FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES Ballroom Jazz in Vahrendorf Beton oder Biotop? das Plakat verdeutlicht den Ist-Zustand (o.), was droht (M.) und was daraus werden könnte. Wolfgang Wittenburg / WB Vahrendorf. Vier befreundete Vollblutmusiker aus Hamburg und Umland und laden zu einem SongFest ein, zu schönen Melodien, swingenden Rhythmen und wundervollen Harmonien. Sie haben Songs ausgewählt, die einzigartig klingen und Spaß machen: Soul wechselt mit Swing, Bossa Nova mit Rhythm and Blues und JazzKlassiker mit lockerer Popmusik. Fly Me To The Moon lässt vom Broadway abheben, The Girl From Ipanema entführt nach Rio de Janeiro und Fragile zeigt den Weg in die jüngere Popmusik. Mit brillant und emotional vorgetragenen Songs bewegen sie das Publikum zum Mitgrooven und verzaubern es. Sara Kühn komponiert und textet, sie singt sowohl Barock- als auch Rock mit einem Volumen von über drei Oktaven, Dirk Walsleben spielt Gitarren seit er 16 ist und glänzt mit klangvollen Soli, Jens Balzereit an Kontrabass und EBass ist schon durch die USA getourt und untermalt die Stücke harmonisch-melodiös mit seinen Basslinien und Detlef Schaper kommt vom Jazzrock, spielt anstelle des Schlagzeugs fantasievoll auf dem Cajon und mit vielseitiger Perkussion. Inspiriert vom Swing der 20er Jahre geht das Quartett auf eine musikalische Entdeckungsreise mal mitreißend, mal anrührend, mitunter druckvoll und manchmal leise, jedoch immer mit Raum für Improvisation, Musikalität und Ideen. Ballroom Jazz ist am 8. November, 16 Uhr, in der Vahrendorfer Kirche, Kirchweg 1, zu erleben. Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum. (wb) Verein kämpft für Aufforstung statt Wald-Rodung Volkspetition Elbwald retten mit Konzepten zur Aufwertung vom Brachland Wolfgang Wittenburg Finkenwerder. Im Prinzip ist Hamburg eine sehr grüne Stadt, und doch muss man sich auch in einer Munterer Austausch vor Publikum über Konzepte zur Elbwald-Aufforstung: Jana Ballenthien, Jan Muntendorf, Carsten Holtmann und Vereinsvorsitzender Franz Hermann (v.l.). Wolfgang Wittenburg / WB urbanen Oase immer mal wieder von Volkesseite für den Erhalt von Bäumen stark machen. Unter dem Motto Bewalden statt roden tut dies die Initiative Elbwald retten um die Rodung der Bäume am Bubendey-Ufer gegenüber des Elbstrandes in Övelgönne zu verhindern! Die Baumreihe, die vom Elbstrand aus rechts den Hafen abschließt, ist integraler Bestandteil des Ensembles aus Stadt, Hafen und Natur. Die Bäume des Elbwaldes filtern die Luft, schlucken einen Teil der Hafengeräusche und prägen zusammen mit der Elbe das Panorama, das sich den Besuchern des gegenüberliegenden Elbstrands bietet. Mit der Volkspetition ,Elbwald retten wollen wir erreichen, dass der Hamburger Senat und die Hamburgische Bürger- schaft die geplante vollständige Abholzung des Elbwaldes am Bubendey-Ufer im Rahmen der Westerweiterung des Hafens stoppen und lediglich jene Bäume fällen lassen, die unbedingt weichen müssten, um die Drehkreiserweiterung für Containerschiffe zu ermöglichen, heißt es von der Initiative Elbwald retten. Dazu gibt es einen Erfolg zu vermelden: Für unsere Volkspetition ,Elbwald retten haben wir jetzt die erforderliche Menge von 10.000 Unterschriften deutlich überschritten, teilt Franz Hermann mit. Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht, um die Rodung der Bäume zu verhindern. Beim Wochenblatt-Besuch im Museumshafen Övelgönne zu einer extra anberaumten Elbwald retten-Veranstaltung wurde über Konzepte zur Aufforstung der 25 Hektar Brachland hinter dem Elbwald diskutiert mit Jana Ballenthien, Waldreferentin ROBIN WOOD e.V., Carsten Holtmann, Citizens Forests e.V., Diplomforstwirt Markus Mössel, Jan Muntendorf, Leitung Naturschutz Stiftung Deutscher Wald Hamburg, unter der Moderation von Franz Hermann, Initiative Elbwald retten. Je nach Pflanzmethode könnte dort ein Biotop mit mehreren zehntausend Bäumen oder sogar hunderttausenden Setzlingen entstehen. Dies wäre ein wichtiger Schritt, um die Hamburger Klimaziele zu erreichen. Nach dem erfolgreichen Abschluss unserer Volkspetition, werden wir nun das Konzept, den Elbwald zum Stadtwald zu machen, vorantreiben, bilanziert Franz Hermann. Kultur, Kunst und Gemeinschaft Die Kulturtage Süderelbe starten am 5. November Süderelbe. Vom 5. bis 15. November verwandelt sich der Hamburger Süden erneut in eine lebendige Bühne für kreative Ideen, kulturelles Miteinander und nachbarschaftliches Engagement. Ob Musik, Theater, Tanz, Literatur, Kunst oder Mitmachangebote die Kulturtage zeigen, wie vielfältig und lebendig unsere Stadtteile sind. Sie bringen Menschen zusammen und machen Kultur dort erlebbar, wo wir leben: in unseren Quartieren, in Kulturhäusern, Vereinen sowie weiteren Einrichtungen und besonderen Orten. Sie sind eine herzliche Einladung, Neues zu entdecken und bekannte Orte und Angebote wieder einmal zu besuchen. Das Festival lebt von all den Menschen, Initiativen und Einrichtungen, die ihre Ideen einbringen und mit ihren Veranstaltungen das Programm füllen. Ein Dankeschön an alle, die auch in diesem Jahr wieder dabei sind und die Kulturtage mit Leben füllen. Genau dieses gemeinsame Engagement macht das Festival seit vielen Jahren zu etwas Besonderem ganz Die Kulturtage Süderelbe werden am 5. November im Kulturhaus durch Bezirksamtsleiter Christian Carstensen eröffnet mit einer Vernissage des Harburger Stadtmalers Ralf Schwinge. Kulturhaus Süderelbe / WB im Sinne des Harburger Leitbildes: Zusammenleben in Vielfalt. Feierlich eröffnet werden die Kulturtage Süderelbe 2026 am Donnerstag, 5. November, 19 Uhr, im Kulturhaus Süderelbe durch Bezirksamtsleiter Christian Carstensen mit einer Vernissage Ich sehe das anders von Ralf Schwinge, Kursleiter im Kulturhaus und bekannt als Harburger Stadtmaler. Das Programmheft der diesjährigen Kulturtage liegt an zahlreichen Orten im Stadtteil, bei allen teilnehmenden Institutionen sowie im Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2, zur Mitnahme aus. Es ist außerdem online unter www.kulturhaus-suederelbe.de abrufbar. (wb) Sara Kühn (oben links), Dirk Walsleben (oben rechts), sowie Jens Balzereit (rechts unten) und Detlef Schaper sind Ballroom Jazz. Ballroom Jazz / WB Den Hamburg Service vor Ort erhalten Wilhelmsburg/Finkenwerder. Die wohnortnahen Angebote des Hamburg Service in Hamburg-Mitte sollen nach dem Willen von SPD, Grüne und FDP erhalten bleiben. Hintergrund eines durch die HamburgMitte-Koalition im Hauptausschuss eingebrachten Antrags ist eine durch die Finanzbehörde geplante Neuordnung der Standorte in der ersten Hälfte des Jahres 2027. Danach sollen Finkenwerder und Wilhelmsburg künftig personell vom Standort Harburg bedient werden. Vorgesehen sind dann nur noch ein Einsatztag pro Woche in Finkenwerder und zwei in Wilhelmsburg. Beim Hamburg Service können beispielsweise ein Personalausweis beantragt werden, der Wohnsitz angemeldet oder andere Anliegen geklärt werden. Gerade für ältere Menschen, Familien oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann der Weg zu einem anderen Standort eine erhebliche Hürde sein. Die Finanzbehörde begründet die geplanten Veränderungen mit dem Ziel, den Hamburg Service effizienter aufzustellen. Größere Standorte könnten Personal flexibler einsetzen und mehr Termine bereitstellen. Außerdem könnten viele Anliegen auch digital erledigt werden. Aus Sicht der Hamburg-Mitte-Ko- alition (SPD, Grüne und FDP) lässt sich daraus nicht ableiten, dass wohnortnahe Angebote verzichtbar sind. In Finkenwerder spielt die besondere räumliche Insellage eine Rolle und Wilhelmsburg ist ein großer und stark wachsender Stadtteil. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte spricht sich deshalb gegen die geplante Reduzierung in Finkenwerder und Wilhelmsburg aus. Die Finanzbehörde soll stattdessen in in beiden Stadtteilen weiterhin ein verlässliches und bedarfsgerechtes Angebot sichern. Dazu Oliver Sträter, Fraktionsvorsitzender (SPD): Gerade in Stadtteilen wie Finkenwerder oder Wilhelmsburg brauchen wir einen Hamburg Service, der im Stadtteil erreichbar ist. Gute Verwaltung arbeitet effizient und zugleich nah bei den Menschen. Beides gehört zusammen. Julia Brinkmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen ergänzt: Eine moderne Verwaltung muss digitaler und effizienter werden, aber sie darf dabei nicht an den Lebensrealitäten der Menschen vorbeigehen. Wer Kinder betreut, nicht gut zu Fuß ist oder im Alltag ohnehin wenig Zeit hat, für den macht es einen Unterschied, ob ein Behördentermin im eigenen Stadtteil oder mit einer längeren Anfahrt verbunden ist. (wb) Heute: Mehr Hamburger sollen Ehrenämter übernehmen 2x2 Kar ten zu gew inn en SÜDERELBE ZEITUNG FÜR HAMBURGS SÜDEN ZUM WOCHENENDE Elbe Wochenblatt Verlag: 040/554472730 Kleinanzeigen: 040/554472770 Nr. 42 17. Oktober 2026 Andjani Autumn nung in Politik und Mei abe: sg Au er dies GOLD-&&SI FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES Wie von Geisterhand Haben auch Sie in der letzten Woche das Geisterlicht am Himmel gesehen? Was für ein Schauspiel! Was für ein Spektakel!? Was für eine Sensation?? Naja, eigentlich war es ja gar nicht so wirklich z FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES Ballroom Jazz in Vahrendorf Beton oder Biotop? das Plakat verdeutlicht den Ist-Zustand (o.), was droht (M.) und was daraus werden könnte. Wolfgang Wittenburg / WB Vahrendorf. Vier befreundete Vollblutmusiker aus FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 POLITIK & MEINUNG Mehr Verweigerer bei Bundeswehr Verantwortung muss jede Generation übernehmen Die Zahlen steigen deutlich und die jungen Männer machen häufig formale Fehler Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt Jetzt muss die Politik doppel FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LANDES- & LOKALPOLITIK Mehr Hamburger sollen Ehrenämter übernehmen auch Migranten Ein Drittel der Hamburger ist ehrenamtlich aktiv. SPD und Grüne wollen diesen Anteil noch steigern mit einer Modernisierung des Konzepts. r FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES Hier wird Gemeinschaft erlebbar gemacht Neuer Treffpunkt Die Düse im alten Wasserwerk für Wilhelmsburgs Süden Nicht mal ein Jahr brauchte es von der Idee zur Umsetzung: Das ehemalige Verdüsungsgebäude vom Wilhelmsb FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES HamburgKreativ 2026 und Kuchenmesse - Anzeige - Ein Paradies für Kreative und Bastelfreunde Schnelsen. Die HamburgKreativ und die Kuchenmesse laden vom 23. bis 25. Oktober alle Kreativen, Bastelfreunde und Backbeg FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES Das ist los im Hamburger Süden Veranstaltungstipps und Termine: Was für die kommende Woche geplant ist Montag, 19. Oktober (Rieckhoffstr. 12): Auf ein Wort. Das Musikquiz mit Lutz Mühlhaus hat ein neues Zuhause: Se FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 ANZEIGEN Gartenpflege mit Herz und Hand, zuverlässig & fachgerecht, wir kümmern uns um ihren Garten. S 01 77/7 06 82 84 Gartenarb.,Heckenschn.,Rodung,Bäume fällen + Abf.,Berat.grat.S0 40 67 58 42 30 Gartenarbeit jeder Art: R FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Die U5 jetzt auch auf Instagram Neue digitale Informationsoffensive unter u5hamburg Ortsmarke PDie U5 ist künftig auch auf Instagram. Mit dem neuen Angebot erweitert die Hochbahn U5 Projekt GmbH ihre Kommunikation rund um Hamburgs größtes Infrastrukturp