entscheidend ist, was auf dem Foto zu sehen ist und wo es aufgenommen wurde, sagt Céline-Estelle Zinkel, Juristin bei der R+V Versicherung. Sind beispielsweise fremde Menschen klar erkennbar und nicht nur zufällig im Hintergrund, dürfen die Fotos meist nicht ohne Einwilligung veröffentlicht werden. Besonders sensibel sind Aufnahmen von Kindern und von Menschen in Badekleidung, in FKK-Bereichen oder in peinlichen Situationen. Wer fremde Menschen gezielt fotografiert und das Bild posten möchte, sollte vorher um Erlaubnis fragen, rät Zinkel. Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen. Andrea Becker Entspannter ist die Situation bei Gebäuden und Kunstwerken im öffentlichen Raum. In Deutschland gibt es das Panoramarecht. Das heißt, solche Fotos dürfen meist veröffentlicht werden, wenn die Objekte fest an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen stehen. Bei Gebäuden gilt das allerdings nur für die äußere Ansicht. Die Aufnahme muss zudem von einem allgemein zugänglichen Ort aus entstehen, betont Céline-Estelle Zinkel. Wer über Zäune fotografiert, Leitern nutzt oder eine Drohne einsetzt, bewegt sich schnell außerhalb des rechtlich sicheren Bereichs. Doch wie sieht es in Museen, Kirchen, Hotels, Freizeitparks oder Ausstellungen aus? Hier gilt oft das Hausrecht. Fotografieren kann verboten oder nur für private Zwecke erlaubt sein. Fotos von Kunstwerken dürfen meist ebenfalls nicht einfach veröffentlicht werden. Nicht alles, was man sehen kann, darf man auch fotografieren und posten, fasst Zinkel zusammen. Auch im Ausland gelten mitunter andere Regeln als in Deutschland etwa für Sehenswürdigkeiten, Kunstwerke, Drohnenaufnahmen oder für Sicherheitsbereiche. Urlauber sollten im Zweifelsfall lieber nachfragen oder das Foto nur privat nutzen. Fotoverbote in Museen, Kirchen, Hotels oder Freizeitparks unbedingt beachten. Keine heimlichen Aufnahmen machen besonders nicht am Strand, am Pool oder in FKK-Bereichen. Fotos von anderen Kindern grundsätzlich nicht veröffentlichen. Bei Drohnenaufnahmen vorher prüfen, ob sie erlaubt sind. Militärische Anlagen, Flughäfen, Häfen, Grenzübergänge oder Polizeigebäude nicht fotografieren besonders nicht im Ausland. Urlaubsbilder lieber erst öffentlich teilen, wenn man wieder zu Hause ist. Eine erkennbar leere Wohnung kann Diebe anlocken. So leb ich heute! Foto der Woche: Katzen Karolin Unterste-Bahrenberg hat mit diesem Bild unseren Wettbewerb Foto der Woche zum Thema Katzen gewonnen. Die Jury sagt: Dieser niedliche Schnappschuss von Karolin hat uns überzeugt. Die Katze genießt die Sonne und fühlt sich pudelwohl. Man kann nur erahnen, wie weich sich ihr Fell anfühlt. In dieser Woche suchen wir Fotos zum Thema Frankreich. Schicken Sie uns Ihr Bild (in hoher Auflösung) zum Thema per Mail zu: foto-wochenblaetter@funkemedien.de. Achtung: Es dürfen nur eigene Fotos oder solche, an denen Sie die Nutzungsrechte haben, eingesandt werden. Wer Fotos schickt, erklärt sich damit einverstanden, dass sie unter Nennung des Fotocredits in unseren Zeitungen, auf unseren Social-Media-Accounts und der Newswall am Limbecker Platz in Essen veröffentlicht werden. Gemeinsam werden Helden stärker NINJAGO Destinys Bounty zu gewinnen! Frau von Heute Eine Marke der FUNKE Mediengruppe Mit 16-seitigem EXTRA-Kochbuch zum Herausnehmen und Sammeln Booklet mit 17 Rezepten für die schnelle Küche Jetzt im Handel Pünktlich zu den Sommerferien hat Asmodee das kooperative Brettspiel LEGO: Ninjago Destinys Bounty Adventures für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren herausgegeben. Das Spiel vereint LEGOBauspaß mit immer neuen taktischen Varianten des Brettspiels. Bösewichte