STADTGESCHEHEN
Samstag, 22. August 2026
5
Katzen sterben bei Brand
Wohnung nach Feuer unbewohnbar / Polizei ermittelt
Ratingen (Red) Die Feuerwehr ist am Samstag,
15. August, gegen kurz
vor 10 Uhr wegen eines
Wohnungsbrandes
an
die Duisburger Straße im
Stadtteil Lintorf ausgerückt.
Anlass des Einsatzes
war laut Feuerwehrbericht ein ausgelöster
Heimrauchmelder. Bereits beim Eintreffen der
ersten Einsatzkräfte des
Löschzuges Lintorf war
Brandrauch wahrnehm-
bar, hieß es von offiziellet Seite.
Einsatzkräfte bemerkten einen Brand in einer Wohnung im ersten
Obergeschoss. Das Gebäude wurde daraufhin
vorsorglich
evakuiert.
Zur Brandbekämpfung
und Durchsuchung der
Wohnung gingen zwei
Trupps unter Atemschutz
mit zwei Löschrohren in
die Brandwohnung vor.
Im Bereich des Zugangs
wurde ein Rauchschutz-
vorhang gesetzt, so die
Feuerwehr.
Parallel wurden Belüftungsmaßnahmen
vorbereitet und im weiteren
Einsatzverlauf durchgeführt. Nach ersten Informationen wurde zunächst
vermutet, dass sich ein
Mensch sowie zwei Katzen in der Wohnung befinden könnten. Im Rahmen der Durchsuchung
wurde Bewohner in der
Wohnung gefunden. Die
beiden Katzen fand die
Feuerwehr tot vor.
Nach Abschluss der
Brandbekämpfung und
Belüftung wurde die betroffene Wohnung vom
Löschwasser befreit. Anschließend erfolgte die
Übergabe der Wohnung
an den Hauseigentümer
und die Polizei. Laut Polizei ist die Wohnung nicht
bewohnbar. Der Brandort
wurde
beschlagnahmt.
Nun laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger
Brandstiftung.
Historischer Waldbrand
Ratinger Einsatzkräfte helfen bei Feuer in Hürtgenwald
Ratingen (IL) Ratingen/
Düren. Wenn aus einem
Waldbrand ein Einsatz
solchen Ausmaßes wird,
zählt jede verfügbare
Einsatzkraft: Seit Donnerstag, den 13. August,
kämpfte die Feuerwehr
in Hürtgenwald im Kreis
Düren gegen einen großflächigen Waldbrand.
auch überörtliche Unterstützung aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf
Rund
300
Hektar angefordert.
Auch aus Ratingen sind
Wald
stand in Flammen eine Fläche von Einsatzkräfte im Einsatzetwa 420 Fußballfeldern. gebiet aktiv gewesen. In
Zwischenzeitlich wurde den frühen Morgenstunden des 14. Augusts, wurde die Bereitschaft 4 erstmalig zur überörtlichen
Unterstützung alarmiert.
Die Einheiten aus dem
Kreis Mettmann sammelten sich zunächst auf
der Hauptfeuer- und Rettungswache in Ratingen,
bevor sie gemeinsam zur
Messe Düsseldorf und
von dort weiter in Richtung Düren aufbrachen.
Der Einsatz ist dabei
alles andere als ein gewöhnlicher Waldbrand
gewesen. Das
Feuer
breitete sich auf großer
Fläche aus, gleichzeitig
erschwerte alte Weltkriegsmunition im Boden
die Arbeit der Feuerwehr.
Teilweise wurden deshalb
Brandschneisen angelegt,
Brand in Hürtgenwald: Die Rauchentwicklung war unter anderem mit UnFoto: FW Ratingen terstützung von Bergemassiv.
panzern der Bundeswehr.
Auch Gegenfeuer kamen
zum Einsatz, um die weitere Ausbreitung einzudämmen.
Für die Einsatzkräfte
bedeutete das Arbeiten
unter schwierigen Bedingungen: Hitze, Rauch, unwegsames Gelände und
die Gefahr durch Munition machen den Einsatz
besonders
anspruchsvoll. Rund 500 Kräfte
aus Nordrhein-Westfalen
wurden im Schichtbetrieb eingesetzt.
