FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 LOKALES Ein Zeichen für Demokratie, Kunstfreiheit und zivilen Mut Eimsbüttel nominiert Mahmut Canbay für den Paweł-Adamowicz-Preis 2027. Eimsbüttel. Die Bezirksversammlung Eimsbüttel hat in ihrer Sitzung am 15. Oktober 2026 beschlossen, Mahmut Canbay, Gründer und Intendant des MUT! Theaters, für den Paweł-AdamowiczPreis 2027 zu nominieren. Mit der Nominierung würdigt die Bezirksversammlung auf Initiative der GRÜNEN Bezirksfraktion einen Eimsbütteler Kulturschaffenden, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit besonderem Mut für Demokratie, kulturelle Teilhabe und eine offene Gesellschaft einsetzt. Der Paweł-Adamowicz-Preis wird vom Europäischen Ausschuss der Regionen, der Stadt Danzig und dem International Cities of Refuge Network (ICORN) verliehen. Er erinnert an den 2019 ermordeten Danziger Bürgermeister Paweł Adamowicz und zeichnet Menschen und Organisationen aus, die sich für Freiheit, Solidarität und Gleichheit engagieren und sich gegen Hass, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit stellen. Seit 2005 schafft Mahmut Canbay mit dem MUT! Theater einen Raum für mehrsprachiges, interkulturelles und politisches Theater. In Produktionen und theaterpädagogischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen thematisiert er unter anderem Rassismus, Gewalt, Migration, gesellschaftliche Teilhabe und die Freiheit der Kunst. Sein Engagement ist auch persönlich von Mut geprägt: 2019 wurde Canbay bei einer Reise in die Türkei am Flughafen Izmir festgehalten, verhört und an der Einreise gehindert, als er mit einer Jugendgruppe an einem Theaterfestival teilnehmen wollte. Die Bezirksversammlung Eimsbüttel hatte sich seinerzeit mit ihm als kritischem Kulturschaffenden solidarisch erklärt. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung Falk Schmidt-Tobler wird nun beauftragt, in Abstimmung mit Mahmut Canbay die erforderlichen Unterlagen und einen nominierungsreifen Entwurf vorzubereiten, die formale Zulässigkeit sicherzustellen und dessen Einverständnis einzuholen. (wb) Polizei und Feuerwehr lesen vor Eidelstedt. Zum bundesweiten Vorlesetag bekommt die Bücherhalle Eidelstedt am Freitag, 20. November, Besuch von Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte lesen von 14.30 bis 16.00 Uhr ein Bilderbuch vor. Im Anschluss können die Kinder die Polizei- und Feuerwehrautos aus der Nähe ansehen. Eintritt frei, Anmeldung nicht nötig. (wb) Black Poetry-Lesung Ottensen. Die Ottenser Autorin Heike Suzanne Hartmann-Heesch stellt am Donnerstag, 5. November, um 18 Uhr ihr soeben erschienenes Buch Windschief Seelen ausbessern Blackout Poetry vor (Die Bedürfnisanstalt, Bleickenallee 26a). Begleitend stellt sie in einer Ausstellung die Originale der für das Buch geschwärzten Vorlagen vor. Zum Abschluss der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, noch an einem Workshop Blackout Poetry teilzunehmen und selbst ein Blackout-Poem zu schreiben. Hierzu bitte dicken schwarzen Filzstift/Edding mitbringen. (wb) Heiß, wenns draußen kalt wird! Konzert mit Die Workshoppers Eidelstedt. Die Workshoppers federn die Kapriolen des diesjährigen Wetters mit ihrer Musik locker ab und zeigen mit ihren Songs, wie man dem Ganzen auch eine gute Seite abgewinnen kann: Bei Dauerregen drinnen in gemütlicher Runde am Kaminfeuer