FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES HamburgKreativ 2026 und Kuchenmesse - Anzeige - Ein Paradies für Kreative und Bastelfreunde Schnelsen. Die HamburgKreativ und die Kuchenmesse laden vom 23. bis 25. Oktober alle Kreativen, Bastelfreunde und Backbegeisterten in die Messehalle HamburgSchnelsen ein. Mit über 130 Ausstellern, einer Vielzahl von Workshops und zahlreichen Neuheiten verspricht die Messe ein wahres Paradies für Kreative zu sein. Die HamburgKreativ bietet den Besuchern ein breites Spektrum an Produkten aus den verschiedensten Bereichen. Von Wolle, Stoffen, Sticken und Scrapbooking Ein umfangreiches Angebot erwartet die Besucher auf der Kreativmesse. Privat / WB bis hin zu Perlen, Stempeln, Papieren und Kurzwaren hier findet jeder das passende Material für sein nächstes Projekt. Im Rahmen der Kreativmesse findet auch die Kuchenmesse Hamburg statt. Hier können Besucher ausgefallene Backideen entdecken, zuckersüßes Zubehör erwerben und das Who-is-Who aus der Kuchen-Szene treffen. Neben prominenten Gästen wie den Teilnehmern von der TV-Show Das große Backen 2026 gibt es einen großen Tortenwettbewerb, Workshops und Autogramm-Stunden. Die Messe findet in der MesseHalle Hamburg-Schnelsen, Modering 1a, statt. Sie öffnet an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr (am Sonntag bis 17 Uhr) ihre Pforten. Erwachsene zahlen 12 Euro, Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung 9 Euro und Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt. Neu ist auch das Familienticket für 30 Euro. Tickets können sowohl online als auch an der Tageskasse erworben werden. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite unter: https://kreativmesse.online/ hamburg/ (wb) Der HSV im Nationalsozialismus Neues Buch über Täter und Opfer erschienen: Christian Hanke Rotherbaum. 2007/08 beschäftigte sich eine Sonderausstellung im HSV-Museum mit der NS-Vergangenheit des Hamburger Sportvereins. Titel Die Raute unter dem Hakenkreuz Der HSV im Nationalsozialismus. Unter dem selben Titel ist nun ein Buch erschienen, in dem über Täter und Opfer unter den HSV-Mitgliedern während der Nazizeit berichtet wird. Herausgeber ist der HSV-Chronist Werner Skrentny, der selbst neben neun weiteren Autorinnen und Autoren die vier umfangreichen Kapitel des Buches geschrieben hat. Als eher bürgerlicher Verein mit meist konservativ orientierten Amtsträgern war der HSV anfällig für die NSIdeologie. Fast alle waren Nazis, lautet denn auch die Überschrift des Unterkapitels über die HSV-Vereinsführer in der NSZeit und ihre Nachfolger. Denn auch die namhaften Präsidenten der Nachkriegszeit Paul Hauenschild (1949/50) und CarlHeinz Mahlmann (19511965, längste Amtszeit), der gemeinsam mit Bruder Günther in dessen Eigenschaft als Trainer die Deutsche Meisterschaft des HSV 1960 maßgeblich verantwortete, waren NSDAP- und SAMitglieder. Sie wurden erfolgreich entnazifiziert, obwohl Günther Mahlmann, wie die Autoren recherchiert haben, in der Hitler-Jugend und als Sportgauführer in Hannover sehr aktiv war. Prominentester NS-Täter im HSV-Trikot war Mittelstürmer Otto Tull Harder (18921956), der 1912 bis 1931 mit Unterbrechungen beim HSV und vor dessen Gründung 1919 bei einem der Vorläuferklubs, dem Hamburger FC von 1888, spielte und mit seinen Toren begeisterte. Harder war Mitglied der HSV-Mannschaften, die 1923 und 1928 Deutscher Meister wurden. Er sei der wohl größte Publikumsliebling seiner Zeit gewe- Die Raute unterm Hakenkreuz" schildert den HSV im Nationalsozialismus. Verlag Die Werkstatt / WB sen, schrieb damals eine Zeitung. Aber er war auch Aufseher im KZ Neuengamme, später Leiter eines KZ-Außenlagers bei Hannover. Als Kriegsverbrecher wird er nach dem Krieg von den Briten angeklagt, entgeht vermutlich