. Samstag, 22. August 2026 DIE SEITE 3 Eine Bank spendiert Bänke Neue Sitzgelegenheiten erinnern auch an das Stadtjubiläum Teilhabe ist kein Geschenk, sondern ein Recht. Unter dieser Devise steht die Schaufenster-Ausstellung in Velbert. DeinFoto-NRW Gesichter der Teilhabe Ausstellung ist erneut in der Velberter Innenstadt zu sehen Velbert. Was bedeutet Teilhabe eigentlich? Und wie selbstverständlich ist sie für Menschen mit Behinderung wirklich? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung Gesichter der Teilhabe, die seit gestern erneut in der Velberter Innenstadt zu sehen ist. Die großformatigen Schwarz-WeißPortraits aus dem gemeinsamen Kunstprojekt der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann und des Fotografentrios DeinFotoNRW werden in den großflächigen Schaufenstern des ehemaligen Schreibwaren-SaalmannGebäudes in der Fußgängerpassage präsentiert. Damit bekommen die Fotografien einen besonderen Ausstellungsort: Sie sind nicht in einem geschlossenen Innenraum zu sehen, sondern unmittelbar im öffentlichen Raum und mitten im alltäglichen Geschehen der Innenstadt. Passant*innen können die Portraits im Vorübergehen entdecken unabhängig davon, ob sie gezielt eine Ausstellung besuchen möchten. Bereits im Frühjahr 2026 waren die Portraits in der Kundenhalle der Sparkasse HRV in Velbert zu sehen. Die erneute Präsentation führt das Projekt nun bewusst an einen anderen Ort. Für die betei- ligten Künstler ist dieser Schritt ein wichtiger Teil der Aussage: Teilhabe soll nicht nur thematisiert, sondern auch dort sichtbar werden, wo gesellschaftliches Leben stattfindet. Die Fotografien zeigen Menschen aus den Wohnhäusern der Lebenshilfe nicht in erster Linie als Menschen mit Behinderung. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeit, Individualität und die Frage, was ein gutes und selbstbestimmtes Leben ausmacht. Gespräche haben gezeigt: Teilhabe ist für viele Menschen mit Behinderung keineswegs selbstverständlich. Was für andere selbstverständlich oder banal erscheinen mag einen Kaffee trinken gehen, bei einem Fest dabei sein, tanzen oder den eigenen Geburtstag feiern kann mit Barrieren verbunden sein oder besondere Unterstützung erfordern. Die Geschichten hinter den Porträts Gleichzeitig zeigte sich während des Projekts, dass auch der Begriff Teilhabe selbst längst nicht so selbstverständlich verstanden wird, wie es seine häufige Verwendung vermuten lässt. Was bedeutet es konkret, teilzuhaben? Wo kann ich selbst entscheiden? Wo kann ich mitmachen, mitwissen und miterleben? Und wo stoße ich auf Grenzen? Die Ausstellung möchte darauf keine einfachen Antworten geben. Sie möchte vielmehr zum Nachdenken und ins Gespräch bringen. Die erneute Ausstellung wird durch die Initiative der Fotografen Holger Heydt und Svenja Kowalzick ermöglicht und von Saalmann dankenswerterweise unterstützt. Entstanden ist das Projekt als crossmediales Konzept. Zu den Portraits wurden Gespräche und Videoaufnahmen produziert, in denen die Beteiligten ihre eigenen Vorstellungen von Teilhabe formulieren. Auch bei der erneuten Ausstellung können Besucher über QR-Codes auf die entstandenen Reels und insbesondere auf das begleitende Gesamtvideo zugreifen. Die Fotografien bekommen dadurch eine zusätzliche Stimme und die Geschichten hinter den Portraits werden zugänglich. Dabei stellt das Projekt durchaus unbequeme Fragen. Denn die Ein Begriff wird hinterfragt Velbert. Die sechs Bänke, die jetzt in allen drei Stadtbezirken aufgestellt wurden, laden natürlich in erster Linie zum Ausruhen und Verweilen ein. Doch sie haben noch mehr zu bieten: Mit ihrer besonderen Gestaltung greifen die Bänke das 50-jährige Jubiläum der heutigen Stadt Velbert auf und machen Stadtgeschichte im öffentlichen Raum sichtbar. Historischer Bezugspunkt ist das Jahr 1975, als Velbert, Neviges und Langenberg im Zuge der kommunalen Gebietsreform zur heutigen Stadt Velbert zusammengeführt wurden. So verbinden die neuen Sitzgelegenheiten Vergangenheit und Gegenwart neben ihrer eigentlichen Funktion. Uns war wichtig, aus dem Stadtjubiläum nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch etwas Dauerhaftes für die Menschen in Velbert