sitzen, oder bei klirrender Kälte einfach mal zurückdenken, wie es war, als die Gluthitze in den Straßen lastete. So präsentieren die Sängerinnen und Sänger der Workshoppers am Sonntag, 15. November, um 17 Uhr im Kulturhaus Eidelstedt (Alte Elbgaustraße 12) Lieder für alle Sonnabend, 31. Oktober 2026 Wetter- und Lebenslagen, mal solo, nur mit Klavierbegleitung, mal mit der ganzen Gruppe und voller Unterstützung von Piano, E-Gitarre, Ukulele, Saxophon, E-Bass und Percussion, damit das Publikum schließlich beschwingt und mit einem Lächeln im Gesicht durch das wie auch immer geartete Wetter nach Hause gehen kann. Der Eintritt zu der Veranstaltung im Kulturhaus Eidelstedt kostet 10 Euro im Vorverkauf und 13 Euro an der Abendkasse. Ticketbuchung über kulturhaus-eidelstedt.de. (wb) Die Workshoppers geben ein Konzert im Kulturhaus Eidestedt. Die Workshoppers / WB Kebap: Doch kein Wärmekraftwerk Ehrenamtliche wollen Bunker-Projekt trotzdem fortsetzen. Christopher von Savigny Altona. Die Ehrenamtlichen des Vereins Kebap stehen vor einem großen Umbruch: Nachdem die von der Stadt zugesagte finanzielle Unterstützung nach mittlerweile fünf Jahren immer noch nicht eingetroffen ist, hat sich das Kollektiv aus der Schomburgstraße entschlossen, das Projekt Wärmekraftwerk endgültig zu beerdigen. Wir orientieren uns neu, sagte Kebap-Mitglied Karin Haenlein im Altonaer RISEAusschuss. Unser Ziel bleibt es aber, die Vision des gemeinschaftlich genutzten Kultur-Energie-Bunkers zu erhalten. Seit 2011 kümmern sich Anwohner und andere Interessierte um die geschichtsträchtige Schutzanlage (Baujahr 1943, knapp 2.000 Quadratmeter Nutzfläche) im Walter-Möller-Park. Während der östliche Teil regelmäßig für Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt wird, sollte im westlichen Abschnitt des Hochbunkers ursprünglich ein Holzgas-Blockheizkraft mit Anschluss ans Hamburger Fernwärmenetz entstehen. Obwohl mit der Saga, der Altoba sowie Bäderland drei ernsthafte Interessenten gefunden worden waren, blieb die Finanzbehörde die von Senator Andreas Dressel persönlich versprochenen 540.000 Euro am Ende schuldig. Streitpunkt Nummer eins soll die laut Behörde notwendige, aber schlussendlich nie erfolgte Umdeklarierung der ursprünglich investiven Mittel (für Der RISE-Ausschuss ("Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung") traf sich erstmals im neu eröffneten "Neuen Amt Altona" (NAA). Hana Lotzer, Christian Pfaff, Karin Haenlein und Tom Schlösser engagieren sich für den Kultur-Energie-Bunker in der Schomburgstraße. Christopher von Savigny (3) langfristige Projekte) in konsumtive Mittel (für laufende Ausgaben) gewesen sein. Zudem wurden offenbar aufwendige Gutachten und Nachberechnungen verlangt, die den Kebap-Aktiven am Ende schlichtweg den Stecker zogen. Auch die Rahmenbedingungen hätten sich verändert, schreibt der Verein auf seiner Homepage. Bau- und Materialkosten sind deutlich gestiegen, Förderbedingungen wurden angepasst und auch die technische Entwicklung im Wärmesektor hat das ursprüngliche Energiekonzept überholt. Unter diesen Voraussetzungen wäre eine Umsetzung heute weder wirtschaftlich sinnvoll noch verantwortungsvoll. Die Mitglieder im Ausschuss interessierten sich vor allem für einen bereits genehmigten Zuwendungsbescheid in Höhe von 20.000 Euro für Honorarmittel Projektbegleitung 2026. Rund die