FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42
Die U5 jetzt auch auf Instagram
Neue digitale Informationsoffensive unter u5hamburg
Ortsmarke PDie U5 ist künftig auch
auf Instagram. Mit dem neuen Angebot erweitert die Hochbahn U5
Projekt GmbH ihre Kommunikation rund um Hamburgs größtes
Infrastrukturprojekt und schafft
mit dem Profil u5hamburg einen
zusätzlichen, direkten Zugang zu
Informationen rund um Planung,
Baufortschritt und das künftige
Mobilitätsangebot.
Mit rund 29 Kilometern Strecke
und 24 Haltestellen wird die U5 das
Hamburger U-Bahn-Netz um etwa
ein Drittel erweitern. Die neue
Linie wird ganze Stadtteile wie
U5 goes Insta.
Hochbahn
Bramfeld, Steilshoop, Lurup und
Osdorf erstmals anbinden und mit
insgesamt sieben Umsteigemöglichkeiten zum Bestandsnetz zahlreiche neue Verbindungen in der
gesamten Stadt schaffen. Als erste vollautomatische U-Bahn-Linie
Hamburgs ermöglicht sie künftig
einen Takt von bis zu 90 Sekunden.
Nach ihrer Fertigstellung werden
täglich rund 345 000 Fahrgäste
von dem neuen Angebot profitieren. Bis dahin prägen über viele
Jahre umfangreiche Bauarbeiten
das Stadtbild entlang der Trasse.
Entsprechend groß ist das Interesse am Baufortschritt, an Hintergründen zu einzelnen Maßnahmen
sowie an Einblicken in die Planung
und Umsetzung des Projekts. Der
neue Instagram-Kanal wird neben
aktuellen Projektmeldungen und
wichtigen Meilensteinen auch Einblicke hinter die Kulissen und Erklärungen zu Bauabläufen geben
sowie Geschichten über die Menschen präsentieren, die täglich am
Bau der neuen U-Bahn-Linie arbeiten. (wb)
St. Nikolai Zentrum der Stadt
HARBURG Mit einem neuen spannenden Vortrag setzt das Archäologische Museum Hamburg den Veranstaltungsreigen im Planet Harburg
fort (Herbert-und-Greta-WehnePlaz). Am 26. November um 18
wird Oliver Krewitt vom Mahnmal
St. Nikolai über die Geschichte des
Mahnmals berichten und erklären,
was es zu einem besonderen Erinnerungsort für Hamburg macht.
Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai zählt zu den bedeutenden
Sakralbauten Hamburgs. Ihr 147
Meter hoher Turm prägt bis heute
die Silhouette der Hansestadt. Die
Geschichte der Kirche reicht bis ins
12. Jahrhundert zurück, als Kaufleute und Seefahrer eine Kapelle
zu Ehren des heiligen Nikolaus errichten ließen. Im Laufe von mehr
als 830 Jahren entwickelte sich
die ursprüngliche Kapelle für 300
Gläubige zu einem herausragenden neogotischen Bauwerk und
nach der Zerstörung im Rahmen
der Operation Gomorrha 1943 zu
einem Ort des Gedenkens und der
Demokratieförderung. Heute ist
St. Nikolai zugleich Kirchenruine,
Denkmal, Mahnmal, Begegnungsort - und identitätsstiftendes Kulturgut.
Der Vortrag spannt den Bogen von
den Ursprüngen der Kirche im Jahr
1195 über die Entstehung des neogotischen Meisterwerks ab 1844 bis
hin zum zähen Ringen um die Bedeutung von St. Nikolai als Erinnerungsort sowie ihre heutige Funktion als Mahnmal. Ein Ausblick auf
die baulichen Veränderungen bis
2029 rundet den Vortrag ab. Der
Eintritt ist frei. (wb)
Sonnabend, 17. Oktober 2026
LOKALES
Raus aus der Komfortzone
Das Fluctoplasma Festival 2026 fragt nach der Zukunft der Menschlichkeit.
Christina Busse
Hamburg
Was geschieht, wenn
Menschenwürde, Solidarität und
die Demokratie unter Druck geraten? Welche Formen des Widerstands und des gemeinsamen Handelns können daraus entstehen?
Fluctoplasma, Hamburgs Festival
für Kunst, Diskurs und Diversität,
versammelt vom 22. bis 25. Oktober künstlerische Perspektiven,
die in der Stadtführung und in
der Musik, in Theaterstücken, Lesungen und (Comic-)Workshops,
Ausstellung und Gesprächen die
gesellschaftliche Wirklichkeit ins
Zentrum rücken und dazu auffordern, vertraute Positionen zu verlassen, Widersprüche auszuhalten
und neue Formen des Zusammenlebens zu erproben.
