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Unternehmen stellen sich vor - Mit Zuversicht in die Zukunft
Neue und beispielhafte Projekte für eine starke Zukunft
D
Im östlichen Landkreis Ansbach tut sich einiges Kommunen berichten aus ihrer Arbeit
er Vorsitzende der
Kommunalen Allianz
Kernfranken ist der
Bürgermeister von Sachsen,
Bernd Meyer. In dieser Allianz sind acht Kommunen aus
dem östlichen Landkreis
Ansbach
zusammengeschlossen, um die Region
weiterzuentwickeln und für
die Zukunft stark zu machen.
Denn nur gemeinsam können wir uns den Herausforderungen im ländlichen Raum
stellen und eine attraktive Region zum Leben, Arbeiten und
Erholen sein, so Meyer. Die
Themen, die in der Allianz bearbeitet werden, sind weit gespannt. Sie reichen von dem
landwirtschaftlichen Kernwegekonzept, dem Leerstandsmanagement, der Wirtschaftsförderung, der Azubi-Messe
oder Ausbau und Erhaltung
von Wander- bzw. Radwegen.
Immer versuchen wir, miteinander die besten Lösungen
für uns alle zu finden.
Mitglieder in der Allianz
sind Bruckberg, Dietenhofen,
Heilsbronn, Lichtenau, Neuendettelsau,
Petersaurach,
Sachsen b. Ansbach und
Windsbach. Bereits 2004 wurde in der Region von sechs Gemeinden die Allianz Komma,A gegründet. Mit der Aufnahme von Lichtenau und
Sachsen b. Ansbach in die Allianz gab man sich 2016 den
Namen Kernfranken. Am 19.
Oktober 2017 wurde der
Grundstein für den Verein
Kommunale Allianz Kernfranken e.V. gelegt.
der A6 anzusiedeln. Hier werden in naher Zukunft zirka
100 Arbeitsplätze entstehen,
die sich auch für die nähere
Region positiv auswirken werden, ist sich Nehmer sicher.
Lichtenau ist nicht nur das
überörtliche Gewerbe wichtig.
Ebenso sollen sich die heimischen Gewerbetreibenden entwickeln können. Als positives
Beispiel hierfür nennt der
Bürgermeister die Erweiterung eines Zimmereibetriebes
im Ortsteil Unterrottmannsdorf. Neben diesen beiden gelungenen Projekten wurde in
den letzten Jahren ein vorhandenes Gewerbegebiet erweitert, um Entwicklungsmöglichkeiten für vorhandene Gewerbetreibende zu bieten.
Erneuerbare
Energien im Fokus
Lichtenau stand und steht
der Produktion von erneuerbarer Energie positiv gegenüber. Der Marktgemeinderat
hat bereits vor Jahren Projekte dieser Art unterstützt. Positiv wirkt sich nun die regionale Wertschöpfung für die Bürger und den Markt Lichtenau
aus. Die Gemeinde ist bestrebt, diese gute Entwicklung weiterzuführen und
möchte deshalb gemeinsam
mit den umliegenden Kommunen neue Projekte dieser Art,
Neuendettelsaus
Bürgermeister Christoph Schmoll berichtet: Neuendettelsau steht
wirtschaftlich auf einem soliden Fundament auch wenn
die finanziellen Belastungen
für Kommunen insgesamt
deutlich steigen. Die Anforderungen an Verwaltung, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz und soziale Aufgaben
wachsen stetig, während
gleichzeitig die Abgabenlasten gegenüber übergeordneten Ebenen zunehmen. Das
schränkt unseren finanziellen
Handlungsspielraum spürbar
ein und verlangt sorgfältige
Prioritätensetzung. Dennoch
gelingt es uns, unsere Projekte verantwortungsvoll zu planen und mit Augenmaß umzusetzen. Das ist nicht selbstverständlich und zeugt von der
wirtschaftlichen
Stabilität
und Weitsicht unserer Gemeinde. Ein herausragendes
Beispiel für gelungene kommunale Initiative ist die Eröffnung unseres kommunal geführten
Gesundheitszentrums Anfang des Jahres
2025. Die Gründung dieser
Einrichtung war eine echte
Herkulesaufgabe. Heute könne man mit Stolz sagen: Es
war machbar. Dank des großen Einsatzes unseres Teams
ist es gelungen, die ärztliche
Versorgung vor Ort langfristig
zu sichern. Die positive Reso-
Allianz ist auf
einem guten Weg
Mit Patrick Steger wurde im
Juli 2018 ein hauptamtlicher
Mitarbeiter der Allianz gefunden. Er kümmert sich seitdem
um die Umsetzung der Projekte aus dem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept
und die Verwaltung des Vereins. Seit Januar 2020 hat die
Gemeinde Sachsen b. Ansbach den Vorsitz inne. Vorsitzender war bis Ende März Hilmar Müller, danach wurde
sein Nachfolger im Amt des
Bürgermeisters, Bernd Meyer,
qua Amt zum Vorsitzenden
des Vereins. Als Stellvertreterin wurde die Gemeinde
Bruckberg mit Bürgermeisterin Ursula Weiß gewählt.
