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Samstag, 19. September 2026
DIE SEITE 3
Brüche in der Landschaft
Ausstellung mit Werken von Michaela Schulze Wehninck im Reeser Rathaus
Rees. Eine Ausstellung, die dazu
einlädt, den eigenen Blick auf
Landschaft, Natur und Wahrnehmung neu zu entdecken: Ab Sonntag, 20. September, präsentiert die
Neusser Künstlerin Michaela
Schulze Wehninck mit dem Titel
There are no foreign lands ihre
Werke in der Reeser Rathausgalerie.
Die Aufschrift der Ausstellung
ist einem Zitat des schottischen
Schriftstellers Robert Louis Stevenson entlehnt: Es gibt keine
fremden Länder. Nur der Reisende
ist fremd. Genau dieses Spannungsfeld macht Schulze Wehninck zum Thema ihrer Malerei.
Inspiriert von Wanderungen in
der Bretagne, in Großbritannien,
Neuseeland und am Niederrhein
entstehen Bilder, in denen äußere
Landschaften mit inneren Erfahrungsräumen verschmelzen. Vertraut wirkende Szenerien werden
durch ungewöhnliche Elemente
verfremdet Raumanzüge, rätselhafte Strukturen oder Brüche in
der Landschaft, den neuen Per-
menschlicher Wahrnehmung.
Besonders ist in Rees erstmals
auch ein Blick in die Werkgeschichte möglich: Neben aktuellen
Arbeiten sind Werke aus dem Jahr
2004 zu sehen, die zeigen, dass
Themen wie verschobene Horizonte, innere Landschaften und die
Balance zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion die Künstlerin seit mehr als zwei Jahrzehnten
begleiten.
Info
Die Künstlerin Michaela Schulze Wehninck versteht Landschaften als Spiegel
menschlicher Wahrnehmung ab 20. September im Rathaus Rees.
Michaela Schulze Wehninck
spektiven auf das Verhältnis von
Menschen und Umwelt eröffnen.
Die Malerei von Michaela Schulze Wehninck bewegt sich zwischen Realismus und Abstraktion.
Atmosphärisches Licht, Farbe und
Struktur stehen im Mittelpunkt
und machen Landschaft zur Metapher für innere Gefühlswelten.
Einflüsse der Romantik verbinden
sich dabei mit einer zeitgenössischen Bildsprache. Landschaft versteht die Künstlerin nicht als geografischen Ort, sondern als Spiegel
There are no foreign lands
ist bis zum 8. Januar 2027 zu
den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Zur Eröffnung am Sonntag, 20, September, um 11.30 Uhr begrüßt der Reeser Bürgermeister Sebastian Hense die
Gäste. Die Künstlerin übernimmt selbst die Einführung.
Den musikalischen Rahmen
gestalten die Haldern
Strings.
Pilger trotzten dem Regen
Wallfahrt der St. Franziskus-Gemeinde in Isselburg
Isselburg. Unter dem diesjährigen
Wallfahrtsmotto Raum geben
begaben sich 84 Gläubige aus der
St. Franziskus- Gemeinde in Isselburg auf Gemeindewallfahrt. Unter den Fußpilgern waren neun,
die zum ersten Mal dabei waren.
Der jüngste Teilnehmer war zehn,
der älteste 76 Jahre alt. Am Vorabend der Abreise wurde eine gemeinsamen Andacht in der St.
Bartholomäus Kirche gehalten.
Dort ging es dann nach dem Reisesegen Samstag morgens um 4 Uhr
los in Richtung Kevelaer
Da die Fähre in Rees nicht fuhr,
musste die Pilgergruppe den Weg
über die Reeser Rheinbrücke nehmen und kam schließlich zur ersten Pause gegen 8 Uhr in Marienbaum an. Weitere Pausen erfolgten in Uedemerbruch und Winnekendonk. Die Radpilger starteten
um 9 Uhr an den jeweiligen Kirchen der Pfarrei und fuhren um ca.
9:30 Uhr ab Empel gemeinsam
weiter nach Kevelaer. Begleitet
wurden die 18 Radpilger durch
Pfarrer Klaus Winkel.
Um 14 Uhr trafen dann die jeweiligen Pilgergruppen an der
Bleichstraße in Kevelaer zusammen, um gemeinsam in Kevelaer
zur Gnadenkapelle einzuziehen.
Eine stattliche Zahl von Pilgern machte sich auf den Weg von Isselburg nach
Kevelaer.
Leitungsteam St. Franziskus Isselburg
Ca. 60-80 Autopilger kamen ebenfalls nach Kevelaer und zogen mit
den Fuß- und Radpilgern in Kevelaer ein. Rad- und Autopilger hatten um 15 Uhr die Möglichkeit, gemeinsam mit Pfarrer Klaus Winkel den Großen Kreuzweg zu gehen. Um 17 Uhr kamen alle Pilger
und Pilgerinnen zur gemeinsamen
Pilgermesse in der Beichtkapelle
zusammen. Die Messe wurde vorbereitet von Pastoralreferentin
Desirée Kaiser und Andrea Wesendonk und begleitet durch den
Organist Günter Rösen (ehemals
langjähriger Organist der Gemeinde in Isselburg) sowie den Frauenchor unter der Leitung von Andrea
Wesendonk.
Während des Hinweges bestand
die Möglichkeit, Fürbitten für die
Messe zu schreiben. Außerdem
hatten alle Gemeindemitglieder
vor der Wallfahrt die Möglichkeit,
ihre Fürbitten in Sammelboxen
abzugeben, die Pilgergruppe nahm
die Fürbitten mit auf ihren Weg
nach Kevelaer. In der Messe wurden zudem die Fußpilger Jubilare
geehrt. Besonders erwähnenswert:
Ewald Bücker hatte sich zum 25.
Mal auf den Weg gemacht.
Nach der Pilgermesse gab es ein
gemeinsames Beisammensein und
Essen im Goldenen Schwan. Die
Radpilger fuhren um 20 Uhr mit
dem Bus zurück nach Isselburg.
Der Rückweg der Fußpilger starte-
GUTES LESEN
& GUTES TUN.
5 Wochen
te am Sonntag mit dem Reisesegen
an der Gnadenkapelle in Kevelaer.
Unter andauerndem, teils sehr
starkem Regen, der bis Marienbaum (ca. die Hälfte der Strecke)
anhielt, liefen 60 Fußpilger zurück
nach Isselburg. Trotz des Wetters
behielten die Pilger und Pilgerinnen ihre gute Laune bei und stärkten sich bei den Pausen in Uedemerbruch und Marienbaum mit
Suppe und Ka ee und Kuchen.
Nach der Pause in Marienbaum
spielte das Wetter besser mit, der
Regen hörte auf und die Sonne ließ
sich blicken. Auch auf dem Rückweg musste der Weg über die
Rheinbrücke in Rees führen bis
dann die letzte Pause in Empel mit
Schnitzeln und Frikadellen folgte.
Um 20 Uhr erreichten die Fußpilger den Ortseingang Isselburg und
wurden von Gemeindemitgliedern, Angehörigen und Pfarrer
Klaus Winkel empfangen, um gemeinsam zur Abschlussandacht in
die Kirche zu ziehen.
Das neue Orgateam zog eine positive Bilanz der diesjährigen
Wallfahrt. Gefreut haben sie sich
über die vielen jungen Pilger und
Pilgerinnen. Die Stimmung war,
trotz des Wetters und des Wegfalls der Fähre, sehr gut.
Gennaro Manzo ist neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
am St. Willibrord-Spital.
St. Willibrord Spital
Kein Patient ist gleich
Gennaro Manzo neuer Chefarzt in Emmerich
Emmerich. Gennaro Manzo ist neuer
Chefarzt der Klinik für Orthopädie
und Unfallchirurgie am St. Willibrord-Spital. Gemeinsam mit seinem Team möchte er das bestehende Behandlungsspektrum stärken und gezielt weiterentwickeln.
Patientinnen und Patienten profitieren dabei von einer umfassenden Versorgung, bei der Unfallchirurgie und Orthopädie gleichwertig miteinander verbunden
werden.
Wer Beschwerden am Bewegungsapparat hat, nach einer Verletzung behandelt werden muss
oder einen Gelenkersatz benötigt,
findet am St. Willibrord-Spital eine
kompetente Anlaufstelle. Im Mittelpunkt steht dabei stets der einzelne Mensch, denn: Kein Patient
und keine Erkrankung sind gleich.
Deshalb betrachten wir jeden Fall
individuell und schauen gemeinsam, welche Behandlung das bestmögliche Ergebnis verspricht, erklärt Chefarzt Gennaro Manzo.
Der Arzt studierte Medizin an
der Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf und verfügt über langjährige Erfahrung in der operativen und konservativen Behandlung orthopädischer und unfallchirurgischer Erkrankungen. Vor
seinem Wechsel an das St. Willibrord-Spital war er als Chefarzt an
einer Klinik in Kronach tätig. Er
ist Facharzt für Chirurgie sowie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, verfügt über die Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie und ist zudem zertifizierter Fußchirurg.
Die Klinik für Orthopädie und
Unfallchirurgie deckt ein breites
medizinisches Spektrum ab. Dazu
gehört die gesamte Unfallchirurgie ebenso wie die Behandlung
von Erkrankungen und Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates. Einen wichtigen
Schwerpunkt bildet die Endoprothetik von Hüfte (siehe Text unten), Knie und Schulter. Weitere
Akzente setzt die Klinik in der
Versorgung auch bei Arbeitsunfällen, der Sportmedizin und der Alterstraumatologie.
Ich habs an der Hüfte...
Info-Veranstaltung mit dem neuen Chefarzt
Rees. Wer den neuen Chefarzt persönlich kennenlernen und mehr
über die Behandlung von Hüftbeschwerden erfahren möchte, hat
dazu bereits am Montag, 5. Oktober, Gelegenheit. Das St. Willibrord-Spital lädt von 17.30 bis
19.00 Uhr ins Bürgerhaus Rees zu
einer Informationsveranstaltung
rund um das Thema Hüfte ein.
Dabei geht es bewusst um mehr
als die rein medizinische Behandlung. Besucherinnen und Besucher
erhalten einen Überblick über den
gesamten Versorgungsweg von
der Diagnose und Therapie über
die Mobilisation bis hin zu Unterstützungsangeboten und Hilfsmitteln für den Alltag. Zu Beginn
stellt sich Chefarzt Gennaro Manzo vor und informiert verständlich
über Erkrankungen der Hüfte,
Hüftverschleiß, Behandlungsmöglichkeiten und den künstlichen
Gelenkersatz.
Anschließend beleuchtet die
Physiotherapie die wichtige Rolle
von Bewegung, Mobilisation und
Rehabilitation. Der Sozialdienst
des St. Willibrord-Spitals informiert darüber, welche Unterstützung beispielsweise bei der Organisation der weiteren Versorgung
nach einem Krankenhausaufenthalt möglich ist.
Über eine Anmeldung an namik.luffy@kh-emmerich.de wird
gebeten.
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