Mehr als 50 Veranstaltungen an
unterschiedlichen Orten bietet die
siebte Ausgabe von Fluctoplasma. Der Festivaltitel humanity in
(dis)solution bewegt sich dabei
bewusst zwischen Auflösung, dissolution, und Lösung, solution.
Wir erleben eine Zeit, in der der
gesellschaftliche Zusammenhalt
nicht mehr vorausgesetzt werden
kann. Mit Fluctoplasma schaffen
wir einen Raum, in dem Kunst
neue Perspektiven eröffnet, Widersprüche sichtbar macht und konkrete Formen von Solidarität erprobt, sagen Festivalleiter*innen
Nina Reiprich und Dan Thy Nguyen
vom Verein fluxus2.
Eröffnet wird Fluctoplasma am
Donnerstag, 22. Oktober, um 18
Uhr in der Hochschule für Musik
und Theater Hamburg, Harvesterhuder Weg 12. Nach der offiziellen
Begrüßung widmet sich ein gemeinsames Panel der Coalition for
Pluralistic Public Discourse und
Das Ensemble ~su entwickelt eine radikale und zugleich poetische Form von zeitgenössischem Jazz verwurzelt in koreanischer
Tradition und offen für freie Improvisation. Ein Konzert zwischen Ritual, Improvisation und Gegenwart.
Niklas Koppe
DAGESH Jüdische Kunst im Kontext der Frage, wie gesellschaftliche Bündnisse in Zeiten zunehmender Polarisierung aussehen
können. Der Eintritt ist frei. Es folgt
ein Konzert der Berliner Künstlerin
Madanii.
Anschließend begleiten die beiden
ByteFM Radiohosts Booty Carell
und DJ Bushfya mit ihrer Vinyl-Selection in die Nacht. Ein zentraler
Schwerpunkt des Festivals ist die
Konferenz The Politics of Being
Human am Freitag, 23. Oktober, im Museum am Rothenbaum
(MARKK). Im Mittelpunkt steht
die Frage, wie sich postmigrantische Kunst, Kultur und Gesellschaft
verändern, wenn demokratische
Madanii eröffnet
das Festival
musikalisch.
Für jeden ihrer
Songs kreiert
sie ein zutiefst
persönliches
audiovisuelles
Werk.
Das Verbraucherportal der FUNKE
Mediengruppe
Viel Ausstattung für wenig Geld
IMTEST-Testsieger Akku-Luftpumpen: AstroAI überzeugt zum Sparpreis
Günstig und leistungsstark: Die kabellose elektrische Akku-Luftpumpe
von AstroAI setzt sich
im IMTEST-Vergleich gegen sechs Konkurrenten
durch. Mit der Gesamtnote 2,15 (gut) holt sie sowohl
den Testsieg als auch den PreisLeistungs-Sieg. Besonders erfreulich: Mit nur 22,96 Euro ist sie das
günstigste Modell im Test.
Die AstroAI punktet mit hoher
Ventilkompatibilität. Sie eignet
sich für Fahrrad- und Autoreifen,
Bälle sowie Badespielzeug. Zusätzlich bietet sie eine integrierte
Lampe und eine Powerbank-Funktion. Fünf speicherbare Druckprofile und vier Druckeinheiten (PSI,
Bar, kPa und kg/qcm) sorgen für
Flexibilität. Mit nur 434 Gramm
ist die Pumpe kompakt und
leicht. Für ihre einfache Bedienung erhält sie die beste
Handhabungsnote im Test
(1,96). Lediglich die schlecht
erkennbare Tastenbeschriftung stört.
Gute Pumpleistung im Praxistest
Auch bei der Leistung überzeugt
die AstroAI mit der Note 2,37. Einen Rennradreifen füllt sie in 48
Sekunden auf 4 Bar, einen Mountainbike-Reifen in 93 Sekunden auf
2 Bar. Ein Autoreifen benötigt für
die Erhöhung von 2,2 auf 2,7 Bar
insgesamt 191 Sekunden. Der maximale Druck beträgt 10,3 Bar.
Eine Akkuladung reicht für rund
13 Fahrradreifen. Allerdings dauert
das vollständige Aufladen mit 284
Minuten recht lange. Mit 77 Dezibel zählt die AstroAI zu den leiseren Geräten im Vergleich.
Fazit: Die AstroAI bietet eine überzeugende Kombination aus guter
Pumpleistung, einfacher Bedienung und umfangreicher Ausstattung. Für knapp 23 Euro ist sie ein
echtes Schnäppchen.
