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Unternehmen stellen sich vor - Mit Zuversicht in die Zukunft
Voller Vielfalt voller Leben!
So geht Mixed-Use!
D
as erfolgreiche Einkaufszentrum setzt
weiterhin auf Wachstum und Innovation und
zählt auch in diesem Jahr zu
den Top 5 der besten Shopping-Center Bayerns. Dem
Brücken-Center Ansbach ist
es gelungen, durch den Umbau nicht mehr benötigter
Verkaufsflächen, den Bildungsstandort Ansbach weiterzuentwickeln.
Neue Büroflächen und
Studierendenräume der
Hochschule Ansbach
Der umfassende Ausbau
des ehemaligen real-Obergeschosses wurde im Frühjahr
dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen. Auf einer Gesamtfläche von über 5000
Quadratmetern entstanden
moderne Büros, Seminar- und
Studierendenräume sowie ein
Audimax für die Hochschule
Ansbach.
Bereits im Februar wurde
die neu errichtete Brücke zwischen dem bestehenden Hochschulgebäude und dem Brücken-Center eingehoben, um
eine direkte Verbindung zu
schaffen.
Seit März werden die neuen
Räumlichkeiten für Vorlesungen und als Büroflächen genutzt.
Mit diesem Umbau setzt das
Brücken-Center ein klares Zeichen für die enge Verzahnung
von Wirtschaft, Bildung und
Stadtentwicklung. Der Standort Ansbach wird dadurch als
Bildungs- und Wissenszentrum weiter gestärkt, während gleichzeitig der MixedUse-Gedanke die Verbindung von Einkaufen, Arbeiten, Lernen und Freizeit gezielt ausgebaut wird.
wendige
Modernisierungen
und Umbauten bei Deichmann, C&A, Ulla Popken und
efendi präsentieren sich die
Geschäfte in einem neuen,
zeitgemäßen Erscheinungsbild und bieten ihren KundinNeue Mietpartner im
nen und Kunden ein moderBrücken-Center
nes und attraktives BesucherAuch in diesem Jahr konn- erlebnis.
ten weitere namhafte Mietpartner für das Brücken-Cen- Umbaumaßnahmen für
ter gewonnen werden. Der bemehr Nachhaltigkeit
liebte Geschenkartikelhändler Nanu-Nana sowie die etabDas Thema Nachhaltigkeit
lierte Modemarke Jeans Fritz stand in diesem Jahr klar im
eröffneten im Herbst ihre Fi- Fokus: Insgesamt wurden
lialen und bereichern seither zehn neue E-Ladepunkte im
das Einkaufsangebot in Ans- Außenbereich in Betrieb gebach. Der Übergang von Sa- nommen, die das bestehende
turn zu Media Markt ging mit Angebot an Ladesäulen sinneiner umfassenden Moderni- voll ergänzen. Zudem wurde
sierung der Verkaufsflächen im Innenbereich des Eineinher. Damit wurde nicht kaufscenters sowie in der
nur das Techniksortiment auf Parkgarage eine energieeffiden neuesten Stand gebracht, ziente LED-Beleuchtung insondern auch das Einkaufser- stalliert. Diese Maßnahme
lebnis deutlich aufgewertet. trägt zu einer deutlichen ReAuch die bestehenden Miet- duzierung des Stromverpartner tragen maßgeblich brauchs bei und verbessert
zur kontinuierlichen Weiter- zugleich die Lichtqualität für
entwicklung des Brücken- Besucherinnen und Besucher.
Centers bei. Durch teils aufDarüber hinaus erfolgt derzeit die Installation einer Photovoltaikanlage auf den weitläufigen Dächern des Brücken-Centers. Mit diesen Maßnahmen setzt das Center ein
klares Zeichen für umweltbewusstes Wirtschaften und
nachhaltige Standortentwicklung.
Top 5 der besten
Einkaufszentren Bayerns
Wie zufrieden sind Sie mit
der Performance Ihrer Filiale
in deutschen Shopping-Centern? diese
Frage stellte die
Gutachterfirma
Ecostra auch in
diesem Jahr an
Seit Februar verbindet eine neu errichtete Brücke das bestehende Hochschulgebäude mit
Filialunternehdem Brücken-Center.
