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Samstag, 17. Oktober 2026
DIE SEITE 3
Lesung mit Autorin
Mirjam Müntefering
"Die Honigfrauen - Eine neue Heimat"
Bottrop. Am Samstag, 24. Oktober,
um 18 Uhr ist die Autorin Mirjam
Müntefering zu Gast in der Lebendigen Bibliothek Bottrop, Böckenhoffstr. 12a. Sie liest aus ihrem Roman Die Honigfrauen Eine neue
Heimat.
Der Roman erzählt von einer Familie, die im Bergischen Land ein
neues Zuhause und ihren eigenen
Weg sucht, von persönlichen
Schicksalen, familiären Konflikten
und langen gehüteten Geheimnissen. Im Mittelpunkt stehen Irma
und die Frauen des Landcafés im
Honigstal, die nicht nur um den
Erfolg ihres Cafés kämpfen, sondern auch mit ihrer Vergangenheit
und den Verbindungen innerhalb
ihrer Familie konfrontiert werden. Mirjam Müntefering verbindet historische Ereignisse mit bewegenden Lebensgeschichten und
erzählt von Zusammenhalt, Neuanfängen und der Frage, was Heimat und Familie wirklich bedeuten.
Bei der Lesung haben die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Autorin und ihr Buch
persönlich kennenzulernen. Im
Anschluss an die Lesung besteht
zudem die Möglichkeit, mit Mirjam Müntefering ins Gespräch zu
kommen.
Tickets für 10 Euro sind an der
Theaterkasse oder Online über
Eventim buchbar.
Und wenn es nur der Kaffee mit einem Wasser ist: Der Service muss stimmen. Und der wird jetzt besser bezahlt: Gastro-Beschäftigte bekommen mehr Geld.
NGG / Tobias Seifert
Dickeres Kellner-Portemonnaie
Mehr Geld für Gastro-Beschäftigte in Bottrop
Mirjam Müntefering liest am 24. Oktober in der Lebendigen Bibliothek.
Mirjam Müntefering
Bottrop. Dickeres Kellner-Portemonnaie: Wer in Cafés, Gaststätten, Restaurants oder Hotels in
Bottrop arbeitet, hat am Monatsende mehr Geld auf dem Konto.
Ab Oktober steigen die Löhne
in der Gastronomie um zunächst
2,2 Prozent. Darauf hat die
Gewerkschaft Nahrung-Genuss
Gaststätten (NGG) hingewiesen.
Von der Köchin bis zum Kellner
und von der Rezeptionistin bis
zum Barkeeper haben GastroBeschäftigte mit einem Vollzeitjob damit ab sofort gut 60 Euro
mehr im Portemonnaie, sagt
Martin Mura von der NGG Ruhrgebiet.
Beim Lohn-Plus gehe es dann in
Staffeln weiter nach oben:
Jeweils zum Januar gibt es im
nächsten und übernächsten Jahr
noch einmal mehr Geld. Am Ende
werden Beschäftigte der Hotellerie und Gastronomie in Bottrop
über 7 Prozent und damit mehr
als 195 Euro zusätzlich pro Monat
verdienen. Sie bekommen damit
endlich auch etwas von der Senkung der Gastro-Steuer ab auch
wenn sie darauf monatelang warten mussten, so NGG-Geschäfts-
führer Martin Mura.
Immerhin sei die Mehrwertsteuer im Gastgewerbe bereits Anfang
des Jahres um 12 Prozent auf den
reduzierten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt worden. Auch Auszubildende profitieren vom Tarifabschluss: Sie erhalten nach Angaben der NGG Ruhrgebiet ebenfalls
ab diesem Monat 20 Euro mehr.
Außerdem steigt die Ausbildungsvergütung noch einmal im August
nächsten Jahres.
Dann geht eine angehende Servicekraft im dritten Ausbildungsjahr mit 1.440 Euro pro Monat
nach Hause. Vergleicht man das
mit anderen Branchen, dann rangieren Gastro-Auszubildende im
oberen Drittel, sagt Martin Mura.
Denn die NGG habe sich bereits
früh für attraktive Ausbildungsvergütungen stark gemacht, um
junge Menschen für eine Ausbildung im Gastgewerbe zu gewinnen.
Insgesamt arbeiten nach Angaben der NGG Ruhrgebiet rund
1.340 Beschäftigte in der Hotellerie und Gastronomie in Bottrop.
Gewerkschaft Nahrung-GenussGaststätten
Langer Weg zur Einbürgerung
Gedenken an die Pogromnacht
Ausländerbehörde informierte im Ratssaal über das Antragsverfahren
Treffen an der Tourneaustraße und in der Martinskirche am 9. November
Bottrop. Auf die besondere Tragweite einer Einbürgerung hat Bürgermeister Thomas Göddertz im
Ratssaal hingewiesen. Vor rund 40
Zuhörerinnen und Zuhörern aus
unterschiedlichen Nationen ging
er auf die damit verbundenen
Möglichkeiten und Verpflichtungen ein. Beispielhaft nannte er das
Wahlrecht, die Freizügigkeit in
der Europäischen Union und die
deutsche Staatsangehörigkeit. Jeder von ihnen hat persönliche Motive und Erwartungen, diesen
Schritt zu gehen, sagte er während einer Informationsveranstaltung über die Voraussetzung zur
Einbürgerung.
Viele Zuhörerinnen und Zuhörer
leben bereits seit vielen Jahren in
Bottrop. Sie arbeiten hier und die
Kinder gehen hier zur Schule. Den-
Bottrop. Die Stadt Bottrop und die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) erinnern auch in diesem
Jahr an die sogenannte Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938, in der sich brutale Gewalt im gesamten Deutschen Reich auch in Bottrop - gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger richtete.
Dazu findet am 9. November eine Gedenkveranstaltung statt.
Treffpunkt ist 17 Uhr an der Gedenktafel für den ehemaligen Jüdischen Betsaal an der Tourneau-
noch ist der Weg zur deutschen
Staatsbürgerschaft voraussetzungsvoll. Welche dies sind, erläuterte Dana Lutz von der Ausländerbehörde. Während einer ausführlichen Präsentation erklärte
sie, mit welchen Dokumenten die
bisherige Nationalität, der Familienstand und die Sprachkenntnisse
nachgewiesen werden; dass der
Lebensunterhalt gesichert sein
muss und man sich mit den Zielen
des Grundgesetzes identifiziert.
Sie stellte die verschiedenen Antragsunterlagen vor und betonte,
zunächst alle Dokumente zusammenzutragen, bevor der Antrag
gestellt wird. Danach dauert es etwa bis zu anderthalb Jahren, bis
über die Einbürgerung entschieden wird.
Unterstützung bekommen die
Einbürgerungswilligen vom Referat Migration - Kommunales Integrationszentrum. Sie helfen beispielsweise bei der Vermittlung
von Sprachkursen. Diese sind zwar
nicht verpflichtend, für eine erfolgreiche Einbürgerung müssen
aber ausreichend Sprachkenntnisse nachgewiesen werden.
Künftig will die Ausländerbehörde monatlich zu Infoveranstaltungen einladen, um so telefonische Einzelberatungen zu vermeiden. Rund eine Stunde lang wurden jetzt die Verfahren erläutert
und Fragen beantwortet. Bürgermeister
Thomas
Göddertz
wünschte den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern Erfolg bei ihren
nächsten Schritten: Ich hoffe, Sie
bei der Einbürgerungsfeier im
Ratssaal wiederzusehen.
straße. An der Veranstaltung werden auch Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, Pfarrer Klaus Göke (Stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bottrop) und Stadtarchivarin Heike Biskup teilnehmen.
Die Instrumentalgruppe des Heinrich-Heine-Gymnasiums sorgt für
eine musikalische Umrahmung
der Veranstaltung. Männliche
Gäste werden gebeten, bei der
Veranstaltung eine Kopfbedeckung zu tragen.
Im Anschluss findet in der Martinskirche ab 18 Uhr unter dem Titel Mir sejnen do trotz alledem
ein Konzert der Gruppe Jankele
statt. Ihr Schwerpunkt sind Deutsche Juden oder jüdische Deutsche
die Geschichte eines schwierigen
Verhältnisses. Die Gruppe Jankele betrachtet die Schicksalsgemeinschaft von Deutschen und Juden anhand von historischen
Quellen und literarischen Zeugnissen aus den vergangenen Jahrhunderten.
Wärmepumpen-Systeme
neu gedacht
Infotag am
24. 10. 2026
ab 9 Uhr
bei uns in
Kirchhellen
Im Ratssaal wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer ausführlich über das Verfahren zu Einbürgerung informiert.
Stadt Bottrop
Hauptstr. 98 46244 Bottrop
Tel. 02045 9546-0 www.wuebbeltgmbh.de
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