nur aufgrund von Aussagen vieler Fürsprecher der Todesstrafe. Ausführlich beschäftigt sich das Buch mit den jüdischen Mitgliedern des HSV, die nach 1933 alle aus dem Verein ausgeschlossen wurden. Es enthält 107 Biografien ehemaliger jüdischer Sportler des Hamburger Sportvereins, darunter der langjährige Hamburger CDU-Politiker und Bürgermeisterkandidat Erik Blumenfeld. Ein eigenes Kapitel widmet das Buch dem jüdischen Journalisten und Hochschuldozenten Walter Wächter (19131983), nach dem 2018 der Sportplatz des FC Alsterbrüder an der Gustav-Falke-Straße benannt wurde. Ausführlich schildert das Buch auch den politisch zweideutigen Lebensweg eines weiteren Stars der ersten erfolgreichen HSV-Fußballmannschaften in den 1920er Jahren: den des Norwegers Asbjörn Assi Halvorsen. Der geniale Regisseur und Passgeber war ebenfalls Mitglied der beiden HSV-Meistermannschaften von 1923 und 1928. Außerdem ist das Buch auch Chronik des HSV von der Gründung bis in die Nachkriegszeit, als die Rothosen noch alle Spiele im Stadion an der Rothenbaumchaussee austrugen. Der 450 Seiten starke Band ist für 34,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Die Kombination aus Begrünung und Photovoltaikanlagen wird von 2027 an auf vielen Hamburger Dächern zur Pflicht. Das Foto zeigt eine Reihenhaussiedlung am Lerchenfeld. imago stock / IMAGO/Joerg Boethling Gründächer werden ab 2027 in Hamburg Pflicht Umweltbehörde erläutert, für wen die Regelung gilt und was sie bedeutet. Kritik aus der Wohnungswirtschaft, Unterstützung vom Mieterverein. Jens Meyer-Wellmann Hamburg. Immobilienbesitzer und Bauherren müssen sich in Hamburg einmal mehr auf neue Vorgaben einstellen. Im kommenden Jahr wird die bereits 2023 eingeführte Photovoltaik-Pflicht für Dächer deutlich ausgeweitet. Von 2027 an müssen Dächer von Neubauten mit einer Kombination von Photovoltaik (PV) und Begrünung ausgestattet werden. Das gilt für alle Flachdächer und Dächer mit einer Neigung bis zu zehn Grad. Die Vorgabe greift auch bei Bestandsgebäuden, sobald es größere Umbauten an den Dächern gibt. Verankert ist die Pflicht in §16 des Hamburger Klimaschutzgesetzes. Es müssen künftig mindestens 70 Prozent der Fläche artenreich begrünt werden, teilte die Umweltbehörde auf AbendblattAnfrage mit. Kleinere Dächer unter 100 Quadratmetern sind von der Pflicht ausgenommen. Zudem gibt es klare Härtefallregelungen: Niemand muss sein Dach statisch aufwendig nachrüsten, wenn das Gebäude das Gewicht nicht tragen kann, und auch Belange des Denkmalschutzes bleiben gewahrt. Das Solargründach sei ein echter Alleskönner für Hamburg: Gründach und Solarenergie sind keine Konkurrenten, sondern ergänzen sich ideal, so die Umweltbehörde. Die Bepflanzung kühlt die Luft und steigert dadurch nachweislich den Wirkungsgrad der Photovoltaikanlage. Gleichzeitig wirken Gründächer wie ein Schwamm: Sie halten Starkregen zurück, entlasten die Siele, kühlen die Umgebung im Sommer und halten bis zu doppelt so lange wie konventionelle Flachdächer. Nicht zuletzt schaffe die Dachbegrünung wertvolle Trittsteinbiotope mitten in der Stadt. Untersuchungen zeigten, dass hier mehr als 440 Käfer- und Dutzende Wildbienenarten neuen Lebensraum finden. Hamburg habe bereits 2014 als erste Großstadt eine Gründachstrategie gestartet und den Weg mit Fördergeldern geebnet. Mehr als 470 Projekte seien seither mit 6,4 Millionen Euro bezuschusst worden, teilte die Umweltbehörde mit. Die Gesamtgründachfläche in Hamburg beträgt rund zwei Millionen Quadratmeter. Das ist etwa viermal die Fläche von Planten un Blomen. Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) spricht von einer Win-win-Situation Rund 40 Prozent der Hamburger Neubauten seit 2014 hätten bereits ein Gründach, so die Behörde. Da Gründächer von 2027 an gesetzlicher Standard werden, läuft die reine Gründachförderung planmäßig aus. Fassadenbegrünungen werden jedoch weiterhin mit bis zu 60 Prozent über die IFB Hamburg gefördert. Zudem bietet die Stadt umfassende Leitfäden und Beratung rund um die Planung von Solargründächern an. Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) begrüßte die kombinierte PV-Gründach-Pflicht. Als Stadtstaat müssen wir in Hamburg unseren begrenzten Raum klug nutzen und das Solargründach ist wie dafür gemacht, sagte Fegebank dem Abendblatt. Bisher wurden Solar und Grün oft getrennt gedacht. Indem wir beides stärker auf den Dächern unserer Stadt kombinieren, schaffen wir eine echte Win-win-Situation: für eine lebenswerte Stadt, als Schutz vor Hitze, aber eben auch für erneuerbare Energien und mehr Energieresilienz. Genau deshalb machen wir das Solargründach jetzt bei Neubauten zum Standard und zeigen, wie Energiewende und Klimaanpassung Hand in Hand funktionieren. Kritiker fürchten höhere Baukosten und dadurch weiter steigende Mieten Allerdings stoßen die Neuerungen nicht überall auf Begeisterung. Während Bausenatorin Karen Pein und die Wohnungswirtschaft mit dem Hamburg-Standard alles versuchen, die Baukosten in den Griff zu bekommen, hält die Umweltbehörde an den Plänen zur Gründach- und Solarpflicht fest, sagte Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), dem Abendblatt. Diese Pläne führen zu höheren Baukosten, die dann am Ende die Mieterinnen und Mieter zu tragen haben. Installation, Wartung, Reinigung und Sicherheitsprüfung von Gründächern und Solaranlagen sind nicht zum Nulltarif zu haben. Zudem würden die in Hamburg besonders beliebten Dachterrassen auf Mehrfamilienhäusern gefährdet, sagte Breitner. Eine Dachterrasse oder ein Spielplatz für Kinder ist vom kommenden Jahr deutlich schwerer umzusetzen als bisher. Das ist ein tiefer Eingriff in das Eigentumsrecht der Bauherren. Dachterrassen sind Ausdruck der Urbanität und Qualitätsmerkmal einer Metropole. Hamburg wird sich ohne Dachterrassen verändern. Leider nicht zum Guten. Solche Dachterrassen, an denen die Bewohner zusammenkommen und eine Gemeinschaft bilden können, würden künftig in verdichteten Wohnvierteln kaum mehr möglich sein, fürchtet Breitner. Wir müssen Klimaschutz und das Soziale stets zusammen denken. Gerade in verdichteten Wohnvierteln fehlt es an Platz für Gemeinschaft. Umweltschutzauflagen durch die Hintertür treiben Wohnkosten und verschlechtern das Leben in einer verdichteten Stadt. Kritisch sieht man die neuen Vorgaben auch bei Haus und Grund Hamburg (früher: Grundeigentümerverband). Eigentümer mit begrenzten Mitteln könnten umfassende Sanierungen verschieben und sich zunächst auf kleinere Reparaturen beschränken, fürchtet Verbandsgeschäftsführer Ulf Schelenz. Das wäre gerade dann problematisch, wenn dadurch auch eine sinnvolle energetische Verbesserung unterbleibt, obwohl diese für die Klimaneutralität Hamburgs gerade wünschenswert ist. Beim Neubau ließen sich die Lasten von Photovoltaikanlage und Dachbegrünung von vornherein einplanen, so Schelenz. Das ist bei Bestandsgebäuden nicht der Fall. Allein der Wunsch nach Dachbegrünung kann nicht aufwendige und teure Eingriffe in die bestehende Dachkonstruktion rechtfertigen, die häufig erforderlich werden, um die zusätzlichen Lasten abzufangen. Zudem wies Schelenz darauf hin, dass die Besitzer die hohen Kosten ohne Förderung allein zu tragen hätten. Dabei komme ein Teil des Nutzens, etwa die Verbesserung des Stadtklimas auch der Allgemeinheit zugute. Hamburg sollte deshalb nicht um jeden Preis ökologisch sinnvolle Instrumente zwingend mit einer gesetzlichen Pflicht belegen, so Schelenz. Besser sei eine gezielte Förderung von Dachbegrünungen und das Setzen auf Freiwilligkeit. Mieterverein