Fotos: Brücken-Center Ansbach
Das Brücken-Center Ansbach gehört bayernweit zu den Top
5 der besten Einkaufszentren.
men, die in mindestens drei
Einkaufszentren
vertreten
sind. Die Ergebnisse wurden
im Shoppingcenter Performance Report zusammengefasst.
Das Brücken-Center konnte
dabei erneut überzeugen und
zählt im Jahr 2025 wieder zu
den Top 5 der besten Einkaufszentren Bayerns. Dieses
Ergebnis unterstreicht die
starke Positionierung des
Centers im regionalen Wettbewerb und bestätigt die kontinuierlichen Investitionen in
Angebotsqualität, Standortentwicklung und Mieterzufriedenheit.
Einen positiven Ausblick
bietet das neue Ladenschlussgesetz, das seit dem 1. August
in Kraft ist. Es schafft eine
verlässliche Grundlage für die
Planung mehrerer langer Einkaufsnächte in Zusammenarbeit mit der Stadt Ansbach.
So blickt das Brücken-Center Ansbach mit Stolz auf ein
erfolgreiches Jahr zurück und
zugleich mit frischem Tatendrang nach vorn: bereit, den
Wandel aktiv zu gestalten und
auch künftig ein Ort der Vielfalt, des Fortschritts und der
Gemeinschaft zu bleiben.
Nina Saulich,
Brücken-Center Ansbach
Von Energiewende bis Arbeitsmarktsituation
F
Diese Themen beschäftigen Unternehmen IHK-Geschäftsführerin Karin Bucher im Gespräch
ür die Ansbacher Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) begann das
Jahr 2025 mit der Konstituierung der Ende 2024 gewählten fünf IHK-Gremien
in Westmittelfranken.
Es habe, so berichtete die
Geschäftsführerin Karin Bucher, in den fünf Gremien in
Ansbach, Dinkelsbühl, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim,
Rothenburg o.d.T. und Weißenburg-Gunzenhausen neue
Vorstände gegeben, die nach
der Konstituierung in den Arbeitsmodus gekommen seien.
In Workshop-Sitzungen wurden die Themen, die in den
kommenden fünf Jahren bearbeitet werden sollen, abgesteckt.
ten als Themen erkannt, die
in allen Branchen unter den
Nägeln brennen. Die Unternehmen, so Bucher, wollen die
Energiewende, aber die zum
Teil veraltete oder fehlende
Infrastruktur sei das Hauptproblem.
Auch die Speicherkapazitäten von Energie seien ein Problem. Dabei sei die Vernetzung und ein guter Austausch
mit der lokalen und regionalen Politik sehr wichtig. Aber
auch der Austausch der Unternehmer
untereinander
wurde als ein wichtiger Punkt
herausgearbeitet.
Die Digitalisierung beschäftigt die Unternehmen ebenso
und dabei ist die unzureichende Netzinfrastruktur ein großes Thema. Es gibt immer
noch viele weiße Flecken
beim Mobilfunk und auch die
Glasfaseranbindung ist in einigen Bereichen, auch in Gewerbegebieten, noch unzureichend. Hier müssen die Ursachen ermittelt und Abhilfe geschaffen werden.
Medizinische Versorgung gang gegeben habe und deswe- den und Flächen für neue BeEin weiterer Punkt, der die
Unternehmer umtreibt, sei
die ärztliche Versorgung. Die
fachärztliche, aber auch die
hausärztliche Versorgung sei
in weiten Bereichen Westmittelfrankens nicht mehr oder
nur eingeschränkt gegeben.
Dieses brennende Thema,
so Bucher, sei ein sehr wichtiger Standortfaktor und müsse
von der Politik angegangen
werden. Junge Fachkräfte
kommen nicht nach Westmittelfranken, so sagte die Geschäftsführerin beispielhaft,
wenn es keinen Kinderarzt in
erreichbarer Nähe gibt.
Arbeitsmarkttrends
Mit Blick auf den Arbeitsmarkt sagte Bucher, dass es
derzeit eine Konjunkturdelle
Energiewende und
gebe. Der Arbeitsmarkt sei
Digitalisierung
nicht mehr so angespannt,
In allen fünf Gremien wuraber gerade in der Industrie
den die Energieinfrastruktur,
würden nur sehr verhalten
Stromnetze und Energiekosneue Arbeitsverhältnisse geschlossen. Der demografische
Wandel und das Fehlen von
Arbeitskräften machten den
Unternehmern aber Sorgen.