In den Mitgliedsgemeinden
tut sich einiges. Fangen wir
mit der Marktgemeinde Lichtenau an. Die derzeit schwierige wirtschaftliche Lage spiegelt sich auch in den Einnahmen des Marktes wider, berichtet Bürgermeister Markus
Nehmer. Umso erfreulicher
sei es, dass es gelungen ist,
ein großes Logistikunternehmen in dem Gewerbegebiet,
unmittelbar an der Ausfahrt
Einsteigen, bitte: Die S-Bahn nach Nürnberg und zurück ist
ein wichtiger Standortfaktor für den östlichen Landkreis
Ansbach. Unser Bild zeigt den Bahnhof in Sachsen b. Ansbach.
Foto: Christian Treffer
nanz der Bevölkerung zeigt,
wie wichtig dieser Schritt
war. Auch in der interkommunalen Zusammenarbeit gehen
wir neue Wege. Mit der Gründung des Zweckverbands
Kernfranken haben wir die
partnerschaftliche Kooperation mit unseren Nachbarkommunen auf eine neue Ebene
gehoben.
Neuendettelsau
übernimmt dabei den Vorsitz
und wird künftig Sitz des
Zweckverbandes. Diese engere Zusammenarbeit eröffnet
Chancen in Bereichen wie
Verkehrsüberwachung, EDVBetreuung und der ländlichen
Entwicklung.
Ein weiterer Schwerpunkt
liegt auf der Orts- und Bauentwicklung. Mit dem geplanten
Wohnquartier Oberer Schaltengarten entsteht auf rund
6,4 Hektar hinter dem Bahnhof ein modernes, durchgrüntes Stadtquartier mit 315
Wohneinheiten, nachhaltiger
Energieversorgung und kurzen Wegen für Rad- und Fußverkehr.
Parallel dazu wurde das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) abgeschlossen ein strategischer Leitfaden, der die Entwicklung Neuendettelsaus in
den kommenden 10 bis 15 Jahren maßgeblich prägen wird.
Sportliches Highlight: Die Partien der Tischtennis-Herren des Das ISEK umfasst Themen
TSV Windsbach in der 2. Bundesliga sind eine echte Attrakti- wie Wohnen, Mobilität, Umon und bieten beste Unterhaltung.
Foto: Christian Treffer welt- und Klimaschutz sowie
zum Beispiel einen gemeinsamen Windpark, realisieren.
Aber auch die örtliche Infrastruktur ist ein Dauerthema.
Sei es die Sanierung und Erneuerung des Kindergartens,
der Grundschule oder die Ansiedlung eines Hausarztes.
Das Freibad, das Jugendzentrum, aber auch der jährlich
stattfindende
Weihnachtsmarkt sind wichtige
Einrichtungen, die Lichtenau
lebens- und liebenswert machen. Bedauerlicher ist es,
dass die örtliche Nahversorgung für die Bevölkerung weggefallen ist. Die Standortsuche für einen modernen und
zeitgemäßen
Supermarkt
zeigt sich noch schwierig.
Zusammenhelfen ist am besten: Auf der jüngsten Azubi-Börse schmierten KernfrankenBürgermeister Butterbrezen und belegten Wurstsemmeln selbst.
Foto: Florian Schwab
Wirtschaft und legt konkrete
Entwicklungsziele fest: etwa
die Stärkung der Ortsmitte,
die Schaffung zentraler Treffpunkte, mehr Grünräume und
eine erhöhte Verkehrssicherheit. Ein zentrales Zukunftsprojekt unserer Gemeinde ist
der Neubau der Grund- und
Mittelschule. Von ebenso großer Bedeutung für die wirtschaftliche Stabilität der Gemeinde ist die Entwicklung eines neuen Gewerbegebiets.
Ziel ist vor allem, neue Arbeitsplätze zu schaffen und so
die Zahl der Auspendler zu reduzieren.
Insgesamt zeigt sich für
Bürgermeister Schmoll: Neuendettelsau ist eine Gemeinde, die handelt, gestaltet und
Verantwortung
übernimmt
für eine stabile wirtschaftliche Basis, für gute Lebensqualität und für eine nachhaltige Entwicklung. Wir investieren gezielt in Gesundheitsversorgung, Bildung, Infrastruktur
und
Wirtschaft
und damit in die Zukunft
unserer Bürgerinnen und
Bürger.
