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Woche im Blick
11. September 2026
Zertifiziert durch
die Landschaft
Ausbildung Zertifizierte/r Natur- und
Landschaftsführer/in in den Naturparken
D
ie Naturparke Steigerwald und Frankenhöhe bieten gemeinsam im Herbst 2026 die
Ausbildung zum/zur Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer/in (ZNL) an.
Der Lehrgang findet vom
10. Oktober bis 22. November 2026 an insgesamt vier
verlängerten Wochenenden
statt und richtet sich an natur- und heimatverbundene
Menschen, die ihr Wissen
über die Region vertiefen
und an andere weitergeben
möchten.
Die Ausbildung wird in
Zusammenarbeit mit dem
Wanderverband Bayern sowie der Bayerischen Akademie für Naturschutz und
Landschaftspflege
(ANL)
durchgeführt.
Veranstaltungsorte sind die Naturparke Steigerwald und Frankenhöhe, in denen jeweils
zwei
Ausbildungsblöcke
stattfinden.
Auf dem Lehrplan stehen
unter anderem die Themen
Naturschutz, Landschafts-
pflege, Ökologie,
Geologie,
Regionalgeschichte, Kulturlandschaft,
Klima,
Umweltbildung,
Kommunikation sowie Führungsdidaktik. Ergänzt werden die Inhalte durch organisatorische und rechtliche
Grundlagen zur Planung
und Durchführung von Führungen und Naturerlebnisangeboten.
Durch die enge Einbindung der beiden Naturparke
erhalten die Teilnehmenden
einen besonders starken
Praxis- und Regionalbezug.
Zahlreiche
Kurseinheiten
und Exkursionen werden
von Fachkräften der Naturparke begleitet und greifen
die Besonderheiten der Regionen Steigerwald und
Frankenhöhe auf. Der Lehrgang umfasst insgesamt elf
Ausbildungstage und endet
mit einer schriftlichen und
mündlichen Prüfung. Nach
erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden
das bundesweit anerkannte
Zertifikat
Zertifizierte/r
Natur- und Landschaftsfüh-
Welches Blatt gehört zu welchem Baum?
rer/in (BANU). Damit erwerben sie die Qualifikation,
Naturführungen, Exkursionen und Bildungsangebote
professionell zu konzipieren
und durchzuführen. Mit
der gemeinsamen Ausbildung möchten wir Menschen aus der Region dafür
begeistern, ihr Wissen über
Natur, Kultur und Landschaft weiterzugeben und
sich als Botschafterinnen
und Botschafter ihrer Heimat zu engagieren, freuen
sich die beiden NaturparkGeschäftsführungen Benjamin Krauthahn (Naturpark
Frankenhöhe) und Sandra
Baritsch (Naturpark Steigerwald).
Gleichzeitig stärke die
Ausbildung das Angebot an
qualitativ hochwertigen Naturerlebnis- und Bildungsangeboten in beiden Naturparkregionen. Der Kurs richtet sich sowohl an erfahrene
Wanderführerinnen
und
Wanderführer als auch an
interessierte Bürgerinnen
und Bürger ohne Vorkenntnisse, die sich künftig ehrenamtlich oder beruflich in der
Umweltbildung und Besucherbetreuung engagieren
möchten.
Die Teilnahmegebühr beträgt 350 Euro pro Person.
Dabei handelt es sich um einen Selbstkostenpreis, da
keine Gewinnerzielungsabsicht besteht. Interessierte
können sich ab sofort anmelden.
Nähere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen sind erhältlich unter:
F.: Oliver Kaiser Naturpark Steigerwald: info
Wer gerne andere durch die Landschaft führt, kann sich bei den Rangern der Naturparke
zertifiziert ausbilden lassen.
Foto: Oliver Kaiser
@steigerwald-naturpark.de;
Termine
Naturpark Frankenhöhe: in
10. Oktober bis 11. Oktofo@naturpark-frankenhoehe.
de Ausbildungszeitraum: ber: Scheinfeld (Naturpark
10. Oktober bis 22. Novem- Steigerwald); 23. Oktober
ber 2026
(ajo) bis 25.Oktober: Colmberg
(Naturpark Frankenhöhe);
6. November bis 8. November: Scheinfeld (Naturpark
Steigerwald); 20. November
bis 22.November: Colmberg
(Naturpark Frankenhöhe).
Das nötige Handwerkszeug und Wissen vermitteln die Naturparkranger den interessierten
Auszubildenden.
Foto: Oliver Kaiser
Von Hip-Hop bis Elektro
Für Mega-Chor werden in Emskirchen
junge Leute gesucht
W
er Pop, Hip-Hop,
Rap und elektronische Sounds mag
und gern singt, für den
dürfte das Angebot von Daniela Hoffmann genau richtig sein. Die Dekanatsjugendkantorin für Popularmusik will einen Jugendprojektchor auf die Beine
stellen, bei dem die genannten Musikstile verbunden
werden, und mit der Gruppe am Megachormusical
teilnehmen.
Unter dem Titel Judith
und das Wunder der Schöpfung findet dieses am 10.