Die Bereitschaft, junge Menschen auszubilden, sei weiterhin sehr hoch. Im Zeitraum
Januar bis September 2025
wurden im Bereich der IHK
Nürnberg-Mittelfranken 7146
Ausbildungsverhältnisse neu
abgeschlossen, das sind 1,9
Prozent weniger als noch im
gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dabei müsse aber berücksichtigt werden, dass es in dieIHK-Geschäftsführerin Karin Bucher im Gespräch.
Foto: Alexander Biernoth sem Jahr keinen Abiturjahr-
gen auch weniger junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz waren.
Bei allen kurzfristigen Betrachtungen gehe der langfristige Wandel weg von der Produktion hin zur Dienstleistung weiter, so Karin Bucher.
Cyber-Sicherheit
Die Sorge vor Cyber-Angriffen treibe die Unternehmer
auch um. Es sei eigentlich
nicht eine Frage des Ob, sondern nur eine Frage des
Wann, dass so ein Angriff ein
Unternehmen treffe. Bucher
rät allen Unternehmen, die
Frage der Cyber-Sicherheit
nicht außer Acht zu lassen
und mit den zuständigen Behörden, vor allem dem Landeskriminalamt, zusammenzuarbeiten.
Die weltpolitische Lage und
die Frage der Zölle bei Exporten in die USA sei auch ein
wichtiges Thema in Unternehmerkreisen. Viele Firmen aus
Westmittelfranken seien auch
international tätig und somit
sei die Frage der Zölle und
was ein Produkt letztendlich
kostet, sehr entscheidend.
Gewerbeflächen
Im Dialog mit den Kommunalpolitikern seien die IHKGremien auch in der Frage
der Ausweisung neuer Gewerbeflächen. Einerseits solle flächensparend agiert werden,
andererseits müssten Flächen
für die Erweiterung bestehender Betriebe vorgehalten wer-
triebe. Dabei sei ein Augenmerk auch auf die Nutzung
von Leerständen zu legen. Die
Erreichbarkeit der Innenstädte sei ebenso ein Thema, das
gerade im ländlichen Bereich
sehr wichtig sei. Die Händler
in den Innenstädten brauchten Frequenz und sind auf
Käufer aus dem Umland, die
mit dem Auto anreisen, angewiesen. Nahe, gut erreichbare
und kostengünstige Parkplätze seien dabei entscheidend.
Die Reaktivierung von Bahnstrecken sei nicht nur aus touristischer Sicht für die Erreichbarkeit der Städte entscheidend, sondern auch für
den Gütertransport. Die Streichung von wichtigen nationalen Bahnverbindungen aus
dem Ansbacher Fahrplan sei
für die Wirtschaft sehr nachteilig. Auch Streckensperrungen und Zugausfälle seien
wirtschaftsschädlich.
Die IHK in Westmittelfranken mit ihrer Geschäftsstelle
am Ansbacher Bahnhofsplatz
ist eine von sechs Geschäftsstellen der IHK Nürnberg-Mittelfranken. Damit stellt die
IHK sicher, dass das Dienstleistungsangebot genau auf
den Bedarf vor Ort zugeschnitten ist. Die Geschäftsstelle Ansbach setzt sich in
zahlreichen
Ausschüssen,
Gremien und Steuerungskreisen für die Interessen der regionalen Wirtschaft ein und
sorgt für den regelmäßigen,
verlässlichen und kompetenten Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Alexander Biernoth
Impressum
Wirtschaft
2025/26
Unternehmen
stellen sich vor
Mit Zuversicht
in die Zukunft
Sonderbeilage
der Fränkischen
Landeszeitung
Redaktion und
Gestaltung:
Christian Treffer
Tim Weißmann
Ramona Emmert
Stefanie Mohr
Titel: Miriam Theis
Titelfotos: Evi Lemberger
Anzeigen: Jürgen Lang
Druck und Vertrieb:
Fränkische Landeszeitung
Nürnberger Straße 917
91522 Ansbach
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