entstehen zu lassen. Die neuen Bänke sind dafür ein gutes Beispiel: Sie haben einen ganz praktischen Nutzen und erinnern gleichzeitig an die gemeinsame Geschichte unserer Stadt, sagt Marc-Thorben Bühring, Abteilungsleiter Stadtmarketing der Stadt Velbert. Hier noch einmal eine der sechs neuen Bänke in voller Pracht. Dirk A. Friedrich / Funke Foto Services Finanziell ermöglicht wurde das Projekt durch die Sparkassen-Stiftung, vertreten durch Hanno Polte und Oliver Radulovic. Die Stiftung griff damit eine Idee auf, die im Austausch zwischen Stadtmarketing und Sparkasse entstanden war. Wir freuen uns, dass aus der gemeinsamen Idee ein Projekt entstanden ist, von dem die Bürgerinnen und Bürger langfristig profitieren. Eine Sitzbank ist vielleicht auf den ersten Blick etwas Einfaches gleichzeitig kann sie ein wichtiger Ort zum Ausruhen, Begegnen und Verweilen sein, erklären Hanno Polte und Oliver Radulovic von der Sparkassen-Stiftung. Der Velberter Verschönerungsverein begleitete die vorbereiten- Das Abenteuer beginnt Pen and Paper-Spieleabend in Heiligenhaus Heiligenhaus. Jugendlice ab 14 Jahren sind angesprochen, wenn am Freitag, 4. September, ab 17 Uhr ein Pen and Paper-Spieleabend in der Stadtbücherei Heiligenhaus, Kettwiger Straße 24, für Spannung sorgt. Gespielt wird nach dem System Die schwarze Katze. Pen and Paper ist ein interaktives Rollenspiel, bei dem Personen in einen Charakter schlüpfen und Spielentscheidungen treffen können. Mithilfe von verschiedenen Würfeln (unterschiedliche Augenzahlen neben dem klassischen W6) wird der Ausgang einer Situation bestimmt. Die Spielergruppe besteht meist aus drei bis fünf Spielerinnen und Spielern sowie einer Spielleiterin (in diesem Fall Büchereimitarbeiterin Alina Pfening), die die Gruppe durch das Abenteuer führt und begleitet. Die Bücherei bietet einmal im Quartal einen Pen and PaperAbend an, wobei es sich bei jeder Veranstaltung um ein anderes Spielsystem handelt. So gab es be- Die Welt der Rollenspiele steht den Besuchern der Stadtbücherei Heiligenhaus offen. Stadtbücherei Heiligenhaus reits Spieleabende mit den Systemen Dungeons and Dragons, Das Schwarze Auge, Cthulhu und Hogwarts - Das Rollenspiel. Diesmal also streift Die Schwarze Katze durch den Raum. Vorwissen und entsprechendes Material wie Würfel sind nicht erforderlich. Es sind alle Spielbegeisterten herzlich eingeladen, sich in der Bücherei anzumelden und in ein Pen and Paper ollenspiel reinzuschnuppern den Arbeiten und unterstützte die Umsetzung des Projektes unter der Federführung von Holger Schubert. Die fachgerechte Aufstellung der Bänke übernahmen schließlich die Technischen Betriebe Velbert. Die Standorte Velbert-Mitte: Karrenbergplatz Am ServiceBüro Neviges: Stadtgarten Goethestraße neben der Spielbox Langenberg: Skulpturenpfad am Deilbach Alte Kirche Funker auf dem Senderberg Velbert. Die Funkamateure in Langenberg/Rhld. (DARC Ortsverband RØ7) gingen mal an die frische Luft: Mit Sack und Pack zigen sie hinauf auf den Senderberg und präsentierten sich selbst und den Amateurfunk der Öffentlichkeit. Ziel war es, auf den Verein und auf das Hobby Amateurfunk aufmerksam zu machen. Dieses Ziel aben wir erreicht, sagt Frank Dellenbusch, der Vorsitzende des DARC-Ortsverbandes in Langenberg. Bei bestem Wetter wurden wir von zahlreichen Bürgern nach den technischen Möglichkeiten befragt. Besonderheit dabei: Auffallend oft wurde konkret nachgefragt, welche Kommunikationsmöglichkeiten Funkamateure haben, wenn es zu einem Stromausfall kommt. Die Gefahr eines BlackOuts scheint bewusster zu sein als früher. Der Ortsverband führt im Herbst eine Amateurfunklehrgang zur Vorbereitung auf die Prüfung vor der Bundesnetzagentur durch. Weitere Anmeldungen und Fragen zum Amaterufunk per Mail an dc8ev@darc.de Inkl. Konzertkarte Kat.2: London Philharmonic Orchestra Benjamin Ealovega DZT_Francesco Carovillano ADVENT IN KÖLN IN DER PHILHARMONIE 3 Tage Maritim Hotel Köln INKLUSIVLEISTUNGEN p. P. p. P. ab 2 Nächte inkl. Frühstück Altstadtrundgang & Domführung 1x Abendessen in einem Restaurant in Hot . Samstag, 22. August 2026 SERVICE Pflegefall was tun? 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