greifen die Destinys Bounty an. Um die wichtigsten Bereiche des Schiffes zu schützen, müssen die Spieler kommunizieren und sich gegenseitig unterstützen. Jeder erhält ein Set aus einer LEGO-Ninjago-Spielfigur, vier Spinjitzu Tornados, die die Stärke der Ninjas symbolisieren, sechs Fähigkeitskarten und zugehörige Ausrüstungsgegenstände. Das Spielbrett ist doppelseitig, je nach Anzahl der Spielenden. Gemeinsam können sechs Abenteuer mit je drei Kapiteln bestanden werden, die in ihrer Schwierigkeit steigen. Dabei ist der Ablauf immer gleich. Die Ninjas starten im Zentrum des Schiffs, über verschiedene Eingänge fallen die Bösewichte auf dem Schiff ein und müssen besiegt werden, bevor sie wichtige Infrastruktur erreichen. Am Anfang jedes Zuges wird eine Ereigniskarte offengelegt und ausgeführt. Dann zieht der Spieler am Zug seinen Ninja um maximal so viele Schritte wie er Stärke-Tornados hat in andere Räume. Trifft er dort auf einen oder mehrere Bösewichte, versucht er diese zu bekämpfen. Befindet sich ein weiterer Ninja im gleichen oder Nachbarraum, bekommt er Unterstützung. Die Ninjas gewinnen, wenn sie mehr Stärkepunkte haben als die zu besiegenden Bösewichte. Ein Spiel mit leichtem Einstieg und taktischer Tiefe, dass durch den LEGO-Bauaspekt auch Wenigspielern Spaß macht. Asmodee LEGO Ninjago: Destinys Bounty Adventures ist für zirka 450 Euro im Handel erhältlich. Wir verlosen zwei Exemplare unter allen, die bis einschließlich Dienstag, 1. September eine Mail mit dem Betreff Ninjago, Name und Adresse senden an gewinnspielwochenblaetter@funkemedien.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Datenschutzhinweis: Wir informieren Sie über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten auf www.funkemedien.de/de/Datenschutzinformation. Gemeinsam versuchen die Spieler bei LEGO Ninjago: Destiny's Bounty Adventures das Schiff vor den Bösewichten zu verteidigen. presse / Asmodee Stromkästen gestalten Stadt Anzeiger Street-Art-Workshop für Emmericher Jugendliche Emmerich. Aus grauen Stromkästen sollen farbenfrohe Hingucker werden: Am 4. September ab 14 Uhr lädt die Stadt Emmerich gemeinsam mit den Stadtwerken Emmerich und der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesell . Samstag, 22. August 2026 SERVICE Pflegefall was tun? Von Amokläufer bis Zeitungsmarder Lotse zu Beratung und Unterstützung Ausgaben senken und Einnahmen erhöhen so die Überschrift der geplanten Pflegereform. Künftig sollen etwa höhere Anforderungen für die Einstufung in einen Pflegegrad gel . Samstag, 22. August 2026 DIE SEITE 3 Patienten fragen, Ärzte antworten Wirbelsäulencafé des St. Willibrord-Spitals Das Vier-Sterne-Superior Naturhotel Fischerwirt Waldspa ist umgeben von Bergen, Wäldern und liegt nahe dem Fuschlsee im Salzburger Land. Rees. Rückenschmerzen begleiten viele Men . Samstag, 22. 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August 2026 SERVICE Mit dem Camper unterwegs Was bei Waldbrandgefahr wichtig ist Die Waldbrände in Europa haben in diesem Jahr bereits historische Ausmaße erreicht. Nach Satellitendaten des Europäischen Waldbrand-Informationssystems (EFFIS) ist die bislang verbrannte Fläche die zwe 6101/11 Stadtanzeiger Samstag, 22. August 2026 Kleinanzeigen Kompass Gärtner sucht Arbeit (mit Entsorgung). A 0174/ 718 13 21 gerne Kleine Handwerkerfirma macht fast alle Arbeiten, im Haus, ums Haus und am Haus & Garten, Arbeiten immer zu Festpreisen. A 0176-73 67 21 55 mit Suche MFH von Priv . Samstag, 22. August 2026 SERVICE Urlaubsfotos: Was darf ins Netz? Ein harmloser Schnappschuss kann rechtliche Folgen haben Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt,