. Samstag, 17. Oktober 2026 SERVICE Zeit für den Neuanfang Gartenarbeit im Herbst: Aufräumen, neu planen und pflanzen Die große Hitze ist vorbei, es wird ruhiger und die Luft kühler. Draußen beginnt eine der besten Zeiten, um aufzuräumen, neu zu planen und zu pflanzen. Ein langer, heißer Sommer liegt hinter uns. Das sah man häufig auch im Garten: an vertrockneten Rasenflächen, müden Stauden und ausgelaugter Erde. Doch statt wehmütig zu werden, sollte man jetzt den Neustart planen. Denn im Herbst sind die Bedingungen dafür besonders gut: Die Temperaturen sinken langsam, es regnet wieder häufiger, der Boden ist aber noch warm. Die Natur bereitet sich in aller Ruhe auf die kalte Jahreszeit vor. Wer jetzt aktiv wird, legt den Grundstein für einen gesunden Garten im nächsten Jahr. Die Gartenprofis haben dazu die wichtigsten Tipps. Beete ordnen Zuerst lohnt sich ein entspannter Rundgang: Welche Pflanzen haben unter der Hitze gelitten? Wo gibt es vertrocknete Triebe? Passen Pflanzen und Standorte noch zusammen? Dabei sollte man abgestorbenes und vor allem krankes Pflanzenmaterial direkt entfernen. Gesunde Stauden müssen dagegen nicht komplett zurückgeschnitten werden: Samenstände und hohle Stängel sehen im Winter schön aus, zudem bieten sie In- findliche Arten sollten besser bis zum nächsten Frühjahr warten. Klassiker für die Herbstpflanzung sind natürlich Blumenzwiebeln: Setzt man sie jetzt, kann man sich im Frühjahr auf die ersten Blüten freuen. Farbenfroh dekorieren Macht schnell herbstliche Stimmung: ein paar Herbstblüher und BlattschmuckPflanzen in Töpfen dekoriert. Blumen 1000 gute Gründe sekten Schutz und Vögeln Nahrung. Auch ein wenig Laub kann gerne als Unterschlupf für Tiere in den Beeten liegen bleiben. Erde vorbereiten Durch den heißen Sommer ist der Boden vielerorts geradezu ausgebrannt: Er ist oft bis in die Tiefe getrocknet und stark verdichtet. Deshalb sollte man jetzt die Erde lockern und abdecken. Eine Schicht aus Rindenmulch, Grasschnitt oder einfach Laub schützt vor Frost und Verdunstung, zudem werden bei der Zersetzung nach und nach Nährstoffe frei. Achtung: Die Organismen im Boden verbrauchen dabei Stickstoff. Damit es bei den Pflanzen nicht zu Mangelerscheinungen kommt, düngt man daher vor dem Mul- chen mit etwas Hornspänen. Rasen stärken Wenn der Rasen gelitten hat, kann man ihn jetzt wieder aufpäppeln. Dafür das Laub entfernen, nicht zu tief mähen und mit einem kaliumbetonten Herbstrasendünger versorgen. An kahlen Stellen lohnt sich im Herbst auch das Nachsäen, denn bei feuchter Witterung kann die Rasensaat gut aufgehen Neues pflanzen Der frühe Herbst ist der ideale Pflanzzeitpunkt für viele Stauden, Gehölze und Hecken. Denn die Pflanzen können vor dem Winter neue Wurzeln bilden und starten im Frühjahr mit einem Vorsprung. Lediglich frostemp- Auch wenn der Sommer vorbei ist, muss der Garten nicht in Grau versinken. Zahlreiche Spätblüher setzen jetzt ihre schönsten Akzente und bringen Farbe in die kühlere Jahreszeit: Astern, Fetthenne, Herbst-Anemonen und Chrysanthemen blühen bis weit in den Herbst, viele Sorten der Heide bleiben sogar im Winter noch schön. Struktur ins Arrangement bringen zarte Ziergräser, Purpurglöckchen mit ihren farbigen Blättern oder das silbrige Laub von Silberblatt oder Stacheldrahtpflanze. Kombiniert man diese Pflanzen mit Kürbissen, Zieräpfeln oder herbstlichem Laub, entsteht schnell eine stimmungsvolle Dekoration für Terrasse, Balkon oder Eingangsbereich ganz ohne großen Aufwand. Der Spätsommer und frühe Herbst sind im Garten also alles andere als eine ruhige Zeit. Jetzt schafft man die besten Voraussetzungen für einen gesunden Garten im nächsten Jahr und kann sich gleichzeitig an den warmen Farben der Spätblüher erfreuen. Flugpreise auf Rekordniveau So sparen Reisende trotzdem Geld Steigende Kerosinpreise, Streiks und ein knappes Flugangebot treiben die Ticketpreise nach oben. Für viele steht mit den kommenden Herbstferien die nächste Reise vor der Tür und damit die Frage, wie man beim Fliegen Kosten senken kann. Auch wenn Flugreisen derzeit oft teurer sind, sollten Verbraucher:innen nicht vorschnell buchen oder auf wichtige Leistungen verzichten. Wer Preise vergleicht, Zusatzkosten im Blick behält und seine Fluggastrechte kennt, kann Ausgaben vermeiden und im Ernstfall Geld einfordern, erklärt Iwona Husemann, Juristin und Reiserechtsexpertin der Verbraucherzentrale NRW. Sie gibt praktische Tipps für die Reiseplanung. Flugpreise können sich innerhalb kurzer Zeit stark verändern. Deshalb lohnt es sich, Angebote verschiedener Fluggesellschaften und Buchungsportale zu vergleichen. Wer bei Reisedatum oder Abflugort flexibel ist, findet häufig günstigere Verbindungen. Wichtig ist außerdem, nicht nur auf den Ticketpreis zu achten. Zusatzkosten für Gepäck, Sitzplatzreservierungen oder Zahlungsmethoden können vermeintlich günstige Angebote deutlich verteuern. Auf Zusatzkosten achten Der günstigste Flug ist nicht immer die beste Wahl. Gerade bei preiswerten Tarifen sind Umbuchungen oder Stornierungen häufig gar nicht oder nur gegen hohe Gebühren möglich. Wer unsicher ist, ob sich Reisepläne noch än- dern könnten, sollte vor der Buchung die Tarifbedingungen genau lesen und prüfen, ob ein flexibler Tarif langfristig die günstigere Entscheidung ist. Auch bei steigenden Ticketpreisen gelten die europäischen Fluggastrechte unverändert weiter. Kommt ein Flug mit mindestens drei Stunden Verspätung am Ziel an oder wird kurzfristig annulliert oder wegen Überbuchung die Mitnahme verweigert, können je nach Einzelfall Ausgleichszahlungen zwischen 250 und 600 Euro bestehen. Zusätzlich müssen Fluggesellschaften bei längeren Wartezeiten, zum Beispiel wenn der Abflug auf den folgenden Tag verlegt wird, Betreuungsleistungen wie Getränke, Mahlzeiten oder falls notwendig eine Hotelübernach- GUTES LESEN & GUTES TUN. 5 Wochen tung einschließlich Transfer bereitstellen. Ansprüche entfallen allerdings, wenn die Airline nachweisen kann, dass außergewöhnliche und unvermeidbare Umstände wie Terrorwarnungen oder extreme Wetterverhältnisse vorlagen. Nach einer Flugverspätung, Annullierung oder Nichtbeförderung sollten Reisende Bordkarten, Buchungsunterlagen und Belege sorgfältig aufbewahren. Mit der kostenlosen Flugärger-App der Verbraucherzentrale NRW können Betroffene prüfen, ob ihnen eine Entschädigung zusteht, ihre Ansprüche berechnen und diese direkt gegenüber der Fluggesellschaft geltend machen. So lassen sich mögliche Forderungen ohne zusätzliche Kosten und mit geringem Aufwand durchsetzen. Fenster ohne Rolladen sind Hagelkörnern, herumfliegenden Ästen und Gegenständen ausgeliefert. Roma Herbststürme im Anmarsch Das ist rund ums Fenster zu beachten Im Herbst lässt stürmisches Wetter nicht lange auf sich warten. Wenn dann der Wind ums Haus pfeift, sind nicht nur die Fenster, sondern auch die Sonnenschutzsysteme den Kräften des Windes ausgesetzt. Heruntergefahrene Rollläden wirken bei Unwetter wie eine Schutzwand vor dem Fenster. Der Rollladenpanzer bietet dabei Schutz vor Hagelkörnern, herumfliegenden Ästen und Gegenständen. Wichtig ist jedoch: Der Rollladen darf auf gar keinen Fall nur halb heruntergelassen werden. Auch die Lüftungsschlitze müssen geschlossen sein. Andernfalls kann der Wind unter den Panzer greifen und den Behang beschädigen oder ganz aus der Führung reißen. Ein geschlossener Rollladen an ungemütlichen Herbstabenden hat zudem einen gemütlichen Nebeneffekt. Der heulende Wind und das Prasseln des Regens sind nur gedämpft zu hören. Auch dient die Luftschicht zwischen Fenster und Rollladen als zusätzliche Wärmedämmung. Bei Markisen ist die Sache ein- deutig: Zieht ein Sturm auf, sollten sie rechtzeitig eingefahren werden. Die große Tuchfläche bietet dem Wind viel Angriffsfläche. Bei Raffstoren ist genau auf die Bauweise zu achten. Es gibt stabile Modelle, die in Testsituationen stärkere Winde aushalten. Aber wie viel Wind ein System tatsächlich verträgt, geben die Hersteller über zulässige Windbelastungswerte an und hängt auch immer von der Situation vor Ort ab: Größe, Führung, Einbausituation und insbesondere die tatsächlichen Windverhältnisse am Gebäude. Textilscreens können je nach Ausführung besonders stabil sein. Bestimmte Modelle können sogar Stürmen in Orkanstärke mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h widerstehen. Auch hier geben die Hersteller zulässige Windbelastungswerte an. Wenn es die Herstellerangaben zulassen, können sie also bei starkem Wind als Schutz für das Fenster heruntergelassen werden. Wichtig ist dabei, dass das Gewebe wetterbeständig ist und sicher in der seitlichen Führung sitzt. Wettbewerb Papieratlas Bottrop, Herdecke und Essen punkten Bottrop gehört zu den Recyclingpapierfreundlichsten Städten in Deutschland. Beim Wettbewerb Papieratlas 2026 belegt die Stadt Platz zwei nach Bremerhaven. Die Ruhrgebietskommune nutzt in der Verwaltung, den Schulen und der Hausdruckerei zu 100 Prozent Blauer-Engel-Papier. Darüber hinaus vergibt der Papieratlas Sonderpunkte für weitere konkrete Maßnahmen zur Förderung der nachhaltigen Papierbeschaffung. In der Kategorie Recyclingpapierfreundlichste Mittelstadt belegt Herdecke zusammen mit Hameln Rang zwei. Die Bestenliste der Mehrfachsieger führt erneut Essen an. Die Stadt erhält die Würdigung für ihr herausragendes Engagement seit 2009 bei der Verwendung von Recyclingpapier. JEDER CENT wird zu 100 % gespendet an für 15 € Direkt bestellen: nrz.de/spenden oder 0 800 / 60 60 720 (kostenfrei) Bestellnummer: Premium FOM00271 Digital-Paket FOM00269 Grünschnittsammlungen Sammelstellen in den Ortsteilen Wesel. Für Samstag, 17. Oktober, bietet der ASG wieder mobile Grünschnittsammlungen an Sammelstellen in den Ortsteilen von Wesel an. Das sind die Standorte der Container in Wesel: Blumenkamp / Schulhof, Büderich / Weseler Str. Alte Brückenzufahrt . Samstag, 17. Oktober 2026 SERVICE Wie viele Hausaufgaben sind erlaubt? Auslandsjahr für junge Erwachsene Rechte und Grenzen im Klassenzimmer Seitenwechsel-Programm des Bistums Essen Hausaufgaben gehören zum Schulalltag und dürfen von Lehrkräften aufgegeben werden. Ein pauschales bundesweite . Samstag, 17. Oktober 2026 DIE SEITE 3 Vom Helfer zum Sanitäter Ehrenamtliche schließen DRK-Ausbildung erfolgreich ab Kreis Wesel. Ein Mensch liegt am Boden, ist verletzt oder plötzlich nicht mehr ansprechbar. 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