IMTEST-Ergebnis: gut (2,15)
Andjani Autumn
Errungenschaften unter Druck geraten und rechte Deutungen zunehmend politische und kulturelle
Räume besetzen. Die Konferenz
fragt nach neuen künstlerischen
Strategien, politischen Allianzen
und Formen gesellschaftlicher Organisation. Welche Verantwortung
tragen Kunst und Kultur, wenn
demokratische Grundwerte angegriffen werden? Wer wird gesellschaftlich geschützt, gehört und
als Teil eines gemeinsamen Wir
anerkannt? Und wie lassen sich Solidarität und Widerstand praktisch
gestalten?
Auch das weitere Festivalprogramm verbindet künstlerische Erfahrungen mit gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen. Mit
diasporAsa Erinnerungsmosaike gegen das Vergessen verbindet
beispielsweise das Asambura Ensemble einen Workshop mit einem
Konzert. Gemeinsam entstehen
aus Textfragmenten, Bildern und
überlieferten Wiegenliedern klangliche Erinnerungsmosaike, die in
das Konzert einfließen. Das Projekt
will damit einen Raum für gemeinsames künstlerisches Arbeiten und
neue Formen des Erinnerns öffnen.
Das Format Love is Halal bringt
Aladin ein fantastisches Familienerlebnis
VERLOSUNG Ab sofort teilnehmen auf www.abendblatt.de/service/gewinnspiele
Hamburg Am Sonnabend, 24. Oktober, verwandelt sich das Congress
Center Hamburg ab 15 Uhr in eine
faszinierende Welt aus 1001 Nacht.
Mit den ersten Klängen von Aladin das Musical beginnt für das
Publikum ein zweistündiges, magisches Abenteuer über Mut, Selbstbestimmung und Freundschaft.
Die moderne, temporeiche Inszenierung erzählt die berühmte Geschichte von Aladin, der Prinzessin Yasmin im Kampf gegen den
bösen Zauberer Dschafar beisteht.
Als Aladin eine sagenumwobene
Wunderlampe entdeckt und den
mächtigen Dschinni befreit, scheinen seine Probleme dank dreier
Wünsche gelöst doch Magie allein reicht nicht aus, um Dschafars
finstere Pläne zu durchkreuzen.
Ein bestens ausgebildetes Ensemble erweckt die facettenreichen Charaktere zum Leben. Eindrucksvolle
Aladin und der böse Zauberer Dschafar.
Theater Liberi/Nilz Böhme
Eigenkompositionen, dynamische
Choreografien, edle Kostüme und
fantastische Lichteffekte schaffen
dabei die perfekte Kulisse für ein
spannendes und humorvolles LiveErlebnis für die ganze Familie. (wb)
Das Musical im CCH dauert zwei
Stunden inkl. 20 Minuten Pause
und ist geeignet für Zuschauer
ab vier Jahren. Die Tickets kosten
38,- / 34,- / 30,- / 26,- Euro, Kinder
bis 14 Jahre erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 2,- Euro. Sie
sind online unter www.theaterliberi.de und bei ausgewählten
Vorverkaufsstellene erhältlich
Verlost werden 2x2 Karten für Aladin - das Musical. Einfach bis zum 20. Oktober unter
www.abendblatt.de/service/gewinnspiele teilnehmen
oder den QR Code scannen.
Gewinnspielagenturen ausgeschlossen.
Datenschutzbestimmungen auf www.hamburgerwochenblatt.de
Madanii eröffnet das Festival musikalisch. Für jeden ihrer Songs kreiert sie
ein zutiefst persönliches audiovisuelles
Werk. ProPho
Impulse zu Queerness und Religiosität mit Neukompositionen von
Tayfun Guttstadt und Band zusammen. Sounds aus dem Balkan,
Anatolien und der Levante bringt
Mastika Sounds am Sonnabend,
24. Oktober, um 23 Uhr im Westwerk auf den Dancefloor.
Das ganze Festival-Programm
unter www.fluctoplasma.com.
WER GIBT MIR
EIN ZUHAUSE
Lilly (10) hat trotz
ihres Alters noch die
Border Collie typische Power. Sie ist
freundlich, braucht
aber Grenzen
Semmel (12)
braucht Menschen,
die ihm Zeit geben
zu lernen, wie schön
ein Zusammenleben
sein kann
Matthias wartet
auf ein artgemäßes
Zuhause, in dem verantwortungsvoll auf
seine Bedürfnisse
eingegangen wird
Tierschutzverein, T 211 10 60
www.hamburger-tierschutzverein.de
Heute: Mehr Hamburger sollen Ehrenämter übernehmen 2x2 Kar ten zu gew inn en SÜDERELBE ZEITUNG FÜR HAMBURGS SÜDEN ZUM WOCHENENDE Elbe Wochenblatt Verlag: 040/554472730 Kleinanzeigen: 040/554472770 Nr. 42 17. Oktober 2026 Andjani Autumn nung in Politik und Mei abe: sg Au er dies GOLD-&&SI
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