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Unternehmen stellen sich vor - Mit Zuversicht in die Zukunft
Feuchtwangen will den eingeschlagenen Weg weitergehen
Mut zur Zukunft, nachhaltige Stadtentwicklung und vorausschauende Infrastrukturstrategie im Fokus
I
nbetriebnahme
eines
Batteriespeichers, Freigabe der Ortsumfahrung
Sommerau,
Erschließung
vom Baugebiet an der Hochschule, die beliebte Mooswiesenmesse, mit 52.000 Besuchern Rekordzahlen bei
der diesjährigen Saison der
Kreuzgangspiele und vieles
mehr Feuchtwangen glänzt
in vielen Bereichen und hat
die Zukunft fest im Blick.
In der mit über 13.000 Einwohnern größten Stadt im
Landkreis Ansbach hat sich
in diesem Jahr viel bewegt.
Als eine Stadt mit hoher Lebensqualität, hochwertigem
Wohnraum, Bewusstsein für
Umwelt und Nachhaltigkeit
und als florierender Industrieund Gewerbestandort und
Festspielstadt ist Feuchtwangen weit über die Grenzen des
Landkreises und Mittelfrankens hinaus bekannt.
Im August wurde der Batteriespeicher mit zehn Megawatt Leistung und einer Kapazität von 20 Megawatt auf einem Gelände bei der Schleifmühle im Süden der Kernstadt in Betrieb genommen.
Dazu passen die forcierten
Planungen für einen Elektrolyseur als Produktionsstätte
für grünen Wasserstoff. Die
Stadt und Stadtwerke haben
hierfür einen Zuschuss von
fünf Millionen Euro erhalten
und das zeigt, so der seit 17
Jahren amtierende Bürgermeister Patrick Ruh, dass
Feuchtwangen für technischen, wirtschaftlichen und
ökologischen
Fortschritt
steht.
Die Kreuzgangspiele sind das kulturelle Aushängeschild Feuchtwangens. Sie locken jedes Jahr Zehntausende Besucher in
die Stadt.
Fotos: Peter Tippl
Langersehnt von den Einwohnern von Sommerau wurde Anfang Juli die knapp zwei
Kilometer lange Ortsumfahrung für den Verkehr freigegeben. Dazu wurde eine kluge
Verkehrsleitung von der Bundesstraße 25 und angrenzendem Industriegebiet bis zum
Autobahnanschluss an die
BAB A7 bei Hilpertsweiler geschaffen. Die Gesamtinvestition betrug rund 7,2 Millionen
Euro bei einer Förderung
durch den Freistaat Bayern
von knapp 6,2 Millionen Euro.
Im
Innenstadtbereich
schreiten die Arbeiten für die
Generalsanierung des Alten
Rathauses für die künftige
Tourist Information voran.
Das aus dem 16. Jahrhundert
stammende Gebäude ist zentraler Hingucker in der Altstadt und wird mit einem Gesamtaufwand von etwa fünf
Millionen Euro saniert. Eine
Förderung von knapp vier
Millionen Euro ist angepeilt,
ebenso angepeilt ist die Eröff-
nung im Frühjahr 2026. Im
Sommer 2026 wird voraussichtlich die neue Kita Röschenhof fertiggestellt. Mit einer sechsgruppigen Einrichtung für 104 Betreuungsplätze stärkt die Stadt ihre Familienfreundlichkeit.
Ein attraktives Sanierungsobjekt wurde unter Federfüh-
Freie Fahrt heißt es seit Mitte dieses Jahres bei der Orts- Der Campus der Hochschule Ansbach lockt Studierende
umfahrung von Sommerau.
nach Feuchtwangen.
Eine lebens- und liebenswerte Region
E
rschließung von Baugebieten, neue Kläranlagen, Kindergartenneubau oder Dorferneuerungen kennzeichnen die Zukunftsausrichtung in der
Hesselbergregion.
Dazu steigen auch die touristischen Zahlen, denn die
Gäste wollen das Ursprüngliche und das Natürliche. All
das ist in der Region um Mittelfrankens höchster Erhebung gegeben von einem
weltweit führenden Unternehmen in der Schornsteintechnik bis zum Römermuseum,
von einem Käseseminar bis
zum Afrika-Karibik-Festival,
von einem Evangelischen Bildungszentrum bis zum Naturerlebnis am Kappelbuck.
Neuer Kiosk am
Gipfelparkplatz
Ein besonderes Bauprojekt
verbindet die fünf Anrainergemeinden um Mittelfrankens
höchster Erhebung: die Neugestaltung des Kiosks am Gipfelparkplatz des Hesselbergs.
Bauherr dieser mit rund
400.000 Euro angesetzten
Maßnahme ist die Gemeinde
Gerolfingen. Für die Kommunen rundum verbleibt wegen
der Förderung über LEADER
und Fraktionsmittel der Bayerischen Staatsregierung nur
jeweils 30.000 Euro Eigenbeteiligung. Die Eröffnung ist
noch für dieses Jahr vorgesehen.
LEADER, ILE, LAG, Regionalmanagement und die Entwicklungsgesellschaft Region
Hesselberg (ERH) mit Sitz in
Die Hesselbergregion macht sich fit für die Zukunft
Unterschwaningen sind verbindende Elemente der Gemeinden und eröffnen Förderchancen. In der ERH sind 26
Kommunen aus dem südlichen Landkreis Ansbach und
Donau-Ries, von Leutershausen bis Auhausen und von
Wolframs-Eschenbach
bis
Dürrwangen nach dem Motto
Gut leben und gerne bleiben
zusammengeschlossen.
