20.
A N MÄRZ
Z E I G E2026
N-SONDERVERÖFFENTLICHUNG
FRÜHLINGSZEIT IN BOCHUM 5
PRIMA: AUSBILDUNG IN DER REGION
Ein Markt im Wandel
Tipps für das Messegespräch
Ausbildungsstelle ist keine Einbahnstraße
Nicht nur Bewerber müssen
überzeugen. Auch Unternehmen stehen beim Thema Nachwuchs unter Druck. Wer junge
Menschen für eine Ausbildung
oder ein duales Studium gewinnen möchte, muss zeigen, was
der eigene Betrieb bietet von
der Ausbildungsqualität über
Entwicklungsmöglichkeiten bis
zur Unternehmenskultur. Für
Schulabgänger kann deshalb
ein Blick in die andere Richtung
interessant sein: Was erwarten Arbeitgeber eigentlich von
ihren künftigen Nachwuchskräften und was dürfen Bewerber umgekehrt auch von ihnen
erwarten?
Die Ausgangslage macht
deutlich, warum diese Frage an
Bedeutung gewinnt. In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der
gemeldeten Ausbildungsstellen
2026 bereits das vierte Jahr in
Folge zurückgegangen. Gleichzeitig haben sich bis Ende März
80.841 junge Menschen bei den
Arbeitsagenturen als Bewerber für einen Ausbildungsplatz
gemeldet 890 mehr als im
Vorjahr. Allerdings weist die
Bundesagentur für Arbeit darauf hin, dass die Statistik der
gemeldeten Ausbildungsstellen
derzeit nicht vollständig ist.
Für Unternehmen wird es
damit wichtiger, geeignete
Nachwuchskräfte zu gewinnen
und langfristig zu binden. Ausbildung ist dabei nicht nur ein
g Weg für junge Menschen in den
n Beruf, sondern auch ein Instrument der Fachkräftesicherung.
ei- Die Bundesagentur für Arbeit
betont, dass gerade frisch ausgebildete junge Fachkräfte gute
Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt haben.
MOTIVATION SCHLÄGT
PERFEKTION
Auch bei einer Ausbildungsbewerbung zählen Grundlagen:
Interesse am Beruf, Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und die
Bereitschaft, Verantwortung zu
übernehmen. Wer sich für einen
bestimmten Ausbildungsplatz
bewirbt, sollte deshalb zeigen
können, warum genau dieser
Beruf und dieses Unternehmen
interessant sind.
Dabei geht es nicht zwangsläufig um eine perfekte Bewerbungsmappe oder um lückenlose Vorkenntnisse. Gerade bei
einer Ausbildung steht schließlich das Lernen noch bevor. Entscheidend kann deshalb sein,
ob jemand offen für Neues ist,
Fragen stellt und sich auf die
Arbeitswelt ernsthaft einlassen
möchte.
WAS NACHWUCHSKRÄFTE
ERWARTEN DÜRFEN:
KEINE EINBAHNSTRASSE
Auch ein realistisches Bild
vom angestrebten Beruf hilft
beiden Seiten. Ein Praktikum
oder ein persönlicher Austausch kann früh zeigen, ob die
Vorstellungen vom späteren
Arbeitsalltag mit der Realität
übereinstimmen. Die Bundesagentur für Arbeit nennt insbesondere Praktika und die
Einstiegsqualifizierung als Möglichkeiten, sich kennenzulernen
und den Übergang in eine Ausbildung zu erleichtern.
Die andere Seite wird dabei
leicht übersehen: Auch Bewerber entscheiden mit, ob ein
Ausbildungsbetrieb zu ihnen
passt. Eine Ausbildungsstelle
ist hier keine Einbahnstraße.
Wie sieht der Ausbildungsalltag aus? Wer begleitet die
Ausbildung? Welche Aufgaben
übernehmen Auszubildende?
Welche Möglichkeiten gibt es
nach dem Abschluss? Und wie
steht es um die Übernahme?
Solche Fragen sind nicht nur erlaubt, sondern können wichtige
Hinweise darauf geben, wie
ernst ein Unternehmen seine
Nachwuchskräfte nimmt.
Dass diese Punkte für junge
Menschen tatsächlich eine
Rolle spielen, zeigt eine aktuelle Azubi-Umfrage der Industrie- und Handelskammern
in Ostdeutschland. Rund 94
Prozent der Befragten nannten
einen starken Praxisbezug als
wichtigen Entscheidungsgrund
für eine Ausbildung, 92 Prozent
erwarteten gute berufliche Perspektiven nach dem Abschluss.
Auch das Betriebsklima spielt
eine wichtige Rolle.
Damit verändert sich auch
die Vorstellung vom Bewerbungsgespräch. Es ist nicht nur
der Moment, in dem ein Unternehmen prüft, ob jemand ins
Team passt. Es ist ebenso die
Gelegenheit für Bewerber, herauszufinden, ob sie sich in diesem Betrieb nicht nur den Start,
sondern eine berufliche Zukunft
vorstellen können.
CHANCEN AUF DER
MESSE NUTZEN
Gerade deshalb bleiben Berufs- und Ausbildungsmessen
trotz digitaler Informationsangebote interessant. Auf einer
Messe lässt sich in kurzer Zeit
mit unterschiedlichen Unternehmen sprechen, ohne bereits
eine vollständige Bewerbung
abgeschickt zu haben. Fragen
können direkt gestellt, Eindrücke gesammelt und erste Kontakte geknüpft werden.
Das kann besonders für
Jugendliche hilfreich sein, die
noch nicht genau wissen, welcher Beruf zu ihnen passt. Denn
die Auswahl an Ausbildungswegen ist groß und viele Berufsbilder sind weniger bekannt als
die klassischen Wunschberufe.
Die Bundesagentur für Arbeit
weist darauf hin, dass sich
Berufswünsche häufig auf eine
vergleichsweise begrenzte Zahl
bekannter Ausbildungsberufe
konzentrieren. Ein Blick über
diese bekannten Felder hinaus
kann deshalb neue Möglichkeiten eröffnen. Manchmal ist es
auch ein zufälliges Gespräch,
das plötzlich neue Horizonte
eröffnet.
AUSBILDUNG ALS
GEMEINSAMER START
Am Ende geht es bei der
Suche nach einem Ausbildungsplatz um mehr als einen
Vertrag. Für junge Menschen
beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Unternehmen investieren gleichzeitig in künftige
Fachkräfte und damit in den
Fortbestand der eigenen Zukunft.
Beide Seiten haben deshalb
etwas zu gewinnen: Nachwuchskräfte, die einen Beruf
finden, der zu ihren Interessen
und Fähigkeiten passt und
Betriebe, die junge Menschen
für sich begeistern, gut ausbilden und langfristig halten
können.
Die Messe Karriere im MK
bietet die passende Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen. Unternehmen, Institutionen und Hochschulen stellen
ihre Möglichkeiten vor, während
MESSE: KARRIERE IM MK
Besucher verschiedene Berufsfelder, Ausbildungswege und
Studienangebote entdecken
können. So entsteht genau das,
worauf es bei der beruflichen
Orientierung ankommt: ein erstes Gespräch, ein realistischer
Eindruck und vielleicht der Kontakt, aus dem später mehr wird.
Denn die entscheidende
Frage lautet nicht nur: Wer bekommt den Ausbildungsplatz?
Sondern auch: Wer passt zu
wem?
Es kommt nicht auf perfekte
Vorkenntnisse an. Wer offen
signalisiert, dass er lernen und
anpacken möchte, punktet bei
den Personalverantwortlichen.
Unterlagen bereithalten:
Ein aktueller Lebenslauf oder
Zeugnisse können im Gespräch hilfreich sein, sind für
ein erstes Kennenlernen aber
kein Muss oft reicht das persönliche Gespräch.
Den Kontakt festhalten: Nach
einem guten Gespräch nach
der Visitenkarte oder dem
Namen des Ansprechpartners
fragen. Das erleichtert den
späteren Bezug bei der offiziellen Bewerbung.
Ein Messebesuch bietet die
perfekte Chance, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Mit diesen Schritten
gelingt der Einstieg auf Augenhöhe:
Vorbereitung lohnt sich: Vorab einen Blick in das Ausstellerverzeichnis werfen. Welche
Unternehmen sind vor Ort?
Welche Berufsfelder klingen
spannend?
Die richtigen Fragen stellen:
Mut beweisen und gezielt
nachhaken: Wie läuft die Ausbildung ab? Gibt es feste Ansprechpartner? Welche Übernahmechancen bestehen?
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stellen wir unsere Ausbildungsqualität jährlich
auf den Prüfstand und dürfen uns seitdem
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