April 2027 in der Nürnberger Arena statt. Das Ganze
ist ein überwältigendes musikalisches
Erlebnis,
schwärmt die 36-jährige Hofmann. Nach der gefeierten
Premiere des Musicals im
Februar dieses Jahres in der
Dortmunder Westfalenhalle
starte nun die nächste Phase des riesigen Mitmachprojekts. Für die große Tournee
2027 werden jetzt in Nürnberg und der Umgebung Sängerinnen und Sänger gesucht. Einzelpersonen, Familien und schon bestehende Chöre bilden zusammen
einen Mega-Chor, erläutert
die Dekanatsjugendkantorin
für Popularmusik, deren
Schwerpunkt im Kinderund Jugendbereich liegt.
Deshalb will sie für ihren
Projektchor vor allem junge
Leute im Alter von 14 bis 27
Jahren ansprechen. Wenn
Ältere gern mitmachen wollen, sind sie aber auch herzlich willkommen, merkt sie
an und weist darauf hin,
dass diejenigen, die dabei
sein wollen, durchaus keine
erfahrenen
Sängerinnen
und Sänger sein müssen. Absolute Anfängerinnen und
Anfänger können ebenfalls
kommen. Das Erlebnis, später mit Hunderten anderen
Sängerinnen und Sängern
auf der Bühne zu stehen, sei
einfach der Hammer, sagt
die Nürnbergerin. Eingeübt
werden deutsche Texte
Doch zurück zu ihrem Angebot: Ab dem 2. Oktober
treffen sich alle Interessierten im evangelischen Gemeindehaus in Emskirchen,
Kirchplatz 6, zu den im zweiwöchigen Abstand stattfindenden Proben. Damit will
man sich auf die Teilnahme
an dem von der Stiftung
Kreative Kirche initiierten
Musical vorbereiten. Besagte Stiftung hat übrigens
auch schon Bethlehem auf
die Bühne gebracht
Musik kann für viele
ein Türöffner sein
Für Daniela Hoffmann,
die Gemeinde- und Religionspädagogik mit Sozialer
Arbeit studierte und eine
Weiterbildung (C-Kurs) in
Bandleitung absolvierte, ist
Musik ein Türöffner. Musik
tut gut, auch was Kirche und
Glauben
betrifft.
Die
36-Jährige ist gespannt, wie
viele junge Leute und Junggebliebene sich für den Projektchor finden, der letztlich
Teil einer großen Gemeinschaft sein wird. Der große
Chor spiele im Musical eine
bedeutende Rolle.
Für den Jugendprojektchor beginne eine gute Gruppengröße bei acht Personen,
wenn diese motiviert seien.
Sie rät den Jugendlichen
und jungen Erwachsenen,
sich Interessierte aus ihrem
Freundeskreis zu suchen
und gemeinsam zu den Proben nach Emskirchen zu
kommen. Gemeinsam falle
es vielen leichter, mitzuma-
Die Dekanatsjugendkantorin für Popularmusik, Daniela Hoffmann, sucht Sängerinnen und
Sänger zwischen 14 und 27 Jahren, die Lust haben, bei einem Jugendprojektchor mitzumachen. Dieser würde dann beim Megachorprojekt Judith und das Wunder der Schöpfung
am 10. April des kommenden Jahres in Nürnberg mitmachen.
Foto: Ute Niephaus
chen. Für Hoffmann ist es
toll, dass die Teilnehmenden
beim Auftritt in Nürnberg eine Bühne bekommen, auf
der sie gehört, gesehen und
dafür belohnt werden, dass
sie sich trauen, mitzumachen.
Im Musical werden Themen aus der Welt junger
Menschen aufgegriffen, die
brandaktuell sind, erklärt
Hoffmann, für die die Teilnahme am Megachormusical
selbst eine Premiere wäre.
Da geht es etwa um die Bereiche, die Fridays for Future aufgreift. Wie kann ein
gutes Miteinander trotz der
vielen Kriege und Krisen gelingen? Wie kann die Zukunft angesichts der Klimakrise aussehen? Was brauchen wir für eine Welt, in
der Zusammenhalt und Gemeinschaft zählen?
Das Musical soll jedoch
nicht belehrend sein. Es möche vielmehr Mut machen,
Hoffnung geben und Menschen ins Gespräch bringen. Im Mittelpunkt der
Handlung stehe, so Hoffmann, eine junge Frau, die
ihren Weg durchs Leben
sucht. Sie stecke jedoch in
einem familiären Spannungsfeld, mit sehr verschie-
denen gesellschaftlichen Positionen. Das Ganze ist sehr
bewegend.
Erste Probe
im Oktober
Wer Lust hat, bei diesem
musikalischen
Abenteuer
mitzumachen, kann direkt
zur ersten Probe am 2. Oktober nach Emskirchen kommen oder sich vorab mit Daniela Hoffmann unter der
Rufnummer 0170/9280362
oder per E-Mail unter
daniela.hoffmann@elkb.de
in Verbindung setzen.
(un)
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