Leuchtturm direkt
am Hesselberg
Ein Leuchtturm direkt am
Hesselberg ist das Evangelische Bildungszentrum (EBZ)
mit einem vielfältigen Angebot. Rund 150 Seminare, Fortbildungen oder Veranstaltungen werden jährlich angeboten und rund 20.000 Übernachtungen sind zu verzeichnen.
Im kommenden Jahr wird
das 75-jährige Bestehen mit
Jahresfest für die Altschülerinnen und Altschüler, mit
Tag der offenen Tür im Jugendhaus, mit einem Adventsmarkt und natürlich dem
Bayerischen Evangelischen
Kirchentag am Pfingstmontag
gefeiert. Zu diesem Kirchentag kommen regelmäßig bis zu
8000 Gläubige und am 25. Mai
2026 steigt das EBZ auch ins
Jubiläumsjahr ein.
Wassertrüdingen als
wirtschaftliches Zentrum
Das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Region im
Landkreis Ansbach um den
Hesselberg ist die Stadt Wassertrüdingen mit fast 7000
rung des Kommunalunternehmens mit der Sanierung des
historischen Anwesens Zum
Taubenbrünnlein 5 realisiert. Fünf Kleinappartements für Studenten oder
Schauspieler der Kreuzgangspiele wurden geschaffen.
Rund 1,3 Millionen Euro bei
800.000 Euro Förderung wurden bei der denkmalgerechten
Sanierung investiert.
Das Bürgeramt hat ein neues Domizil an der Hindenburgstraße im ehemaligen
Landratsamt erhalten, barrierefrei erreichbar und offen für
die Bürgerinnen und Bürger.
Gestärkt wurde auch der
Standort des ehemaligen
Krankenhauses durch eine
Kurzzeitpflege der Diakonie
und dadurch der Charakter
als Praxisklinik untermauert.
Die Kreuzgangspiele haben
nichts von ihrer magischen
Anziehungskraft
verloren,
denn Sommerzeit ist Kreuzgangzeit, so das Motto. Und
Lebensfreude pur gibt es im
September bei der Mooswiesenmesse, ein Fest für die ganze Region und für die ganze
Familie.
Für Bürgermeister Patrick
Ruh geht es um Mut zur Zukunft, um nachhaltige Stadtentwicklung und vorausschauende Infrastrukturstrategie. Das Wirtschaftsmagazin Capital hat Feuchtwangen auch wegen seinem richtig eingeschlagenen Zukunftsweg als eine der besten 100
Lagen Deutschlands eingestuft. Dies gilt es weiter und
gezielt auszubauen und zu
stärken, so Feuchtwangens
Stadtoberhaupt. Peter Tippl
T
Einwohnern. Das Unterzentrum kann in verschiedensten
Betrieben aller Branchen und
Größen rund 2500 Arbeitsplätze aufweisen.
Eine der größeren Ausgabenposten für Wassertrüdingen war die Neugestaltung
des Bahnhofsvorplatzes mit
rund einer Million Euro. Das
hat sich rentiert, denn die Akzeptanz der Hesselbergbahn
von Wassertrüdingen nach
Gunzenhausen und Pleinfeld
ist groß und der Vorplatz eine
schöne Visitenkarte für Wassertrüdingen und die Region.
Tagesgäste und Touristen
besichtigen das Gelände der
Landesgartenschau,
gehen Seit einem Jahr fährt die Hesselbergbahn. Sie wird ausgesprochen gut von den Fahrgästen
auf den Hesselberg, sind vom angenommen.
Fotos: Peter Tippl
Limeseum und dem Römerpark beeindruckt und genießen die Speisen in den ausgezeichneten Landgaststätten
und Gasthäusern.
Starke regionale
Unternehmen
Starke Unternehmen wie in
Auhausen die Firma Stark
mit kreativer Holzbauweise
von Häusern, in Wassertrüdingen die Firma Jeremias als
weltweit führendes Unternehmen im Bereich Abgas-, Abluft- und Schornsteinsysteme
aus Edelstahl, Stahl oder
Kunststoff, der Kosmetikkonzern Schwarzkopf & Henkel,
Dommel Industrieelektronik
oder die Firma Schnabel Einfahrtstore, die Firma Rehart
in Ehingen als Experte bei
Förderschnecken, Verschleißschutz und Maschinenbau, die
Firma Habermann in Weiltingen im Elektro- und Schalt-
Seit zehn Jahren fliegt Christoph 65 von der Rettungsstation in Sinbronn seine lebensrettenden Einsätze und dieses Jubiläum wurde mit einem großen Bürgerfest gefeiert.
schrankbau oder Gartenbau
Zäh in Fürnheim als erste
Adresse für Garten- und
Landschaftsbau sind in der
Region vertreten. Nur einige
Beispiele und ein Branchenmix vieler Unternehmen in
der Region Hesselberg.
Hoch qualifizierte und gut
bezahlte Arbeits- und Ausbil-
dungsplätze werden angeboten und dazu sind es die Menschen der Region, die diese
Region lebens- und liebenswert machen.
Peter Tippl
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