stellt sich klar hinter die neuen Regelungen Rückendeckung dagegen bekommt Umweltsenatorin Fegebank in dieser Sache vom Mieterverein Hamburg. Grüne und Solardächer sind wichtig, um Hamburg widerstandsfähig gegen Extremwetter und Strom regenerativ und damit langfristig preiswert zu machen, sagte Mietervereinschef Rolf Bosse. Beides kommt auch den Eigentümern der Gebäude zugute, sodass sich deren Investitionen auch für diese lohnen. Von daher habe ich wenig Verständnis, wenn solche Maßnahmen abgelehnt werden. Es sei nicht zu bestreiten, dass die Rahmenbedingungen schwierig seien. Sie werden aber keinesfalls besser, wenn wir weiter von Öl und Gas abhängig sind und Hitze und Starkregen uns Produktivität und Wirtschaftsleistung kosten, so Bosse. Es darf nicht sein, dass Investitionen nur dann gemacht werden, wenn sie als Begründung für Mieterhöhungen genutzt werden können. Noch mehr Hamburg auf www.abendblatt.de Heute: Mehr Hamburger sollen Ehrenämter übernehmen 2x2 Kar ten zu gew inn en SÜDERELBE ZEITUNG FÜR HAMBURGS SÜDEN ZUM WOCHENENDE Elbe Wochenblatt Verlag: 040/554472730 Kleinanzeigen: 040/554472770 Nr. 42 17. Oktober 2026 Andjani Autumn nung in Politik und Mei abe: sg Au er dies GOLD-&&SI FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES Wie von Geisterhand Haben auch Sie in der letzten Woche das Geisterlicht am Himmel gesehen? Was für ein Schauspiel! Was für ein Spektakel!? Was für eine Sensation?? Naja, eigentlich war es ja gar nicht so wirklich z FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES Ballroom Jazz in Vahrendorf Beton oder Biotop? das Plakat verdeutlicht den Ist-Zustand (o.), was droht (M.) und was daraus werden könnte. Wolfgang Wittenburg / WB Vahrendorf. Vier befreundete Vollblutmusiker aus FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 POLITIK & MEINUNG Mehr Verweigerer bei Bundeswehr Verantwortung muss jede Generation übernehmen Die Zahlen steigen deutlich und die jungen Männer machen häufig formale Fehler Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt Jetzt muss die Politik doppel FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LANDES- & LOKALPOLITIK Mehr Hamburger sollen Ehrenämter übernehmen auch Migranten Ein Drittel der Hamburger ist ehrenamtlich aktiv. SPD und Grüne wollen diesen Anteil noch steigern mit einer Modernisierung des Konzepts. r FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES Hier wird Gemeinschaft erlebbar gemacht Neuer Treffpunkt Die Düse im alten Wasserwerk für Wilhelmsburgs Süden Nicht mal ein Jahr brauchte es von der Idee zur Umsetzung: Das ehemalige Verdüsungsgebäude vom Wilhelmsb FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES HamburgKreativ 2026 und Kuchenmesse - Anzeige - Ein Paradies für Kreative und Bastelfreunde Schnelsen. Die HamburgKreativ und die Kuchenmesse laden vom 23. bis 25. Oktober alle Kreativen, Bastelfreunde und Backbeg FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 LOKALES Das ist los im Hamburger Süden Veranstaltungstipps und Termine: Was für die kommende Woche geplant ist Montag, 19. Oktober (Rieckhoffstr. 12): Auf ein Wort. Das Musikquiz mit Lutz Mühlhaus hat ein neues Zuhause: Se FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Sonnabend, 17. Oktober 2026 ANZEIGEN Gartenpflege mit Herz und Hand, zuverlässig & fachgerecht, wir kümmern uns um ihren Garten. S 01 77/7 06 82 84 Gartenarb.,Heckenschn.,Rodung,Bäume fällen + Abf.,Berat.grat.S0 40 67 58 42 30 Gartenarbeit jeder Art: R FUNKE Hamburger Wochenblatt Kalenderwoche 42 Die U5 jetzt auch auf Instagram Neue digitale Informationsoffensive unter u5hamburg Ortsmarke PDie U5 ist künftig auch auf Instagram. Mit dem neuen Angebot erweitert die Hochbahn U5 Projekt GmbH ihre Kommunikation rund um Hamburgs größtes Infrastrukturp