Für Ratingen war der
Einsatz auch deshalb bemerkenswert, weil die
Stadt über Erfahrung mit
überörtlicher Waldbrandbekämpfung verfügt. Bereits in der Vergangenheit
rückten Ratinger Kräfte
mit speziell für Vegetationsbrände geeigneter
Technik zu größeren
Waldbränden aus. Nun
wurde diese Expertise erneut gebraucht diesmal
beim größten Waldbrand
des Landes NRW seit Beginn der Datenerfassung.
Unfall mit vier Verletzten
Auto überschlägt sich nach Zusammenstoß
Ratingen (Red) Am Mittwoch, 12. August, ist es
gegen kurz nach 14:30
Uhr an der Mülheimer
Straße, kurz vor dem
Kreisverkehr, zu einem
Unfall gekommen.
nahmen musste die Mülheimer Straße kurzfristig
gesperrt werden.
Bei dem Unfall wurden insgesamt vier Personen verletzt, meldet
die Feuerwehr. Zwei
Zwei Autos waren laut Personen erlitten schwere
Feuerwehr Ratingen in Verletzungen. Rettungsden Crash verwickelt. kräfte brachten die VerEines der Fahrzeuge letzten in Krankenhäuüberschlug sich. Für die ser. Die beiden anderen
Dauer der Einsatzmaß- Beteiligten zogen sich
leichte Verletzungen zu.
Polizei ermittelt
Zur Versorgung und
Betreuung der Verletzten waren Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr
Ratingen von beiden
Standorten sowie drei
Rettungwagen des Rettungsdienstes Ratingen
und Heiligenhaus im
Einsatz. Zusätzlich unterstützte ein Notarzt vom
Standort Ratingen die
medizinische Versorgung.
Ebenfalls vor Ort war
die Polizei des Kreises
Mettmann. Seitens der
Feuerwehr können keine
Angaben zum Unfallhergang gemacht werden.
Die Ermittlungen hierzu
werden durch die Polizei
geführt.
An der Duisburger Straße kam es zu dem Brand.
Foto: FW Ratingen
Schöner grillen
SPD möchte Platz attraktivieren
Ratingen (Red) Der Bereich rund um die Grillhütte am Grünen See
soll attraktiver, moderner
und stärker für die Allgemeinheit nutzbar werden. Die SPD setzt sich
dafür ein, dass die Verwaltung ein umfassendes Konzept zur Sanierung und Aufwertung der
Grillhütte sowie des angrenzenden, nach dem
Abriss des ehemaligen
Eisenzeitlichen Gehöfts
frei gewordenen Areals
erarbeitet.
Neben der Sanierung
der Grillhütte und einer
zeitgemäßen Erneuerung
der
Sitzgelegenheiten
soll auf dem angrenzenden Gelände ein frei zugänglicher
öffentlicher
Grill- und Aufenthaltsbereich entstehen. Vorgesehen sind öffentliche Grillstellen und zusätzliche
Sitzmöglichkeiten. Die
Grillstellen sollen dabei
so gestaltet werden, dass
von ihnen keine Waldoder sonstige Brandgefahr ausgeht.
Der Grüne See ist
für viele Menschen im
Stadtteil West ein wichtiger Freizeit- und Begegnungsort. Wir wollen
deshalb die vorhandenen
Möglichkeiten verbessern
und gleichzeitig neue Angebote schaffen, erklärt
der Fraktionsvorsitzende
Christian Wiglow. Nicht
jeder hat einen eigenen
Garten oder die Möglichkeit, mit Familie und
Freunden im Freien zu
grillen. Ein frei zugänglicher Grillbereich wäre
deshalb eine echte Bereicherung für unseren
Stadtteil.
Auch die vorhandene Toilettenanlage soll
künftig während der
Nutzungszeiten des Freizeitgeländes
öffentlich
zugänglich sein unabhängig davon, ob die
Grillhütte
angemietet
wurde. Darüber hinaus
sollen die derzeit durch
Steine blockierten Parkmöglichkeiten vor dem
Toilettenhaus
wieder
freigegeben werden. Rettungswege müssen dabei
selbstverständlich jederzeit freigehalten werden.
Auch eine Möglichkeit
zum Be- und Entladen
an der Grillhütte soll geschaffen beziehungsweise
verbessert werden.
Wir brauchen an dieser Stelle keine Luxuslösung, sondern eine
robuste,
pflegeleichte
und alltagstaugliche Gestaltung, die von unterschiedlichen Menschen
und Gruppen genutzt
werden kann, betont
Ratsfrau aus West, Manuela Höbler. Dazu gehören vernünftige Sitzmöglichkeiten, ausreichend
Abfallbehälter auch
für Grillkohle und eine
Infrastruktur, die den
tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzerinnen und
Nutzer entspricht.
Bei der Entwicklung
des Konzepts sollen ausdrücklich auch die regelmäßigen Nutzerinnen
und Nutzer des Geländes
einbezogen werden. Dazu
gehören
beispielsweise
die Veranstalterinnen und
Veranstalter des Folkerdey Festivals, die über
Erfahrungen mit der Nutzung des Areals verfügen
und wichtige Hinweise
zur zukünftigen Gestaltung geben können.
Die Grillhütte selbst
soll weiterhin als reservierbarer Ort für Feiern,
Vereine und größere
Gruppen erhalten bleiben
und gleichzeitig aufgewertet werden. Der geplante öffentliche Grillund Aufenthaltsbereich
soll dieses Angebot ergänzen und eine Nutzung
ohne vorherige Anmietung ermöglichen.
Unser Ziel ist ein Ort,
an dem sich Familien,
Freundeskreise, Vereine
und Menschen unterschiedlichen Alters gerne
aufhalten können unkompliziert und ohne
große Hürden, so Christian Wiglow. Mit dem
frei gewordenen Gelände
haben wir jetzt die Chance, aus einem bereits etablierten Freizeitort noch
mehr für die Menschen
im Stadtteil zu machen.
Die Verwaltung soll die
Ergebnisse der Prüfung
einschließlich einer Kostenschätzung in einer entsprechenden Vorlage darstellen. Damit soll eine
fundierte Grundlage für
die weiteren politischen
Entscheidungen geschaffen werden.
Wir wollen nicht nur
über Aufenthaltsqualität
sprechen, sondern ganz
konkret etwas für die
Menschen vor Ort verbessern, ergänzt Manuela
Höbler. Der Grüne See
bietet dafür hervorragende Voraussetzungen. Jetzt
sollten wir diese Chance
nutzen und das Gelände
gemeinsam mit denjenigen weiterentwickeln, die
es regelmäßig nutzen.
Buntes Kunstwerk
Graffiti statt Schmierereien
Ihr Thema.
Unser Ratingen.
Ratingen (Red) Ein
Graffito mit Bezug zum
Stadtjubiläum verziert
ein Auflager der neuen
Fußgängerbrücke
am
Ebereschenweg in Ratingen-West.
Ob spannende Menschen, besondere Geschichten, Ärger vor der eigenen Haustür oder eine Idee,
die Ratingen besser machen könnte manchmal
kennen die Menschen vor Ort die Geschichte am
besten. Genau deshalb wollen wir noch näher an
die Ratingerinnen und Ratinger heran. Was beschäftigt Sie? Was läuft gut? Wo gibt es Probleme?
Wen sollten wir unbedingt kennenlernen?
Schreiben Sie uns:
redaktion@unser-ratingen.com
Kollision mit Überschlag: Einer der Wagen landete
auf dem Dach.
Foto: FW Ratingen
Das
farbenfrohe
Kunstwerk auf der Brücke am Ebereschenweg
verschönert das Bauwerk nicht nur, sondern
soll auch verhindern,
dass der Betonsockel
durch
Schmierereien
verunstaltet wird.
Ausgeführt hat das
Werk ein junger Graffiti-Künstler aus dem
Umfeld der städtischen
Jugendarbeit.
Ein schönes Motiv ziert jetzt die vormals beschmierte Wand.
Foto: Stadt Ratingen
www.ratinger-sanitaetshaus.de Jetzt neu im Innenteil: Lesen Sie heute im Innenteil u.a.: Lesen Sie Sie heute heute im im Innenteil Innenteil u.a.: u.a.: Lesen 120 Skater rollten durch Ratingen Ehrenamt punktet Lesen Sie heute im gemeinsam Innenteil u.a.: 120 Skater Skater rollten rollten gemeins
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