Hälfte davon möchte Kebap e. V. nun außerplanmäßig für einen Workshop verwenden, der im Oktober starten soll. Thema ist die Neuausrichtung des Projekts. Da sich mehrere Anwesende noch mit ihren Fraktionen beraten wollten, wurde die Beschlussempfehlung in die nächste Bezirksversammlung verschoben. Kolbenhofareal im NDR Fernsehen Kamerateam dreht Reportage in Hamburg-Ottensen. Neben seinem Schrauberjob managt Tobias Trapp als Vorstand die Genossenschaft. NDR / WB Ottensen. Im Kolbenhofareal in Hamburg-Ottensen startete vor sieben Jahren ein städtebauliches Zukunftsprojekt. die nordstory im NDR Fernsehen widmet sich in einer 60-minütigen Ausgabe dem Quartier und geht den Fragen nach, was aus der großen Idee geworden ist und ob das Miteinander von Wohnen und Arbeiten gelingt. Zahlreiche Handwerker aus Hamburg bezogen auf dem Kolbenhofgelände eine alte Industriehalle. Alte Handwerkstradition sollte hier fortgeführt werden. Mittlerweile sind rund um die Industriehalle 880 neue Wohnungen entstanden. Damit trifft Werkstatt- Rundum die Handwerkerhalle sind auf dem Kolbenhofareal über 880 neue Wohnungen entstanden. NDR/Katrin Spranger lärm auf Wohnalltag. Die Kamera begleitet unter anderem Tobias Trapp. Er vermittelt zwischen Bewohnern, Behörden und Genossenschaft und ringt zugleich darum, die Mieten für die Handwerksbetriebe bezahlbar zu halten. Einblicke gibt auch Kunstschmied Johannes Rienhoff, der nun eine dreimal so große Werkstatt unterhalten und mit Leben füllen muss. Tischler Pascal Snoeck baut inzwischen Möbel für genau jene Menschen, die in der neuen Nachbarschaft leben. die nordstory: Werkstatt neben Johannes Rienhoff hat vor fünf Jahren einen Platz für seine Schmiede im Kolbenwerk gefunden. NDR Wohnzimmer Neue Konzepte für die Großstadt zeigt das NDR Fernsehen am Freitag, 6. November, ab 20.15 Uhr. (wb) Der knapp 20 Meter hohe Bunker in der Schomburgstraße wurde während der Kriegsjahre 1942/43 erbaut und in den 1970er Jahren in einen Atomschutzbunker umgewandelt. 2014 wurde er aus dem Zivilschutz herausgenommen. Frieda diskutiert über die Aufrüstung Altona. Am Mittwoch, 4. November, findet in der Christuskirche Altona (Suttnerstraße 18) eine Podiumsdiskussion statt. Unter dem Titel Rauben & Rüsten: Militarisierung und Aufrüstung plündern unsere Sozialkassen widmet sich die Veranstaltung der Frage, wie diese Politik gemeinsam gestoppt werden kann. Der Einlass beginnt um 19 Uhr, die Diskussion läuft von 19.30 bis 21.30 Uhr. Veranstalter sind die FRIED:A (Friedensinitiative Altona), das Hamburger Forum und NachDenkSeiten. Die Veranstaltung beleuchtet die drastischen Verteilungskämpfe unserer Zeit. Während die Sozialkassen für die geforderte Kriegstüchtigkeit geplündert werden, droht Kranken, Rentnern und sozial Benachteiligten ein massiver Kahlschlag. Die Diskussion geht der Frage nach, ob wir diesem Zustand tatenlos zusehen müssen und welche Strategien den Sozialabbau stoppen können. Auf dem Podium diskutieren dazu: Petra Lafferenz (Alraune Steilshoop), Hugo Ohle (DGBJugend, IGBau), Reiner Heyse (Rentenzukunft) und Idil Calli (DIDF). Die Moderation des Abends übernimmt Burkhard Plemper. (wb) Heute: Warum Zweitwohnungen und Hunde bald mehr kosten 2x2 Kar ten zu gew inn en EIDELSTEDT LURUP ZEITUNG FÜR HAMBURGS WESTEN ZUM WOCHENENDE Elbe Wochenblatt Verlag: 040/554472730 Kleinanzeigen: 040/554472770 