Aus der Gemeinde Petersaurach berichtet Bürgermeister Herbert Albrecht: Die Gemeinde verfügt mit ihren 13
Ortsteilen und knapp 5.000
Einwohnern über zwei Haltepunkte an der Hauptstrecke
Nürnberg-Stuttgart und über
einen Haltepunkt an der Nebenstrecke
(Löhe-Express)
nach Windsbach.
Damit dürfte Petersaurach
in seiner Größenklasse einen
Rekord halten. Mit der B14
und der BAB A6, die beide das
Gemeindegebiet durchschneiden, verfügt Petersaurach eine optimale Infrastruktur.
Trotz dieser Standortvorteile
können keine freien Gewerbeflächen angeboten werden, sodass im Hinblick auf Gewerbe
und
Wirtschaftswachstum
weiterhin wenig zu berichten
ist.
Erste wichtige Schritte sind
bereits getan, da mit der hoffentlich noch in diesem Jahr
anstehenden Fertigstellung
der Kläranlage in Adelmannssitz ein erster Meilenstein im
Gesamt-Sanierungskonzept
erreicht sein wird. Besonders
sehenswert sind der Lehrund Schaugarten, die Weidenkapelle und zwei Besinnungswege, die zum Entspannen
und Nachdenken dienen.
Attraktiv für Menschen
und Firmen bleiben
Heilsbronns Bürgermeister
Dr. Jürgen Pfeiffer stellt die
Entwicklung in seiner Stadt
so dar: Heilsbronn mit seinen
Ortsteilen ist eine Stadt, die
Tradition, Lebensqualität, gute Infrastruktur und wirtschaftliche Stärke auf besondere Weise verbindet. Somit
ist unsere Stadt sowohl ein attraktiver Wohnort wie auch
ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Unsere Unternehmen, Handwerksbetriebe und
Dienstleister auf der einen,
wie die vielen Vereine und Initiativen auf der anderen Seite
prägen das Gesicht Heilsbronns und seiner Ortsteile.
Sie schaffen Arbeitsplätze,
bieten Ausbildungsmöglichkeiten und tragen mit ihrem
Engagement wesentlich zum
sozialen und kulturellen Leben in unserer Stadt bei.
Damit Heilsbronn auch in
Zukunft attraktiv bleibe, so
Dr. Pfeiffer, investieren wir
gezielt in die Weiterentwicklung unserer Infrastruktur.
Mit der Sanierung der Hauptstraße haben wir ein wichtiges Projekt angestoßen, das
nicht nur der Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität
dient, sondern auch unsere
Innenstadt nachhaltig beleben soll. Sie ist das Herz unserer Stadt und dieses Herz
wollen wir gemeinsam mit Ihnen wieder stärker zum Schlagen bringen.
Ein weiteres Großprojekt
ist die Sanierung unserer
Grundschule mit integriertem
Hort die größte Investitionsmaßnahme, die Heilsbronn
bislang auf den Weg gebracht
hat. Auch im Bereich der Abwasserbeseitigung sowie des
Hochwasserschutzes stehen
erhebliche Investitionen bevor. Eine moderne, zuverlässige Infrastruktur sei Grundlage für Lebensqualität, Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung.
Darüber hinaus plane man
am Kreisverkehr den Bau eines medizinischen Dienstleistungszentrums, um die ärztliche Versorgung in Heilsbronn
dauerhaft sicherzustellen. All
diese Maßnahmen zeigen für
den Rathauschef: Heilsbronn
entwickelt sich weiter mit
Weitblick und klarer Perspektive. Dabei setzen wir auf Dialog und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Akteuren in unserer Stadt. Denn
nur gemeinsam können wir
die Zukunft unserer Stadt gestalten.
Alexander
Biernoth
Von starken Firmen
bis zur Kinderbetreuung
Die Hoffnung besteht, dass
der größte und wichtigste Arbeitgeber in Petersaurach
auch weiterhin wirtschaftliche Erfolge erzielt, nachdem
die Zukunft hinsichtlich Energiekosten und Fachkräftemangel weiterhin schwer einzuschätzen ist. Im Bereich der
Kinderbetreuung sind wir
zwischenzeitlich gut aufgestellt und die Sanierung der
Schulturnhalle ist auf den
Weg gebracht.
Neben dieser positiven Entwicklung ist der gemeindliche
Abwasserbereich das zentrale
Thema, das die Gemeinde in
den nächsten Jahren intensiv
beschäftigen wird.
Einladend: Auch das Thema Freizeit, Kultur und Kirche spielt
eine wichtige Rolle. Das schmucke Münster in Heilsbronn mit
den schön gestalteten Außenanlagen ist zum Beispiel immer
einen Besuch wert.
Foto: Christian Treffer
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