Nr. 50 31. Oktober 2026 Loki Schmidt Stiftung nung in Politik und Mei abe: sg A FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 LOKALES Kleine Welten, große Pläne Über Norddeutschlands Campingplätzen liegt eine bleierne Stille. Das schrille Quietschen der platten Schubkarrenräder ist verstummt. Der Duft von feuchtem Laub hat das Aroma von Nackensteaks und Holzkohle verdrängt. F FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 Disco für Menschen ab 60 Eppendorf. Tanzen zu Rock, Pop, Soul und Funk: Am Mittwoch, 4. November 2026, lädt die Kunstklinik von 18.30 bis 21.30 Uhr zum Disco-Abend Wir fühln uns DISCO ein. Das Angebot richtet sich an Menschen ab 60 Jahren. Jüngere Gäste FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 POLITIK & MEINUNG Wie viel Macht behält Trump? Gesetzlosigkeit und Gewalt haben nie Recht Amerika wählt am 3. November den Kongress / Was bedeutet das für Europa? Die Jugend hat berechtigte Forderungen, aber sie können nur friedlich erreicht werden FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 Sonnabend, 31. Oktober 2026 LANDES- & LOKALPOLITIK Warum Hunde und Zweitwohnungen bald mehr kosten Für die eine Steuer fordern Kritiker die Abschaffung, für die andere gibt es sogar Applaus. Und 2028 könnte schon die nächste Erhöhung folgen. Hamburg. MEHR MARKT. MEHR FRISCHE. MERCADO. Ca Vino Die Weinhandlung im Mercado Mehr als 250 Weinsorten Über 30 Weine im Ausschank Tipps von erfahrenen Weinexpertinnen & -experten Doaa Ibrahim ANZEIGE Blaulicht, Ehrenamt und Shopping im Mercado A m Sonntag, den 8. November, lädt das Mercado von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Zugleich feiert der Altonaer Blaulicht- und Ehrenamtstag 10-jähriges Jubiläum. Gemeinsam mit IKEA Altona und MediaMarkt Altona rückt das Mercado ru FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 LOKALES Ein Zeichen für Demokratie, Kunstfreiheit und zivilen Mut Eimsbüttel nominiert Mahmut Canbay für den Paweł-Adamowicz-Preis 2027. Eimsbüttel. Die Bezirksversammlung Eimsbüttel hat in ihrer Sitzung am 15. Oktober 2026 beschlossen, Mahmut Canbay, FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 Helfer zeigen ihre Arbeit Altona.. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste stehen am Sonntag, 8. November, beim zehnten Altonaer Blaulicht- und Ehrenamtstag im Mittelpunkt. Von 13 bis 18 Uhr können Besucher auf der blauen Meile zwischen Spritzenplatz, Ot FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 Sonnabend, 31. Oktober 2026 LOKALES Das ist los im Hamburger Westen Veranstaltungstipps und Termine: Was für die kommende Woche geplant ist Montag, 2. November entierung? Wie gelingt Veränderung? In der Christuskirche, Halstenbeker Weg 22. Karten onl FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 Sonnabend, 31. Oktober 2026 ANZEIGEN GOLDRAUSCH GOLDRAUSCH GOLDRAUSCH GOLDRAUSCH kauft Gold, Silber, kauft Gold, Silber, kauft Gold, Silber, kauft Gold, Silber, Besteck, Zahngold, Besteck, Zahngold, Besteck, Zahngold, Zinn, Kupfer Zinn, Kupfer Zinn, K FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 44 Happy End LOKALES ANZEIGE Gut informiert für den letzten Lebensabschnitt Vorsorge, Pflege, Sterben und Bestatten Themen, mit denen sich viele Menschen nur ungern beschäftigen. Dabei können rechtzeitige Informationen und persönliche Gespräche helfen